Leserartikel-Blog

Ein chinesisches Urteil über Helmut Schmidt

Helmut Schmidt wird von der Kommunistischen Partei Chinas hofiert und als Sprachrohr benutzt, während er von den chinesischen Intellektuellen scharf kritisiert wird.

Im Jahr 2008 habe ich mir erlaubt, mein Urteil über ihn auf Deutsch zum Ausdruck zu bringen.

Nun bin ich dabei, ihn auf Chinesisch zu portraitieren.

Um ihm nicht unrecht zu tun, lade ich hiermit alle Leser ein, den folgenden Aufsatz zu widerlegen.

Die rote Infiltration in Deutschland

1 Ausgangspunkt

"Was möchten Sie Helmut Schmidt sagen?" war die letzte Frage einer deutschen Journalistin an mich, die für Radio Taiwan International in der Republik China arbeitet.

Ich wußte, daß Helmut Schmidt in den kommunistischen Medien als "Chinas Freund" propagiert und zitiert wird, nun erfahre ich von der Journalistin daß der Freund des roten Regimes zur Zeit in der Republik China auf der Insel Taiwan als ein großer europäischer Staatsmann zitiert wird. Die Zitate lauten etwa, daß der Westen China mehr respektieren soll und daß es Blödsinn wäre, die Peking Spiele boykottieren zu wollen.

Zu Helmut Schmidt habe ich persönlich nichts zu sagen. Als ich ihn vor Jahren auf einer Ausstellung in Lüneburg traf, habe ich einen Bogen um ihn gemacht. Wenn aber auf dem Stuhl Philipp Freiherr von Boeselager gesessen hätte, wäre ich mit Freude zu ihm gegangen, um ihm meine Bewunderung auszusprechen. In meinen Augen stellen Freiherr von Boeselager und seine Verbündeten die deutschen Eliten dar, die sich für die Grundwerte bzw. Menschenrechte einsetzen und Rückgrat vor Machtmißbrauch zeigen, auch wenn sie dabei ihr Leben riskieren. Helmut Schmidt hingegen gehört wie Henry Kissinger zu den Politikern, die im Namen des Friedens die Grundwerte verraten, auf der die Demokratie basiert.

Leider treffe ich in der deutschen Öffentlichkeit keinen Helden, werde aber immer wieder mit Helmut Schmidt konfrontiert. So habe ich neulich ein Mitglied der Gesellschaft für Menschenrechte mit den folgenden Zeilen getröstet: "wir dürfen nicht deprimiert sein... Durch Helmut Schmidt fühle ich mich als Exildichterin erst recht herausgefordert, die Position der Exilchinesen einschließlich Exiltibeter in der deutschen Öffentlichkeit zu vertreten."

Ich bedauere sehr, daß es in Deutschland keinen David Kilgour, sondern Helmut Schmidt und Co. gibt!
Lieber möchte ich loben und bewundern, aber wenn Helmut Schmidt das rote Terror-Regime im Namen der chinesischen Kultur verteidigt und als Sprachrohr der roten Propaganda dient, dann bleibt mir nichts übrig, als ihm entgegenzuwirken.

Deshalb freut es mich sehr, daß der deutsche Schauspieler Hannes Jaenicke in der PHOENIX-Sendung "Im Dialog" die Verlogenheit von Helmut Schmidt und Co. anprangerte und auch die Situation vor den Olympischen Spielen in Peking mit der von 1936 in Deutschland verglich. Wegen dieses Vergleiches wurde ich vor kurzem noch von einem ehemaligen Stipendiaten der Friedrich Ebert Stiftung beschimpft. Ich nehme es ihm aber nicht übel, weil ich lieber Helmut Schmidt und Co. zur Rechenschaft ziehe.

Jedenfalls habe ich mich gezwungenermaßen mit dem Phänomen Helmut Schmidts beschäftigt, um die Ursache herauszufinden und komme nun zu dem Ergebnis, daß es der Kommunistischen Partei Chinas gelungen ist, Helmut Schmidt und Co. zur Einheitsfront zu gewinnen. Schließlich wurde der Welt demonstriert, wie ein SPD Politiker als Deutschlands Außenminister das rote Knotentuch der Pioniere, ein Symbol der KPC, strahlend trug, während dieser dem weißen Schal vom Dalai Lama auswich.

2 Einheitsfront

Kenner der KPC Geschichte wie Chang Jung, die Autorin der Mao Biografie haben herausgefunden, daß Tong Zhan, die Methode der Einheitsfront, zur Machtergreifung der KPC einen großen Beitrag geleistet hat, wie die Propaganda und die roten Spione.

Nach dem kommunistischen Wörterbuch heißt Tong Zhan: Es ist ein Bund von einigen Klassen oder Parteien, der wegen bestimmten gemeinsamen politischen Ziele geschlossen wird.

Um die Republik China umzustürzen, hatte die KPC vor 1949 mit allerlei Mitteln Persönlichkeiten und Parteien zur Einheitsfront gewonnen, aber nach der Machtergreifung wurden sie der Reihe nach zur Dekoration degradiert und versklavt. Diejenigen, die sich dagegen wehrten, wurden beseitigt. Die KPC unterhält also seit ihrer Gründung mit Hilfe von Stalin (1920) zahlreiche Spione, die für Tong Zhan arbeiten. Wang Shu gehört zu den bekanntesten und erfolgreichsten Spionen, der direkt unter der Führung von Zhou Enlai, dem ersten Premierminister der VR China stand. Zhou hat den kommunistischen Geheimdienst a la KGB aufgebaut.

Im Jahr 1958, als die BRD und die VR China im gegenseitigen Austausch Nachrichtenagenturen eröffneten, kamen die roten Spione als Journalisten der kommunistischen Propagandaagentur Xinhua nach Deutschland. Ende 1969 wurde Wang Shu nach Bonn geschickt, der bereits seit seiner Jugend auf Grund der roten Propaganda ein Mitglied der KPC bzw. deren Armee wurde und viel für die KPC aus Liebe zum Vaterland geleistet hatte.

In dem Interview mit einem ehemals führenden Funktionär der KPD/ML (http://www.kommunisten-on...) ist zu erfahren, daß die roten Spione der Xinhua-Agentur zu der KPD/ML-Gründung 1967/1968 in der BRD beitrugen. Wang Shu lernte auch Deutsch von einem deutschen Kommunisten, der Sinologie studiert hatte. Seit etwa 1967 wurde schon die rote Propaganda aus China der KPD zugeschickt, darunter die "Worte des Vorsitzenden Mao tse-tung", das rote Mao-Buch, mit dem die KPD gut verdienen konnte. Das heißt, die rote Propaganda aus der VR China hat bereits die 68er Generation in die Irre geführt. Auch Helmut Schmidt gab zu, "Sowohl in Deutschland als auch in Frankreich hat ja die 68er-Studentenbewegung durchaus zu einer Reihe von Gewalttaten geführt. " Schmidt konnte "die Auswüchse der Baader-Meinhof-Gruppe, die ja durchaus bereit war, andere ihrer politischen Ziele wegen umzubringen" auch nicht vergessen.

2002 wurde Wangs Biografie unter "Maos Mann in Bonn - Vom Journalisten zum Botschafter" auf Deutsch mit Anmerkungen von Jörg-M. Rudolph und einem Vorwort von Walter Scheel herausgegeben. Wang Shu, der Altersgenosse von Helmut Schmidt hat sich auch nicht in den Ruhestand begeben.

Am 8. Mai 2008 veröffentlichte Wang noch auf der Internetseite "News of the Communist Party of China" einen Artikel unter dem Titel "Zweimal Mao in seinem Alter gesehen" (http://cpc.people.com.cn/...), um Mao, den Massenmörder wie Hitler und Stalin zu rühmen.

In dem gleichen Jahr, in dem Wang Shu in Bonn ankam, fing Helmut Schmidt auch an, China zu entdecken. In der chinesischen Version seiner Biografie schrieb Wang darüber, wie er Schmidt zu Mao begleitete und wie dieser sich darüber freute, ein längeres Gespräch mit dem kranken Tyrann führen zu dürfen als Franz Josef Strauß. Als Schmidt auf der großen Mauer war, fragte er, wie hoch Strauß gestiegen war. Dann bemühte er sich, den höchsten Punkt zu erreichen, um den anwesenden deutschen Journalisten sagen zu können, daß er höher steigen könnte als Strauß. "Ich habe mit dem Fernglas den Herrn Kohl nicht gesehen, was ich sehe, ist China-Kohl." So einen dummen Witz erlaubte sich Schmidt auch, um elf Monate vor der Wahl im Jahr 1976 seine Konkurrenten zu besiegen.

Durch Wangs Biografie kann man erfahren, daß auch in der BRD bereits im Jahr 1972 Sport als Mittel zum Zweck von der Politik mißbraucht wurde. Es war eine Variation der berüchtigten "Ping-Pong-Diplomatie" der KPC, auf die sich Henry Kissinger zuerst einließ, der deswegen von der KPC als „der alte Freund des chinesischen Volkes“ bezeichnet wird.

Als die sogenannte Kulturrevolution in China vielen roten Spionen wie z. B. Wang Ying, eine Schauspielerin, die für die KPC in den USA gearbeitet hatte, das Leben kostete, gelang es Wang Shu in der BRD, von einem Spion zum Botschafter aufzusteigen, was wahrscheinlich nur in einem kommunistischen System möglich ist. Wang Shu überlebte auch weitere Machtkämpfe innerhalb der KPC, was als ein Zeichen seiner Skrupellosigkeit zu bewerten ist. Denn in der KPC werden dauernd Machtkämpfe geführt. Wer noch ein Gewissen hat, der verliert die Macht, wie Zhao Ziyao, der Parteisekretär vor dem Pekinger Massaker. Wang Shu stieg später noch zum Vizeminister des auswärtigen Amts auf. Im Jahr 2002 war Wang als 78 Jähriger noch Abgeordneter des Achten Nationalen Volkskongresses und Präsident der Chinesisch-Deutschen Freundschaftsgesellschaft. Man kann sich vorstellen, wozu diese sogenannte Freundschaftsgesellschaft dient!

3 Ein freiwilliges Opfer

In seinem Gespräch mit Heinz-Norbert Jocks vom April dieses Jahres (http://www.tagesspiegel.d...) gab Helmut Schmidt an, "Es war immer meine Übung, auch den Dialog mit den im Westen sogenannten oppositionellen Intellektuellen zu suchen. Das habe ich regelmäßig getan."

Aber die Wiedergabe von den Gesprächen mit den sogenannten Oppositionellen verrät, daß er keine unabhängigen chinesischen Intellektuellen getroffen hat, denn er sagte, "Aber die von uns so gepriesene Demokratie ist in ihren Augen nicht so wichtig wie das materielle Wohlergehen von dreizehnhundert Millionen Chinesen. Das ist die allgemeine Meinung. "

Nach dem Pekinger Massaker habe ich Kontakt zu den chinesischen Oppositionellen und kenne sie fast alle, wenn nicht persönlich, dann schriftlich. Es gibt im Inland und Ausland diverse Gruppierungen. Egal wie unterschiedlich sie sind, streben sie alle nach Demokratie, wie Wei Jingsheng, der deswegen im Jahr 1979 von Deng Xiaoping verhaftet wurde. Demokratie ist ja kein westliches Patent. Seit Anfang letzten Jahrhunderts haben die Chinesen nach Demokratie gestrebt und auch die erste demokratische Republik in Asien gegründet, die jetzt noch auf der Insel Taiwan existiert.

Im Jahr 2006 fand in Berlin die erste internationale Konferenz für Unterstützung der Demokratisierung in China und Asien statt, bei der ich über 200 Vertreter traf, darunter Wei Jingsheng und Xie Zhiwei, der damalige Repräsentant der Republik China in Deutschland. Letztes Jahr fand die zweite in Brüssel statt. Eine dritte wird bald in Tokyo stattfinden. Davon erfährt Schmidt anscheinend nicht, der freiwillig tagtäglich die kommunistische Propaganda liest, wie ich von einem Interview mit ihm im Jahr 2006 aus der Wen Hui Zeitung, einem der größten Sprachrohre der KPC erfahre. http://zsr.cc/zsrAttentio...

Dort wurde Schmidt zitiert, "Außerdem lese ich täglich die Berichte aus den chinesischen Medien. Die deutsche Botschaft in China gibt jeden Tag eine drei- bis vierseitige Zusammenfassung von den chinesischen Nachrichten aus, sie gibt mir auch ein Exemplar." Auf diese Art und Weise findet die rote Infiltration durch die Propaganda der KPC in Deutschland statt, auf die ich bereits mit meiner Rede "Wie kommt die rote Infiltration in den deutschen Medien zustande?" hingewiesen habe.

Dann gab Schmidt noch in dem obengenannten Gespräch an, daß er mit einer gewissen Regelmäßigkeit alle zwei Jahre einmal, also insgesamt zwischen zwölf und fünfzehn Mal(zuletzt 2005) in China war, nachdem er keine Regierungsämter mehr innehatte.

Dieser Reisen wegen wird Schmidt in Deutschland als Chinaexperte betrachtet. Aber diese fünfzehn Chinareisen sind eigentlich nur ein Beweis dafür, daß Schmidt sich gerne von der KPC einschmeicheln und einlullen ließ. Jeder Chinakenner weiß, daß Schmidt in der VR China den Service bekommt, den man sich in Deutschland gar nicht vorstellen kann. Der Preis dafür ist, daß er dort nichts kennenlernen darf und kann, was der KPC nicht recht ist.

Helmut Schmidt betrachtet Deng Xiaoping, den Befehlshaber für das Pekinger Massaker als Konfuzianer. Daran kann man erkennen, daß Schmidt weder den Konfuzianismus noch Deng bzw. die KPC kennt. Konfuzius versuchte sein ganzes Leben lang den Menschen "Barmherzigkeit, Gerechtigkeit, Anstand, Weisheit und Ehrlichkeit" beizubringen. Deng aber zwang der chinesischen Bevölkerung seit 1979 die "Vier Grundprinzipien" auf, die "den sozialistischen Weg, die Führung der KP, den Marxismus-Leninismus und Mao-Zedong-Gedanken und die Diktatur des Proletariats" beinhaltet.

4 Ein Sprachrohr der KPC

Um das korrupte System in China zu durchschauen, braucht ein guter europäischer Politiker nur eine Chinareise, wie es bei dem Vizepräsidenten des Europäischen Parlaments, Edward McMillan-Scott der Fall war. Aber dafür muß man aufrichtig sein. Auch ein Kanu-Trainer, Josef Capousek kann aus eigener Erfahrung in der VR China feststellen, "das System in China ist faul".

"Zwar kann der Politiker im Augenblick seines Handelns oder wenn er sein Handeln erklären und begründen muss, nicht gleichzeitig auch große Philosophie liefern. Aber sofern er ohne philosophisch-ethische Grundlage handelt, ist er in Gefahr, Fehler zu begehen. Er ist in Gefahr, in Opportunismus abzusinken. Er ist sogar in Gefahr, ein Scharlatan zu werden." - Weggefährten - Erinnerungen und Reflexionen, Berlin, 1996

Das sind schöne Worte von Helmut Schmidt, die man in der roten Propaganda nicht findet, aber derjenige, der sie sagt, befolgt genau wie die KPC nicht das eigene Wort.

Es wundert mich nicht mehr, warum Helmut Schmidt gute Worte für die kommunistischen Staatsterroristen findet, obwohl er ganz genau weiß, was für Verbrechen sie begangen haben, seit ich erfuhr, daß er als Schüler durch Urkundenfälschung zu einem Ariernachweis gelangte. Das heißt, Helmut Schmidt benutzt genau wie Mao Zedong und Co ohne Skrupel alle Mittel, um eigene Vorteile zu erhaschen. Die Demokratie ist nicht perfekt, aber sie ist gut genug, um Politiker wie ihn und Nixon frühzeitig von ihrem Posten zu entfernen.

Helmut Schmidt muß als geschichtsbewusster und geschichtserfahrener Mann, wie er sich selbst bezeichnet, den Totalitarismus verstehen und dessen Propaganda durchschauen können, wenn er kein Opportunist oder Scharlatan sein will. Kaum war ich ein Jahr in Deutschland, als ich als 23 Jährige es vor 19 Jahren schaffte.
Auch der 21-jährige deutsche Student Bernhard Wilden konnte zu der Erkenntnis kommen, " Ich bin der Meinung, dass der Kommunismus eines der schlechtesten Dinge aller Zeiten auf unserem Planeten ist ", nachdem er anderthalb Jahre in Peking gelebt hatte. Und er wurde auch deswegen wie viele Chinesen, die die KPC durchschaut haben, bedroht, verfolgt und dann ermordet.

Und ich verstehe nichts von Wirtschaft, aber bei meinem letzten Chinabesuch 2002 konnte ich erkennen, daß in der VR China keine Marktwirtschaft, sondern Machtwirtschaft herrscht. Das sogenannte Wirtschaftwunder basiert auf Ungerechtigkeit, Menschenrechtsverletzung und Umweltzerstörung. Der Wandel, der seit Maos Tod in China geschieht, ist keine Leistung der KPC, sondern die Leistung der Bevölkerung, die das Regime nicht mehr ganz unter Kontrolle halten kann. Erst ohne KPC, die über 80 Millionen Chinesen umbrachte und mit dem Verbrechen immer noch nicht aufhört, kann sich China gesund entwickeln.

5 Die rote Gefahr aus China

Es hat mich sehr gefreut, daß Hannes Jaenicke Folgendes auffiel:

Ihn wundere sehr, dass aus Angst vor dem Kommunismus 30, 40 Jahre lang ein gewaltiger Kalter Krieg gegen die Sowjetunion und den Ostblock gefahren worden sei und “jetzt haben wir da ein Reich, dass sich zwar kommunistisch schimpft, aber eigentlich faschistisch regiert - und dagegen unternehmen wir gar nichts, weil man mit denen so toll Geschäfte machen kann.”

Die VR China wurde mit Hilfe der Sowjetunion gegründet wie der Ostblock bzw. die DDR.

Die "Expansion der kommunistischen Gewalt" hat Milliarden Tote weltweit gefordert, mit Hilfe von Henry Kissingers „détente“-Politik des Appeasement gegen den Kommunismus.

Jeder, der in einem kommunistischen Land aufwuchs, lernte wie ich in der Schule Parolen wie "Der Kommunismus ist ein ewiger Kampf; der Kommunismus wird am Schluss siegen" und "eines Tages wird der Kapitalist den Strick an seinen eigenen Henker verkaufen".

Während Sowjetunion und der Ostblock durch Volksaufstand zusammenbrachen, konnte das rote Regime in China mit Gewalt und Propaganda überleben.

Mit Hilfe von ausländischen Kapitalisten hat sich das Regime nach dem Pekinger Massaker nun zu einem roten Nazi-Regime entwickelt.

Das Pekinger Massaker hat bereits der Welt gezeigt, welche Verbrecherbande die KPC ist, die gepanzerte Armeen gegen friedliche Studenten aufhetzt.

Die chinesische Armee steht unter der Führung der KPC und wird nicht nur eingesetzt, um die chinesischen Studenten zu töten. Anfang der Fünfziger wurde die rote Armee nach Korea geschickt, um die koreanischen Kommunisten zu unterstützen, die beinahe von der UNO besiegt wurden. Diese rote Armee wurde aber als Armee aus chinesischen Freiwilligen dargestellt, während der Krieg so propagiert wurde, als ob es ein Krieg gegen die amerikanische Invasion wäre. Im Jahr 1962 griff die rote Armee Indien an. Im Jahr 1969 fand ein Krieg zwischen der KPC und ihrem großen Bruder, der Sowjetunion statt. Im Jahr 1979 griff die rote Armee ihren kleinen Bruder in Vietnam an. Kennt Helmut Schmidt diese Geschichte nicht?

In dem obengenannten Gespräch mit Jocks, das auch auf der Internetseite der kommunistischen Botschaft in Österreich zu lesen ist, verleugnet Helmut Schmidt die Expansion der KPC und sagte "Aber dass die Chinesen imperialistisch waren, das kann man weiß Gott nicht behaupten." Das heißt, er verwechselt die KPC mit Chinesen, die an Konfuzius glauben und bescheinigt in der deutschen Öffentlichkeit die Friedfertigkeit der KPC.

Ich aber halte seit meinem letzten Chinabesuch(2002) die KPC bzw. die VR China für eine Gefahr, wie andere Exilchinesen z.B. Wei Jingsheng auch.

Welche Gefahr sie für die Welt ist, verrät uns das Buch "Der totale Krieg", das im Jahr 1999 in der VR China erschien. Ein mir bekannter chinesischer Oppositioneller im Lande besprach das Buch unter dem Titel " 'Der totale Krieg' ist ein Leitfaden für die terroristischen Aktionen" und verglich das Buch mit dem roten Mao-Buch, das auch Menschen zur Gewalt geleitet hat. Das von der KPC geförderte Buch enthält verschiede Strategien, wie der Westen vernichtet werden kann, insbesondere durch ökonomische Kriegsführung. Im Buch werden auch allerlei Methoden beschrieben, wie etwa Korrumpieren westlicher Politiker, Einflussnahme auf die Medien im Westen, Börsenmanipulation, Kauf von Rohstofffirmen und vieles mehr. (Siehe die Online Version der CIA Übersetzung: http://www.cryptome.org/c...) Und im Jahr 2004 erschien ein Buch "Wolf-Totem" , welches auch der Sinologe Kubin als faschistisch bezeichnet. Aber das Buch, das die Wolfsnatur verherrlicht, wurde ein Bestseller in der VR China und machte auch weltweit Furore wie Zhang Yimous faschistische Filme!

Parallel dazu sind die im Internet verbreiteten Reden Chi Haotians, der bis 2003 Verteidigungsminister der VR China war. (http://www.epochtimes.de/...) In einer der beiden Reden hieß es z.B., "... wird Chinas großartige wirtschaftliche Expansion zwangsläufig mit einer signifikanten Entwicklung unserer militärischen Kräfte einher gehen, was wiederum die Bedingungen für unsere Auslandsexpansion schafft. ..." Und Chi gab auch zu, "... Auf längere Sicht wird die Beziehung zwischen China und den Vereinigten Staaten ein Kampf auf Leben und Tod sein. "

Die VR China als Erbe der Sowjetunion kann nicht in Frieden mit dem Rest der Welt leben.

Mir scheint, als ob die KPC mit Hilfe von Helmut Schmidt Deutschland bzw. Europa zur Einheitsfront gegen die USA gewinnen wollte.

Die USA ist in meinen Augen ein Polizist, der auch Fehler macht, während die VR China ein Geisterfahrer ist, der uns alle bedroht. Ich kann Helmut Schmidt nur bedauern, weil er sich für die VR China entscheidet.

Helmut Schmidt bricht keine Lanze für China, wie eine deutsche Überschrift lautet, sondern für die KPC, die seit 2004 tagtäglich zigtausend Chinesen öffentlich verabscheuen und unter deren Diktatur ein Volksaufstand alle paar Minuten stattfindet.

Ich möchte deshalb allen Lesern sagen, lassen Sie sich nicht von der roten Propaganda durch "Schmidt-Schnauze"(Wikipedia) dazu verführen, die KPC, deren Weg mit dem Blut Unschuldiger getränkt ist, mit der chinesischen Kultur, mit dem Land China und mit dem chinesischen Volk zu verwechseln!

Wir können keinem Kapitalisten verbieten, daß er den Strick an seinen eigenen Henker verkauft, aber wir müssen uns dagegen wehren, daß wir an die KPC verraten und verkauft werden.

Xu Pei
Köln, Juli 2008
Hannes Jaenicke gewidmet