Leserartikel-Blog

Der fiktive Treibhauseffekt

Ich lese immer wieder wissenschaftliche Artikel über den „Treibhauseffekt" . Ich bin immer wieder überrascht, dass dann der Name Svante Arrhenius, als Entdecker fällt. Interessant wie derartige Meldungen in die Welt gesetzt werden, die den Fachmann irritieren und der Laie für bare Münze nimmt. Nun gibt es auch einige Fachartikel, die das Gegenteil behaupten! Wem soll man nun Glauben schenken? Mir wird immer unverständlicher, wie physikalische Grundgesetze und naturwissenschaftliche Erkenntnisse, die schon Humboldt bekannt waren, heute auf den Kopf gestellt und verdreht dargestellt, sowie falsche Schlüsse aus der Klimaentwicklung der Erde gezogen werden. Damit wird die Bevölkerung einer, man möchte schon meinen, gezielten Panikmache ausgesetzt.

Um die wärmespeichernde Wirkung der Erdatmosphäre zu erklären oder zumindest plausibel zu machen, wird die Atmosphäre gern mit der Glashülle eines Treibhauses verglichen, die Licht und Wärmestrahlung ins Innere eindringen lässt und die Emission von langwelliger Wärmestrahlung sowie das Ausströmen feuchtwarmer Luft verhindert. Diese Modellvorstellung wird von einer wachsenden Zahl von „Skeptikern“ nicht mehr akzeptiert (GERLICH, HEBERT, THUENE, RÖCK ).

Historie
Die Erfindung des Begriffes Treibhauseffekt wird dem französischen Physiker FOURIER zuge-schrieben (1827). Er verstand darunter einen wärmenden atmosphärischen Effekt. Um 1863 be-wies der irische Physiker TYNDALL durch Messungen, dass Gase der Atmosphäre (insbesondere Wasserdampf) Wärme aufnehmen können. Der schwedische Chemiker ARRHENIUS spekulierte 1890 darüber, ob die mittlere Temperatur an der Erdoberfläche, die er auf +15 oC schätzte, von wärmeabsorbierenden Gasen abhängt und folglich durch anthropogene CO²-Emission beeinflussbar sein könnte.

Ich kenne die Veröffentlichung von Svante Arrhenius über die Wirkung des CO² und die Hypothese seines "Treibhauseffekts", der schon damals übrigens heftig widersprochen wurde (Literatur. On the influence of carbonic acid in the air upon the temperature of the ground. The London, Edinburgh and Dublin Philosphical Magazine and Journal of Science 5, P. 237-276, 1896 deutsch: Über den Einfluß von Kohlensäure in der Luft auf die Bodentemperaturen)

Sicherlich war Arrhenius ein sehr vielseitiger Wissenschaftler, der auf so unterschiedlichen Gebieten wie physikalischer Chemie, Meteorologie, Geophysik, Physiologie und Kosmologie forschte. Als seine bedeutendste Leistung ist die Ausarbeitung der Grundlagen der elektrolytischen Dissoziation anzusehen, für die er 1903 den Nobelpreis erhielt. Nur die Meteorologie und Klimatologie waren weder sein Fachgebiet noch stimmt seine damals aufgestellt Behauptung, die Erde würde durch eine gefrorene Schicht Kohlendioxideis, das wie ein Glasdach wirken und die Erde aufheizen würde. Auch seine „Erdmitteltemperatur“ von 15 Grad hatte der gute Mann aus Bequemlichkeit falsch "errechnet" bzw. eher geschätzt! Aber fast jeder Klima-Wissenschaftler beruft sich heute noch auf die Treibhaus-Theorie von Svante Arrhenius.

Es ist immer wieder erstaunlich, wie sich seine "Treibhaustheorie" als Mythos, selbst in der Wissenschaft, erhält. Er behauptete ja in seiner Veröffentlichung „Über den Einfluss von Kohlensäure in der Luft auf die Bodentemperatur“, dass ein „Glasdach" aus gefrorenem Kohlensäureschnee in 6 km Höhe die Erde abschotten und wie ein Treibhaus "aufheizen" würde. Nur ist bis heute dieses „Glasdach“ nicht gefunden worden. Ebenfalls existiert auch keine wärmereflektierende Kohlendioxidschicht, die von der Erde reflektierte Wärmestrahlung zurückwirft – sie sind ein Mythos der Klimakatastrophen-Apologeten!

Die Erde ist auch geophysikalisch KEIN Treibhaus – sie ist von der Umwelt, im Gegensatz zu einem wirklichen Treibhaus, nicht abgeschottet, sondern die erwärmte Bodenluft kann nach oben entweichen und durch Konvektion die Atmosphäre erwärmen - das nennt sich "atmosphärischer Wärmeeffekt"! Die unterschiedliche Energieeinstrahlung erzeugt dabei ein Temperaturgefälle und dadurch resultierend entsteht ein unterschiedlichen Luftdruck der für die ständige Luftbewegungen unterschiedlicher Stärke in der Atmosphäre verantwortlich ist.. Dabei werden Wärmeenergiemengen größeren Umfanges (im Gigawattbereich) durch die Troposphäre transportiert. Der „Blaue Planet“ ist also ein zum Weltraum offenes energetisches System. Die eingestrahlte Sonnenenergie wird zu ca. 35 % genutzt, um den globalen Wasserkreislauf, unsere „Wettermaschine“ in der Troposphäre in Gang zu halten, dabei wird deren Wasserinhalt im Jahr etwa 35 ... 40 Mal umgeschlagen. Das Wasser mit seinen drei Aggregatzuständen ist als das Spurengas das mit der Sonnenenergie für die Dynamik des Wetters zuständig ist.

Nun, bereits im Jahre 1963 veröffentlichte der kürzlich verstorbene Meteorologe Edward N. Lorenz am MIT in den USA eine Arbeit über das Verhalten dynamischer Systeme mit nichtlininearen Variablen. Er hatte versucht Wetterprognosen über Computer-Simulationen berechenbar zu machen. Er scheiterte am chaotischen Verhalten des Wetters und prägte den Begriff des Schmetterlingseffektes: „Der Flügelschlag eines Schmetterlings im Urwald Brasiliens, kann in Texas einen Wirbelsturm auslösen.“ Lorenz benutzte diese Aussage aber nur als Metapher, um damit auszudrücken, das in dynamischen Systemen mit nichtlinearen Variablen, kleine Störgrößen große Veränderungen im System hervorrufen können.

Fazit: Das Wetter ist über einen längeren Zeitrum nicht voraussehbar und berechenbar.

Da das Wetter – Klima über die Zeit ist - lässt sich, logischer Schluss, auch das Klima nicht vorausberechnen!

Buhad 16/07/2009