Naturkost ohne Umwege: Bio-Bauernhöfe liefern direkt
Mit viel Kreativität, Tradition und Handwerk arbeiten ca. 20.000
landwirtschaftliche Betriebe in Deutschland nach ökologischen Richtlinien.
Seit Jahren wächst das Bedürfnis nach biologisch erzeugten Lebensmitteln
und eine zunehmende Zahl an Landwirte stellt ihren Betrieb um. Im
Supermarkt oder beim Discounter finden wir längst ein breites Angebot an
ökologischer Ware.
Ein geringer Teil davon wird von heimischen Landwirten erzeugt, der Großteil
der Ware kommt aus ganz Europa oder Übersee. Die lange Kette von fernen
Erzeugern über weite Transportwege und mehrere Händler bis hin zu
unserem Einkaufswagen scheint vielfach im Widerspruch mit der eigentlichen
Idee von Naturkost zu stehen.
Fragen wir uns nicht immer häufiger, wo unsere Lebensmitte herkommen und
wer sie hergestellt hat?
Es gibt Landwirte, Kleinerzeuger und Manufakturen, die uns Antworten geben
möchten: Sie zu finden ist manchmal gar nicht so einfach. Hier geben wir
Ihnen Tipps wie Sie Naturkost ohne Umwege entdecken:
Für Großstädter bieten Bio-Landwirte gemischte Gemüse und Obstkisten im
Abo an, die wöchentlich direkt vom Hof zu Ihnen nach Hause geliefert
werden. Das Angebot geht über reine Frischwaren Kisten zu kombinierten
Kisten aus Obst, Gemüse, Fleisch, Käse, Milch und alles was der Betrieb
herstellt. Ideal für Familien, die Wert auf gesunde Ernährung legen.
Auch auf Wochenmärkten und Messen können Sie direkt beim Bio Landwirt
einkaufen und sich persönlich von ihm beraten lassen. Der Öko-
Wochenmarkt hat sich in vielen Orten etabliert. Ausschliesslich Anbieter von
biologischen Lebensmitteln kommen hier zusammen.
[...] (Bitte verzichten Sie auf das Posten von Werbung. Die Redaktion /ft)
Meistgelesene Leserartikel
Meistkommentierte Leserartikel
Neueste Kommentare
- Espoir57 Oh, Tycho hat es - (19:11 Uhr)
- Gafra Naja, dass es neurotisches (19:03 Uhr)
- Harald Blumenau P.S. (19:00 Uhr)
- Harald Blumenau @Drelux (18:52 Uhr)
- drelux @Corina Wagner (18:42 Uhr)




Leser-Kommentare
Seit Jahren wächst das Bedürfnis nach biologisch erzeugten Lebensmitteln
und eine zunehmende Zahl an Landwirte stellt ihren Betrieb um.
Wie erzeugen die anderen Landwirte im herkömmlichen Landbau ihre Produkte - in der Retorte oder auch biologisch auf dem Acker oder Beet?
Ich glaube, dass die sogenannte ökologische Landwirtschaft überbewertet wird. Sie verwendet zwar keinen "Kunstdünger"und keine Pestizide und Insektizide, aber sie ist den chemischen Umwelteinflüssen durch die Imissionen ebenso ausgesetzt wie die herkömmliche Landwirtschaft - Imissionen werten nicht!
----------------------------------------------------------------------------------------------
"Ich habe keine Angst vor der globalen Erwärmung, aber vor der globalen Verblödung!" (Lisa Fitz - bayr. Kabarettistin)
deshalb kaufen wir unser Gemüse im Supermarkt, beim Discounter oder auf dem Wochenmarkt. Auch wenn die Waren aus aller Welt nach Deutschland gebracht werden, ist das nicht so schlimm. Die Ökobilanz versauen die Leute, die mit dem Auto losfahren, um sechs Bio-Eier vom Erzeuger abzuholen.
Auf "Beratung" vom Erzeuger / Hersteller irgendwelcher Waren oder Produkte gebe ich generell keinen Pfifferling.
Die Direktlieferung ist ökologisch sicher weniger belastend. Von Nachteil ist dagegen die beschränkte Auswahl.
Ob die Ökomärkte wirklich am Boomen sind, wage ich zu bezweifeln. Es gibt konkrete Anzeichen für ein Abflauen der Biowelle. Z. B. gibt es Bio-Supermarktketten, die ihre geplante Expansion deutlich reduzieren mußten.
Bei der Stiftung Warentest erhalten Bio-Produkte bei der Qualität oft schlechte Bewertungen. Die Preise sind vergleichsweise hoch.
Gesunde Ernährung ist vor allem eine Frage der Quantität. Wir leiden nicht am Mangel, sondern am Überfluß. Vielen fehlt körperliche Bewegung. "Bio" und "Öko" machen ein gutes Gefühl. Das ist einigen Leuten der Aufpreis wert. Und das ist auch okay so.
Anbei: Bei der Fleisch"produktion" kann ich die Einlassungen der Bio-Lobbyisten aus ethischen Gründen nachvollziehen.
Klar hat auch der ökologisch anbauende Landwirt genau die selben Umwelteinflüsse wie sein nebendran "herkömmlich" anbauende Kollege; nur schmeißt der nicht dazu noch Zeugs drauf, was nicht zwingend auf so nen Acker und somit in Nahrung und Grundwasser gehört.
Könnte mensch jetzt ne Bibliothek zu schreiben; ich bring nur mal ein Beispiel aus der Ecke hier (Südthüringen):
Die ehemaligen LPGen ham jetzt hier kurzstrohigen Weizen mit Herbizid/Pestizid einmal im Jahr. Gegen Mehltau und diverse Würmer scheint das ja zu helfen; Klatschmohn sieht ma auch nimmer im Feld, flachliegen tut der Weizen auch nimmer. Dafür sieht mensch diverse Stellen, wo irgendein hartnäckigeres Kraut sich durchsetzen kann und außerdem tun die für ihre Kühe Stroh im großen Stil aus MeckPomm, Brandenburg etc. ankarren. Die Stellen mit dem hartnäckigen Kraut mähen die auch nicht, da es den Weizen versauen würde...
Klar hat auch der ökologisch anbauende Landwirt genau die selben Umwelteinflüsse wie sein nebendran "herkömmlich" anbauende Kollege; nur schmeißt der nicht dazu noch Zeugs drauf, was nicht zwingend auf so nen Acker und somit in Nahrung und Grundwasser gehört.
Nichts anderes habe ich geschrieben!
Ich glaube, dass die sogenannte ökologische Landwirtschaft überbewertet wird. Sie verwendet zwar keinen "Kunstdünger"und keine Pestizide und Insektizide, aber sie ist den chemischen Umwelteinflüssen durch die Imissionen ebenso ausgesetzt wie die herkömmliche Landwirtschaft - Imissionen werten nicht!
-----------------------------------------------------------------------------------------------
"Ich habe keine Angst vor der globalen Erwärmung, aber vor der globalen Verblödung!" (Lisa Fitz - bayr. Kabarettistin)