Leserartikel-Blog

Peinlicher EKLAT: hr-„hessenextra“-Live-Sendungen mit Roland KOCHs Verabschiedung und Volker BOUFFIERs MP-Vereidigung (…)

HESSEN hat einen neuen Ministerpräsidenten und den Hessischen Rundfunk: Exklusiv darf und muss (?) der öffentlich-rechtliche Sender über die Politik im Hessischen Landtag berichten. So auch darüber, wie Volker BOUFFIER (CDU) nach Roland KOCHS Rücktritt gestartet ist – am 31.8.2010. Dass BOUFFIER (MdL und seitheriger Innenminister) gerne "Ministerpräsident aller Hessen sein" möchte und er ein Angebot zur Zusammenarbeit mit der Opposition im Landtag (SPD, Grüne, Linke) machte konnte man hrLIVE erleben und kann man noch im Internet sich ansehen: auf hr-LINK – in einem Video. „hr Gebühren für ein gutes Programm“ liest man werbend auf der Homepage des hr. JA als GEZ-Kunde bezahle ich gern für ein „gutes Programm“ – aber der durch die GEZ subventionierte nicht-private Sender ist ein „KLEINLICHER“. Warum denn das? Hier die Antworten:

Mit EXKLUSIV-Sonder-Rechten (?) ausgestattet, sendet/e schilderte das hr-Fernsehen in hr3 die Landtagssitzung zum Rücktritt und Einzug der Ministerpräsidenten – EX-KOCH & NEU-BOUFFIER für interessierte GEZ-Zahler. Live konnten Bürger man das Spektakel von der Tribüne des Hessischen Landtags verfolgen oder eben – wie ich – LIVE am Fernseher. Fotografieren vom Monitor ist in Hessen noch nicht verboten. Auch Journalisten müssen sich informieren was da abläuft – egal in welcher Gestaltungshöhe hr-Mitarbeiter dort im Landtag filmen, müssen sie sich beim mächtigen Landes-hr informieren. Hier die Sendung zum Nachvollziehen dessen, was aus dem Landtag berichtet wurde: auf hr-online.de („Die Adresse für Hessen“ – so list man ebenda) – Die „Sieben-Tage-Videothek des hr-fersehens“ zum WACH-WECHSEL: http://www.hr-online.de/w...
UND zur Landtagssitzung BILDER EKLUSIV mit Copyright-Hinweis in http://www.hr-online.de/w... – ebenda Bild: © picture-alliance/dpa-Foto „Bouffier nahm die Wahl an und wurde vereidigt“; es wurde in den PRINT-Medien weit verbreitet.

Auch ich hatte von der Vereidigung ein Bild fotografiert und es mit Farben etwas künstlerisch bearbeitet, was man ja (noch privat) darf. Frage: ist es erlaubt, dieses „Kunstwerk“ mit a&s-Gestaltungshöhe ins Internet zu setzen. In ein ONLINE-Medium wie die „GIEßENER ZEITUNG“ (GZ-„Mitmachmagazin“ für freie „Bürgerreporter“-Berichterstattung (…)).

Es kam zum EKLAT, als ich als Bürgerreporter von der Moderatorin gebeten wurde, das Bildrecht (Urheberrecht am Bild) zu beweisen: Für 15 Bilder, die ich ins Internet stellte, meinte der hr seien 200 Euro ein gutes verbilligtes Angebot. Entsetzt LÖSCHTE ich die Bilder sofort. Dem Sender – verantwortlich für die (für mich negative) 200-Euro-Nachricht ist Herr Prof. Dr. Tomas BRINKMANN – stellte ich folgende Fragen, die er beantworten muss:

INFORMATIONs-&-REZIPIENTEN-Freiheit sowie MEINUNGs-Freiheit & KUNST-Freiheit

Meines Erachtens geht es in dem „GZ-hr-Fall“ – neben der KUNSTFREIHEITs-Garantie-Frage auch um das Problem einer Einschränkung der Meinungsfreiheit sowie auch um die Einschränkung der Informations- bzw. Rezipienten-Freiheit – also dem Recht, sich aus allen öffentlichen Quellen ungehindert unterrichten zu dürfen. Die Leser meiner Bücher und Artikel sind es gewohnt (so im BLOG „DIE ZEIT“ Online), frei und unabhängig von anderen Medien informiert zu werden! Dazu gehört die Verwendung von Bild-Zitate (verändert oder unverändert).

Der Artikel 5 des Grundgesetzes der Bundesrepublik Deutschland gibt allen Bürgern das Recht, sich ohne Beschränkung und frei aus allen zur Verfügung stehenden öffentlichen Quellen informieren zu dürfen. Auch und gerade aus GEZ-finanzierten Quellen (hr z.B.). Diese Informations-Freiheit bildet das unverzichtbare Rückgrat einer informierten und wehrhaften Demokratie. FALSCHE Urheber-Rechts-Interpretationen können dazu dienen, Informations-Quellen für Bürger unzugänglich zu machen: z.B. Berichtserstattung in GZ-Online etc..

Entsetzt bin ich, wenn die hr-Einschränkungen NICHT der Informationsfreiheit auch für Wissenschaft und Forschung gelten sollen. Betroffen sind ja neben mir auch Medienschaffende und Journalisten – ihnen wäre es nicht mehr möglich, uneingeschränkt an Informationen zu gelangen, die zwar weiterhin vorhanden sein werden (hr-Homepage), aber nicht abgerufen werden können, um eigene Berichte zu gestalten.

Diese Einschränkungen der Grundrechte INFORMATIONs-&-REZIPIENTEN-Freiheit sowie MEINUNGs-Freiheit & KUNST-Freiheit beetrachte ich als gesellschaftlichen Rückschritt. Wenn der hr im „GZ-hr-Fall“ Recht hätte. Dieser Rückschritt würde m.E. „deutlich schwerer als die mögliche Gefahr, die von problematischen Internet-Angeboten für einzelne oder unsere Demokratie ausgeht“, mailte ich an Herrn Brinkmann.
(Siehe auch http://de.wikipedia.org/w... )

Wikipedia: „Das Recht auf Zugang zu Informationen wird inzwischen in über 65 Staaten durch Informationsfreiheitsgesetze (IFG) garantiert. Die Verbindung zur Rezipientenfreiheit wird insofern hergestellt, als durch die Bestimmungen des jeweiligen IFG die von ihm erfassten Informationsquellen dazu bestimmt werden, der Allgemeinheit Informationen zu verschaffen, und sie damit allgemein zugängliche Quellen darstellen.“

Zu Artikel 5 GG:
„Rezipientenfreiheit wird im Grundgesetz für die Bundesrepublik Deutschland garantiert (Art. 5 Abs. 1 S. 1, 2. Hs GG). „Allgemein zugänglich“ sind dabei solche Informationsquellen, die technisch geeignet und bestimmt sind, der Allgemeinheit Informationen zu verschaffen (BVerfGE 27, 71 - Leipziger-Volkszeitung-Entscheidung).“ (Ebenda wikipedia)

Zum Thema LITERATUR – Art. 5 GG: Freie Meinungsäußerung, Wissenschaftsfreiheit, Kunstfreiheit, .... die negative Rezipientenfreiheit : Artikel 5 Absatz 1 Satz 1 Halbsatz 2 GG ... Decker, 2006 Details; Informationsfreiheitsgesetz : Siehe http://www2.bsz-bw.de/bib... .
HIERZU Artikel 5 GG: (aus http://upload-magazin.de/... ) ZENSUR findet nicht statt!?

Der Artikel 5 GG und die sieben Grundrechte

(1) Jeder hat das Recht, seine Meinung in Wort, Schrift und Bild frei zu äußern und zu verbreiten und sich aus allgemein zugänglichen Quellen ungehindert zu unterrichten. Die Pressefreiheit und die Freiheit der Berichterstattung durch Rundfunk und Film werden gewährleistet. Eine Zensur findet nicht statt.
(2) Diese Rechte finden ihre Schranken in den Vorschriften der allgemeinen Gesetze, den gesetzlichen Bestimmungen zum Schutze der Jugend und in dem Recht der persönlichen Ehre.
(3) Kunst und Wissenschaft, Forschung und Lehre sind frei. Die Freiheit der Lehre entbindet nicht von der Treue zur Verfassung.

Obwohl Artikel 5 GG oft als ein Grundrecht zitiert wird, enthält dieser sogar sieben Grundrechte:
1. Meinungsfreiheit
2. Informationsfreiheit
3. Pressefreiheit
4. Freiheit der Rundfunkberichterstattung
5. Freiheit der Filmberichterstattung
6. Kunstfreiheit
7. Freiheit der Wissenschaft und der Lehre

Hier hr-Videos- - aus ihnen zitierte ich als Bildzitate (verändert):

A: hessen extra: Feierliche Serenade für Roland Koch - Quelle: © hr/ hessen extra, 30.08.2010:
http://www.hr-online.de/w...
B: Video Landtagssitzung – mittlerweile schon nicht mehr hr-online –dafür Kurz-Berichte/Videos:
http://www.hr-online.de/w...

Nun zum Thema nach diesem Exkurs zum Fall GZ-hr:

Roland KOCHs Verabschiedung und Volker BOUFFIERs MP-Vereidigung (…)

Die Opposition wolle Volker Bouffier an seinen Taten messen, sagte SPD-Fraktionschef Thorsten SCHÄFER-GÜMBEL zu Bouffiers Kooperations-Angebot. Wie ernst meint Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU) sein Angebot für ein neues Miteinander? Schäfer-Gümbel räumte Bouffier 100 Tage Probezeit ein. Die Grünen sehen die Bewährungs-Probe früher. Schäfer-Gümbel erinnerte daran, auch Roland Koch habe als Ministerpräsident mehrfach einen neuen Stil versprochen - und dann doch weiter auf Konfrontation gesetzt.

2. EXKURS: GZ-Online (Quelle: http://www.giessener-zeit... )

„Unter uns“ – VORBEMERKUNG zum veränderten Artikel

Der Ihnen nunmehr vorgelegte GZ-Artikel hatte Probleme mit dem Urheberrecht: Rund um Lizenzen und Urheberrecht ist der hr-Ansprechpartner Herr Prof. Dr. Tomas Brinkmann - Leiter Bereich Recht und Steuern, Urheberrecht - beim Hessischen Rundfunk zuständig . Er kümmerte sich um den hier dokumentierte GZ-„Fall“. Siehe auch im Netz: http://www.hr-online.de/w....

An Herrn Prof. BRINKMANN schrieb ich:

Hallo Herr Dr. BRINKMANN: Vielen DANK für das Gespräch mit Ihnen - 1/9/10. Hier der LINK, wie und wo der Artikel von mir im Internet steht. Frau Melanie SCHNEIDER (GZ) bat mich, schnellstmöglich eine Genehmigung von Ihnen einzuholen, aus der hervorgeht, dass ich die Bilder (15) verwenden kann; malerisch bearbeitet. Es handelt sich um vom Fernsehmonitor von mir ausgesuchte fotografierte Stand-Bilder. die ich als Künstler und Wissenschaftler benutzt habe: hr LIVE Sendungen gestern (Landtag) und vorgestern (Wiesbaden). Dass ich als Künstler und Wissenschaftler arbeite, belegt meine HOMEPAGE www.art-and-science.de . Hier der LINK:
http://www.giessener-zeit...

Da die Gießener Zeitung heute noch (!) die Bestätigung haben möchte - andernfalls will sie Bilder LÖSCHEN - darf ich Sie bitten, mir baldmöglichst per email zu antworten. Für Ihre Bemühungen und die Genehmigung bedanke ich mich schon jetzt. Schöne Grüße Werner Hahn

An Moderatorin SCNEIDER schrieb ich, dass ich Ihr die email von T.B. mit der Bestätigung baldmöglichst zusenden kann. „Auf keinen Fall GANZ Löschen; hat mich Arbeit (Zeit) gekostet.“

Überrascht war ich später über den Text der T.B.-email: Ihn teilte ich Frau Moderatorin Schneider nun mit:

Hallo Frau SCHNEIDER: Habe Ihnen vorläufig geantwortet:

Das PROBLEM ist, dass man mir antwortete: (...) "bezugnehmend auf das mit Ihnen und Dr. Brinkmann geführte Telefonat bieten wir eine Pauschallizenz von 200,00 € an für das Recht, die Bilder auf der Internet-Seite der Gießener Zeitung zu veröffentlichen. Bitte beachten Sie, dass es sich hier um einen erheblich reduzierten Betrag handelt. Für Rückfragen stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung. Mit freundlichen Grüßen Claudia Scheffler".

Damit rechnete ich NICHT: Habe danach ein Telephongepräch geführt mit GZ-Mitarbeiter NOLL, die Lage erörtert. Das hr-Entgegenkommen hat mir nicht genützt, da ich kein Geld übrig habe für derartige Netz-Publikationen: „Habe mittlerweile die Bilder aus dem Artikel entfernt (gegen 17 Uhr) und werde mit einer zuständigen unabhängigen hessischen Behörde den Urheberrechts-Fall besprechen. DANK für Ihre Bemühungen“ – dies teilte ich M.S. mit.

Hier die gelöschten Bild-Legenden zu den 15 Bildern – der Transparenz und DOKUMENTATION wegen:

Bild 1: Neuer Ministerpräsident in Hessen: Volker BOUFFIER startet nach Roland KOCHS Rücktritt. Er möchte "Ministerpräsident aller Hessen sein" - und machte das Angebot zur Zusammenarbeit mit der Opposition im Landtag; ohne GEZÄNK!. a&s-Bild.

Bild 2: Letzte Sitzung des Roland Koch: Das Glöckchen wurde an Volker BOUFFIER weitergegeben (...). a&s-Performance-Malerei.

Bild 3: "Bunt gemischt - keiner sitzt auf Regierungssitzen"; a&s-LANDTAGs-Malerei zum Start von V.B.

Bild 4: Fordert Abkehr vom Parteien-Gezänk? "Hohe Zielsetzung & Erwartungen: Volker BOUFFIER am 31.8.10. a&s-Kunst-Porträt.

Bild 5: "Einer geht - einer kommt (...)" -a&s-Landtagsmalerei 31-8-10-W.H.

Bild 6: "NA Volker GEHT DOCH! (...)" - a&sMalerei. Nach dem Stimmen-Auszählen, der Bekanntgabe des Abstimmungsergebnisses.

Bild 7: Erste Rede im Landtag als Neuer MP Hessens. a&s-Malerei: 31/8/10.

Bild 8: "Grüne Zweifel" - a&s-Landtagsmalerei: BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Hessen - MdL Tarek Al- Wazir.

Bild 9: V.B. ernennt Kunst-Ministerin; muss die Kasselanerin von der Notwendigkeit der documenta-Reform demnächst überzeugen (...); Kunst-Bild Werner Hahn. Kunstministerin & BOUFFIER sitzen im documenta-Aufsichtsrat, der besser funktionieren muss!

Bild 10: Eva KÜHNE-HÖRMANN muss für eine documenta-Reform werben: FDP (Hahn) muss überzeugt werden, dass Demokratisierung der privaten GmbH-Institution dringend nötig ist. Porträt-Malerei Werner Hahn zur Ernennung der Kunstministerin unter MP V .BOUFFIER.
Bild 11: „Vielleicht ist doch nicht alles Kunst und doch nicht alles Kultur“ ist eine feuilletonistische FAZ-These – gewagt und unpopulär & (…)!?. Zur ALLES-IST-KULTUR-These von ROTH vgl. mehr im Artikeltext. a&s-Bild W.H. - Roth in Wiesbaden.

Bild 12: Potpourri-Medley-Liebe: Angela MEREL & Frau KOCH - Udo JÜRGENS (...). a&s-Schnappschuss in Malerei. 30.8.10.

Bild 13: "Aber bitte mit Sahne" für Frau KOCH. a&s-Malerei zur KOCH-Feier.

Bild 14: EHRENGÄSTE: Helmut Kohl und Angela Merkel. Schloss Wiesbaden Biebrich.

Bild 15: Defilee - Abschied von KOCH: Mit Piefke Marsch und Udo Jürgens. a&s-Bild.

Anmerkung - PS:
Findet sich ein SPONSOR, werde ich die Bilder wieder ins Netz stellen (200 Euro: 15 = 13.33 Euro pro Bild).

Nach diesem Vorspann: HIER endlich DER ARTIKEL ohne dokumentarische BiLdeR! - Fortsetzung

Wer auf das Frankfurter Museumsuferfest am vergangenen Wochenende gegangen ist, brauchte einen sehr "erweiterten Kulturbegriff". „Den haben viele“, meinte die FAZ in einem kulturkritischen Artikel. Frankfurts sympathische Oberbürgermeisterin Petra ROTH, die auch zum Händeschütteln beim Abschied von MP Roland KOCH a.D. (mit „Pomp und Gloria“ - so "Der Tagesspiegel") im Wiesbadener Schloss Biebrich erschienen war und dem Schlager-Medley des Sängers UDO (nicht Lindenbergs sondern JÜRGENS) vergnügt lauschte, vertritt den sog. "ERWEITERTEN Kultur-und-Kunst-Begriff " hierzulande (in Hessen):

Petra Roth verbreitete zum dreitägigen Museumsufer-Spektakel die Parole „Kultur für alle - alles ist Kultur!“. NICHT sagte sie „KUNST für alle – alles ist KUNST!“. Für Joseph BEUYS war natürlich „Politik“ auch „KUNST“. Ist nun nach ROTHs Motto auch POLITIK KULTUR? Volker BOUFFIER (CDU, 58) ist mit 66 von 116 Stimmen zum neuen hessischen Ministerpräsidenten gewählt worden. Der bisherige Landesinnenminister tritt damit als sicht- und hörbar Glücklicher die Nachfolge des zurückgetretenen Roland KOCH an, der sich aus der (Kunst-und-Kultur)POLITIK zurückzog. Dazu die a&s-Bilder-Galerie.

Die Oppositionsfraktionen von SPD, Grünen und Linkspartei hatten KULTUR-natürlich „Nein-Stimmen“ angekündigt. Gegen Bouffier votierten 50 Abgeordnete. Und der neue Ministerpräsident wurde unmittelbar nach seiner Wahl vereidigt: Er bekräftigte seinen Schwur, dem Land Hessen zu dienen, mit der Formel „So wahr mir Gott helfe“ – siehe a&s-Bild. Der Landtag hat am Nachmittag (31/8/10) auch die neue Kabinetts-Liste per Votum bestätigt - bevor auch die Minister vereidigt wurden.

Jeder Einzelne sei ihm wichtig, sagte Bouffier. „Ich möchte Ministerpräsident aller Hessen sein.“ Eine neue „Kultur“-Aussage? Neuer Mann – neues Spiel: Die REVOLUTION blieb aus, liest man in den Medien-Kommentaren, nicht etwa weil Bouffier dazu die Kraft fehlte, sondern „weil er sie nicht wollte, und vor allem, weil die schwarz-gelbe Koalition in Wiesbaden keinen radikalen Umbruch nötig hat“, so die FAZ. Das Bündnis zwischen Union und Liberalen (HAHN & Co) laufe, ganz anders als das in Berlin, angeblich „geschmeidig und effektiv“, und daran werde sich auch nach dem Wechsel im Amt des Regierungschefs nichts Grundlegendes ändern. Also auch keine EVOLUTION hin zu besserer Kunst-und-Kultur-Politik?

Kann ich mir meine Hoffnungen an die POLITIK des Neuen als nichtige Selbsttäuschung interpretieren: pure belanglose „Illusion“ - faktisch absolut irrelevant für neue KUNST-Politik!? (Siehe mein in Illusionen-Wiegen im Netz: Protestierendes Einmischen als energisches a&s-Performance-Intervenieren in Wort&Bildern: Z.B. zuletzt in http://www.myheimat.de/gl... (mit Bildergalerie)

POLITIK als "KULTUR" verkaufen?

Unter dem Strich wirke die Ministerriege Bouffiers vielversprechend, glaubt FAZ-Autor Ralf EULER: Es sei kein „Zurück auf Los“, wie es die Opposition hämisch formuliert, sondern ein „Revirement im Wortsinne“: Es gehe „um den Um- und Aufschwung einer CDU/FDP-Regierung, die in schwieriger Zeit Atem geschöpft hat und sich jetzt mit frischer Kraft der großen Herausforderungen annimmt: Haushaltskonsolidierung, eigenverantwortliche Schule, Integration, Entbürokratisierung und Klimaschutz. Neuer Mann, neues Team, neues Spiel“ – von neuer KULTUR- oder gar KUNST-Politik – KEINE REDE:

„BRUTALSTMÖGLICH“ KEINE INNOVATION? - http://community.zeit.de/...

Wird der NEUE MP BOUFFIER analog dem hessischen EX-Ministerpräsident Roland KOCH antworten (?), der mir gegenüber in einem Schreiben vom 18/03/03 mir persönlich feststellte: (...) „Was Ihre Bitte, ich möge mich persönlich für eine ’documenta’-Reform einsetzen, betrifft, muss ich darauf hinweisen, dass der Hessische Ministerpräsident nach der Verfassung des Landes Hessen lediglich befugt ist, die Richtlinien der Regierungspolitik zu bestimmen, innerhalb derer jede Ministerin oder jeder Minister den ihr oder ihm anvertrauten Geschäftszweig selbständig und unter eigener Verantwortung gegenüber dem Landtag zu leiten hat. Die Frage einer über diese Richtlinienkompetenz gewiss hinausgehenden ‚documenta’-Reform wird somit nicht von mir, sondern im Hessischen Ministerium für Wissenschaft und Kunst zu prüfen sein.“ (…)

DAS MUSS SICH ÄNDERN:

KULTUR- und KUNST-Politik sind in Hessen nur NEBENSACHE: Zum TV-Duell YPSILANTI gegen KOCH 2008 hatte ich unter dem Titel „KUNST-Politik NEBENSACHE!“ geschrieben: Leider sind die Themen KULTUR- und KUNST-Politik im Hessen-Wahlkampf nur NEBENSACHE. Sah der hr (Kunstkritiker R. Schmitz) wegen des d12-Scheiterns den Ruf der Kasseler documenta als wichtigste Kunstausstellung der Welt ruiniert, lesen wir im „Hessen Kurier“ der CDU (Jan. 2008, S. 24) dagegen: „Kassel hat mit der 2007 erneut durchgeführten documenta einen ausgezeichneten Ruf in der ganzen Welt als Kunst- und Kulturmetropole“. Im Regierungsprogramm der CDU steht: „Die Weltausstellung … wird auch weiterhin entsprechend gefördert.“ (S. 61) Nach „niederschmetterndsten Kritiken aus dem in- und Ausland (FAZ-Fazit) empfiehlt es sich laut SZ: „Kassel muss sich ein neues Kuratoren-Konzept ausdenken.“ Zur Debatte steht im internet ein anklagendes „MAHNMAL der 101 documenta-Verrisse zur Landtagswahl in Hessen 2008: Änderung der KUNST-Politik ist gefragt! Documenta-REFORM – Stillstand überwinden!“ Reform-Modell-Vorschlag: „Hessische documenta Akademie“.

Landtagswahl HESSEN 2009 - Documenta-REFORM nicht möglich; Stillstand (noch) unüberwindbar; HOFFNUNG BOUFFIER?

Hessisches Kandidaten-Watching

Das Internetprojekt „kandidatenwatch.de" zur Landtagswahl HESSEN 2009 sollte Wähler und Kandidaten zusammenbringen. Was man schon immer die Landtags-Kandidaten & Kandidatinnen fragen wollte, aber bisher vielleicht nicht zu fragen wagte: Jetzt war es wieder möglich. Mit wenigen Mausklicken konnte man mit KandidatInnen in Kontakt treten! Ich versuchte es und dokumentierte das Ganze: Der Verein „Mehr Demokratie e.V." und die Macher von „abgeordnetenwatch.de" wollten mit diesem Angebot die Barriere zwischen der Politik und insbesondere jungen Bürgerinnen und Bürgern absenken und Interesse am Geschehen und den handelnden Personen wecken. Alle Kandidaten standen – wie ein Jahr zuvor - zur Auswahl beim „kandidatenwatching“.

Herr Jörg-Uwe HAHN (FDP) antwortete am 14.01.09 – DAMALS jedenfalls NEGATIV-reformunwillig -, was BOUFFIER in der CDU/FDP-Koalition ändern muss:

„(…) wie auch letztes Jahr plädieren Sie über www.kandidatenwatch.de für eine Reform der documenta. Erneut, wie auch vergangenes Jahr, verweise ich Sie auf Ihren Austausch mit dem seinerzeit zuständigen Referenten meiner Fraktion, Sven-Gerrit Schellberg. Da Sie selbst seine Antwort dort eingestellt haben, ist sie für jedermann im online-Angebot der Zeitschrift "Die Zeit" verfügbar.

Nach wie vor maße ich mir keine künstlerische Kritik der documenta an. Nach wie vor meine ich aber, dass das derzeitige Intendantenmodell der documenta Vorzüge genießt. Erstens trägt es zu der Individualität der einzelnen documenta-Ausstellungen bei, dass sie jeweils durch einen Ausstellungsleiter geprägt werden. Zweitens führt diese Form zu einer besonderen inhaltlichen Kohärenz und drittens spricht ihre Praktikabilität für deren Beibehaltung. Ich fürchte nämlich, wenn wir der documenta pluralistische Gremien vorgäben, würden die Entscheidungswege verlangsamet und zudem gewönnen sach- und kunstfremde Aspekte Einfluss auf die Entscheidungen in der Führung der documenta.

Schließlich bemängeln Sie, dass die Kunstpolitik keine Rolle im Wahlkampf spielt. Hier möchte ich Sie in erster Linie auf unser Wahlprogramm unter www.fdp-hessen.de verweisen. Ihm können Sie entnehmen, dass wir - im Gegensatz zu Ihrer Annahme - umfangreiche programmatische Aussagen zu Kunst und Kultur veröffentlich haben, die zeigen, dass wir uns sehr wohl mit diesem Bereich auseinandersetzen. Hinsichtlich der documenta planen wir, die Idee einer documenta-Akademie ebenso weiter zu verfolgen, wie die eines documenta-Archivs. Zudem möchten wir die Ausstellung fördern, sie aber auch nutzen, in dem sie zugunsten Nordhessens kulturtouristisch noch besser vermarktet wird als bisher.
Mit freundlichen Grüßen Jörg-Uwe Hahn“

(Siehe –nahezu 500 mal gelesen – auch mit 7 Bildern die DOKU: http://www.myheimat.de/gl... .)

Am 13.6.2010 formulierte ich in der GZ Online (noch erwartungsvoll):

WARTEN auf CDU-ERNEUERUNG – Bürgernähe & Sachorientierung?

(…) „Kann sich die hessische CDU als überzeugendes Gegenstück zum erschreckenden Erscheinungsbild der Union in Berlin profilieren?

Die hessische CDU hat Innenminister Volker BOUFFIER beim Landesparteitag in Willingen mit 96 Prozent der Delegierten zum neuen Vorsitzenden gewählt. Bouffier löst in dieser Funktion Roland KOCH ab. Diesen soll er zum 1. September auch im Amt des Ministerpräsidenten beerben. Der 58-jährige Bouffier versprach in seiner Rede, er stehe für einen BÜRGERnahen, SACHorientierten und MUTigen Politik-Stil. Zugleich kritisierte er die Querelen in der schwarz-gelben Koalition im Bund. "Gerade in Zeiten der Krise muss die Politik Antworten geben und sich nicht wie bei den aktuellen bundespolitischen Streitigkeiten immer wieder gegenseitig infrage stellen". BOUFFIER: "Die Bundesregierung muss es schaffen, die Führungsaufgaben wahrzunehmen, die ihnen die Bürgerinnen und Bürger übertragen haben." Als gutes Beispiel bezeichnete Bouffier die Koalition zwischen CDU und FDP in Hessen. Wird Bouffier - enger Vertrauter Kochs – CDU-ERNEUERUNG – Bürgernähe & Sachorientierung in der CDU und mit Schwarz-Gelb durchsetzen können? Kann Bouffier etwas GEGEN riesenhafte Parteien- und Politik-Verdrossenheit in einer Staats-Krise tun?

(Quelle: http://www.giessener-zeit... .)

Ist "ALLES KULTUR"? (Petra ROTH)

Die Bereiche Kunst, Kultur, Politik und Gesellschaft werden normalerweise getrennt wahrgenommen. Über kunst- und kulturrelevante Themen wird im Hessischen Landtag selten diskutiert – anders beim Thema BILDUNGs/SCHUL-POLITIK in Hessen: Ist Politik nun „KULTUR“, wie Roth behauptet?

Wenn „Esskultur“ & „EssKUNST“ als „KUNST“ vom Kultur-Chef des ZDF hochgelobt werden, ist POLITIK ebenfalls KULTUR & KUNST:

Ferran Adrià wurde 2007 als documenta-„Künstler“ gefeiert: Nicht-Kunst konnte die documenta-Institution als „Kunst“ verkaufen. OB Roth (CDU) darf den „Alles-ist-Kultur“-Begriff verwenden: NICHT-Kunst des „Künstlers“ (Adria-Essen) ist KULTUR & KUNST! Der Katalane installierte kein d12-„elBulli" zur Buergeliade-documenta – er lud zwei d12-Besucher ins elBulli ein. Der „Alles-ist- Kultur/Kunst-Chef“ des ZDF - ZDF-aspekte-Chef Wolfgang Herles - , konnte den CICERO-Lesern weißmachen, dass Kochen „KUNST“ sei: In seinem Artikel „Warum Kochen Kunst ist“, behauptete der Redaktionsleiter, Kochen sei wie „Kunst“ stets „elitär“ und „politisch“ wie „jede Kunst“. Und Kochen stehe „an der Schwelle zur abstrakten Malerei“! ZDF-Kultur & -Ethos wurden Opfer von R.M.B.s Gehirnwäsche. Petra ROTHs Frankfurter „Gehirnwäsche“ geht auf Joseph BEUYS zurück: „Jeder Mensch ist ein Künstler, nur du nicht“? „Vielleicht ist doch nicht alles Kunst und doch nicht alles Kultur“ ist eine feuilletonistische FAZ-These – gewagt und unpopulär & (…)!?. (Werner Hahn – FAZKommentar.)

Zum Thema auch: http://www.myheimat.de/gl... - mit 20 Bildern. Ebenda zur HESSISCHEN KUNST-Politik:

Die Kulturpolitik in Hessen hat (bis zu KOCHs Abgang) desaströs versagt: „Kulturpolitiker“ (die es offensichtlich hier gar nicht gibt) reagieren auf eine nötige documenta-Institutions-Reform (der Privat-GmbH) nicht. Die Macht der Kunstbetriebs-Macher ist zu transformieren, zu unterminieren; DEMOKRATISIERUNG statt Willkür wird gefordert. Eine reformierte, NICHT-private NEUE (seriöse) öffentliche Museums-KULTUR muss her. Der Macher der „Kunstzeitung“ (Karlheinz SCHMID) leidet daran, dass „sämtliche Kriterien-Kataloge für Kunst überholt sind“. Bildende KünstlerInnen sollten „selbst in die Rolle des Kritikers schlüpfen“. Eine „anspruchsvollere Kunstkritik“ wird gefordert. FAZ-Kunstkritiker E. BEAUCAMP sieht dies ebenso: in FAZ- „Kunststücke“ v. 8.1.10. Die Qualitäts- & Markt-KRISE haben etwas Gutes!

Zum Thema KRITIK der unkritischen KRITIKer: http://community.zeit.de/...
UND: http://www.myheimat.de/gl... (mit Bildergalerie)
SOWIE: http://www.giessener-zeit... (mit Bildergalerie)

FAZIT

STAATS-KUNST als POLITIK meint die aktive Teilnahme an der Gestaltung und Regelung menschlicher Gemeinwesen. Und: bezogen auf moderne Staatswesen, bezeichnet Politik ein aktives Handeln, das a) auf die Beeinflussung staatlicher Macht, b) den Erwerb von Führungspositionen und c) die Ausübung von Regierungsverantwortung zielt. POLITIK ist - auch in Hessen – weder mit KUNST noch mit KULTUR im engeren Sinne gleichzusetzen, wenn auch kulturelle EVOLUTION durch „positive Politik“ gefördert wird.

NEUANFANG ohne PARTEIEN-GEZÄNK?

Spekulationen über „Das neue hessische Kabinett - Stühlerücken in Wiesbaden“ FAZ (Ralf EULER, Wiesbaden) sind Vergangenheit: Wer muss gehen, wer kommt? Der designierte Ministerpräsident Volker Bouffier bastelte an der zukünftigen Regierungsmannschaft. Die Erwartungen waren groß, vor allem in seiner Partei, der CDU: Das neue Kabinett soll neuen Schwung in die Landespolitik bringen. Seit Montag 31.8. wissen wir Genaueres. Zuvor kamen CDU/CSU-Führer - auch EX-Kanzler Helmut Kohl und Noch-Kanzlerin Angela Merkel - zur Verabschiedung des R.K. nach Wiesbaden; siehe oben.

Ich kommentierte mit der Überschrift :

„Chance für eine bessere Kunst-&-Kultur-Politik?“

Wann kommt es zum hessischen URKNALL in der KUNST-Politik? Im DARWIN-Jahr 2009 wurde viel über (kulturelle) EVOLUTION gesprochen; für KULTUR-&-KUNST-Politik in Hessen offenbar ein Fremdwort. Seit Jahrzehnten zementierte die hessische Kunst-Politik das undemokratische & monokratische GmbH-Modell zur documenta. Eine erste Findungskommission aus PolitikerInnen bestimmte jeweils neu die sekundäre Findungskommission, die selektiert hat. Für 2012 wurde wieder eine Ein-Frau-Lösung gesucht. Ein Internet- „Mahnmal der 101 Verrisse“ sollte auch die CDU-Partei an das BUERGELiade Fiasko erinnern. Die Nachfolge-Veranstaltung ist zu einer BAKARGIEViade mutiert. Auch seitens der "Kunstzeitung" (Herrn Karlheinz SCHMID) und Peter WEIBEL wurde für ein zeitgemäßes pluralistisches documenta-Modell plädiert. Wann kommt endlich der hessische Urknall zu einer documenta Reform? Mit Herrn BOUFFIER als MP - hoffe ich! Prof. Dr. Friedhelm HUFEN hat den „Fall documenta“ in der Neuen Juristischen Wochenschrift ausführlich documenta-kritisch behandelt: 17/1997 S. 1112-1114 - „Muss Kunst monokratisch sein?

„Im Gespräch: Roland Koch: „Das war jetzt das letzte Mal“ titelte die FAZ (Rhein-Main – Hessen, Euler): „Fünf Tage ist er noch Regierungschef. Im Abschiedsinterview äußert sich Koch zu den Gründen für seinen Ausstieg aus der Politik, zu Erfolgen und Misserfolgen und zu seiner Zukunft. Für die Wahl seines designierten Nachfolgers Volker Bouffier ist Koch optimistisch.“

Dazu schrieb ich (veröffentlicht a.a.O.):

Roland Koch: Sein FREIHEITs-Verständmis & das BÜRGER-"Mitengagieren"

Ex-MP KOCH spricht vom „Appell: Wir können nicht alles selber machen, die Bürger müssen sich mitengagieren und können damit auch Dinge frei gestalten. (…) Das ist mir mit meinem Verständnis von Freiheit sehr wichtig (…)“. Gegenbeweis: KOCH schrieb mir ausweichend 2003: „Was Ihre Bitte, ich möge mich persönlich für eine ’documenta’-Reform einsetzen, betrifft, muss ich darauf hinweisen, dass der Hessische Ministerpräsident nach der Verfassung des Landes Hessen lediglich befugt ist, die Richtlinien der Regierungspolitik zu bestimmen, innerhalb derer jede Ministerin oder jeder Minister den ihr oder ihm anvertrauten Geschäftszweig selbständig und unter eigener Verantwortung gegenüber dem Landtag zu leiten hat. Die Frage einer über diese Richtlinienkompetenz gewiss hinausgehenden ‚documenta’-Reform wird somit nicht von mir, sondern im Hessischen Ministerium für Wissenschaft und Kunst zu prüfen sein. Bitte haben Sie auch Verständnis dafür, dass ich mich wegen der gleichfalls durch die Verfassung des Landes garantierten richterlichen Unabhängigkeit nicht in irgendeiner Form wertend zu der von Ihnen angeführten Anrufung des Staatsgerichtshofes des Landes Hessen äußern möchte.“ NICHTS hat sich verändert in Sachen d-Kunst-Politik!

Zum Zustand der dOCUMENTA (13), die schon begonnen haben soll, mehr im 21-Bilder-Bericht:
http://www.myheimat.de/gl... .

Zum Thema weiter mit GOOGLE: Volker Bouffier (...)

http://www.myheimat.de/gl... .

Blog DIE ZEIT Werner Hahn http://community.zeit.de/... :

http://community.zeit.de/... .

http://community.zeit.de/... .

NICHT VERGESSEN: Empfehlung an die Macher des „Hessischen Kulturpreises 2011“

In http://community.zeit.de/... erhob ich eine

FORDERUNG an das Land Hessen: HKP für Fritz Rau!

Auf der Liste der Preisträger des „Hessischen Kulturpreis“ (HKP) sucht man seinen Namen vergeblich (http://de.wikipedia.org/w ...): FRITZ RAU gehörte neben Albert Mangelsdorff (Jazz-Posaunist; 1984) und anderen Autoren (Schriftsteller – Künstler – Musiker – Kuratoren - Galeristen - Schauspieler - Kritiker – Geistliche - etc.) eigentlich auf diese Liste.

Der HKP verlief mit einem Skandal zur Vergabe 2009 – mit irreparablen Preisverleihungs-„Irritationen“. Dazu HAHN, Werner (2009): http://www.myheimat.de/gl... .
(Mit Kommentaren ebenda).

Im kabarett-tauglichen „Possenspiel um den Hessischen Kulturpreis“ gab es nach Auseinandersetzungen mit unerträglichen Querelen letztendlich tatsächlich „Preisträger“, die „jedem zuzumuten“ waren. Vermisst wurden Momente der Wahrhaftigkeit, ganz im Sinne der Religionen und einer offenen Dialogkultur.

Die Künstlerin Rebecca HORN wurde mit dem Hessischen Kulturpreis 2010 ausgezeichnet.

Das Kuratorium um Ministerpräsident Roland Koch (CDU) nannte die 65-Jährige "eine der herausragenden bildenden Künstlerinnen in unserem Land". Horn habe sich als Bildhauerin, Aktionskünstlerin und Filmemacherin einen Namen gemacht. Sie stellte mehrere Male auf der DOCUMENTA in Kassel aus. Horn war 1972 erstmals auf umstrittenen documentas vertreten. Der Hessische Kulturpreis ist mit 45 000 Euro dotiert.

War es im Jahr 2009 bei seiner Vergabe (erst im November 09) zu einem EKLAT gekommen, als das Kuratorium dem Schriftsteller und Orientalisten Navid Kermani die Ehrung vorübergehend wieder aberkannte, ist es m.E. auch ein SKANDAL – d. h. es ist nicht in Ordnung -, dass der 2010 in der A.O. beispielhaft geehrte Fritz Rau bis heute noch NICHT den Hessischen Kulturpreis erhalten hat.

Die Jury/Kuratoren-Menschen des Preises und die Kriterien zur Preis- Vergabe haben m.E. versagt!. Auf der Website des HESSEN-Landes liest man zu HORN: „Schon mehrmals waren ihre Werke auf der documenta, der weltgrößten Ausstellung für zeitgenössische Kunst.“ Und : Sie erhielt 1986 den documenta-Preis in Kassel.

Mein Internet „MAHNMAL mit 101 Verrissen“ der Desaster-Fiasko-d12 und meine Kritik an der d-Institution (z. B. in 4 d-Büchern) scheinen die Juroren & Kuratoren nicht zu kennen. In www.hessen.de erfährt man - wichtig zu wissen – deren Namen:

Der Jury des Hessischen Kulturpreises gehören neben Ministerpräsident Roland Koch und der Ministerin für Wissenschaft und Kunst, Eva Kühne-HÖRMANN (bleibt mit MP BOUFFIER im Amt), folgende Persönlichkeiten an:

Dr. Ina Busch, Direktorin des Hessischen Landesmuseums Darmstadt, Carsten Dufner, Leiter E-Musik, Hessischer Rundfunk, Professor Peter Eschberg, ehemaliger Intendant von Schauspiel Frankfurt, der Mediziner Professor Dr. Manfred Kaufmann, Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main, der Architekt Professor Jochem Jourdan, Universität Kassel, Bernd Loebe, Intendant der Oper Frankfurt, der Anglist und Sprachwissenschaftler Professor Dr. Klaus Reichert, Präsident der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung, Hellmut Seemann, Präsident der Stiftung Weimarer Klassik, Dr. Frank Schirrmacher, Mitherausgeber der Frankfurter Allgemeinen Zeitung, und Dirk Schwarze, Autor für Kultur und Sonderthemen der Hessischen/Niedersächsischen Allgemeinen Kassel. (Landesportal Hessen.) EIN UNERMÜDLICHER unkritischer (!) DOCUMENTA-BEFÜRWORTER, der documenta, die sich NIE für meine docuemnta-Reform-Bemühungen eingesetzt hat (HNA).