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Geert Wilders islamkritischer Film - Fitna - und seine Kritiker

Im folgenden Artikel beleuchte ich die Kritik der Medien an dem islamkritischen Film ""Fitna" des holländischen Politikers "Geert Wilders".Ü b e r  d e n  F i l m i n h a l t :Quelle : http://video.google.com/videoplay?docid=-2949546475561399959&hl=enDer bekennende Gegner des Islam, der holländische Politiker, Geert Wilders, hat einen 17-minütigen Film namens "Fitna" (Zwietracht) erstellt. Er zeigt darin Filmsequenzen, die aus Nachrichtensendungen stammen und tatsächlich geschehene Gewalt zeigen, die Wilders in Zusammenhang mit dem Islam sieht und die er mit Versen aus dem Koran verknüpft . Der Film wurde am Donnerstag, dem 27.03.2008 beim US-Internet-Provider "Network Solutions" auf der Seite "Liveleak.com"  veröffentlich. Wegen Morddrohungen, die unter anderem gegen den Betreiber des Internet-Providers eingegangen sind, wurde die Internetseite gesperrt. ( Wilders selbst wurde schon lange vor Veröffentlichung des Films mit Mord gedroht, weshalb er unter Personenschutz steht. )Nach einer Meldung vom 31.03.2008 gegen  18 : 30 Uhr (http://afp.google.com/article/ALeqM5ir9MT3uX4swMucyfZlkphqb4u5zA)soll der Film wieder online sein.Über http://de.wikipedia.org/wiki/Fitna_(Film) kann man sich nicht nur neutral darüber informieren, was der Film, weltweit ausgelöst hat, sondern erhält auch einige Links, um sich den Film im Original anzuschauen.Ich konnte den Film eben (31.03.2008, ca. 20 Uhr) über folgenden Link öffnen :http://video.google.com/videoplay?docid=-2949546475561399959&hl=enIch gehe in meinem Leser-Artikel einauf Filmgegner (am Beispiel eines Artikels aus der TAZ Online),auf dem Film gegenüber eher neutral Eingestellten (am Beispiel von Henryk M.Broders Artikel in Spiegel-Online)und auf Befürworter des Films (am Beispiel eines Interviews mit der Ex-Muslimin Mina Ahadi, welches sie mit dem humanistischen Pressedienstes führte).Ich werde im Folgenden Grundlegendes aus den angegebenen Artikeln zitieren, einiges kommentieren und/oder Fragen aufwerfen, die jene Artikel offen lassen.D a s  m e i n t  d i e  T A Z :Die TAZ, die den Film wie die Mehrheit der öffentlichen Meinungsmacher, heftig kritisiert, vermittelt in ihrer Online-Ausgabe vom 29.03.2008 folgenden Eindruck von dem Film :"... Der Film ist ein wüster Verschnitt von Nachrichtenbildern und Videos aus dem Internet. Der Abgeordnete der Partei für Freiheit (PVV) hat sie zu einer angstschürenden Collage montiert. Kurze Koranzitate, in denen es um Gewalt gegen Andersgläubige geht, und Aufnahmen von Islamisten, die zur Gewalt aufrufen, sind mit den bekannten grausamen Bildern der Anschläge auf das World Trade Center verschnitten. Hinzu kommen Sequenzen zu den Terroranschlägen in Madrid und London sowie von der Enthauptung der Geisel Nicolas Berg im Irak. Eingespielt sind darüber hinaus die Stimme einer Frau in Todesangst in den Twin Towers und der Todeslaut von Berg.In den letzten fünf Minuten geht es um die "Zukunft der Niederlande". Zeitungsschlagzeilen zu Ehrenmorden, zu Angriffen gegen Homosexuelle, zum Dschihad gegen Wilders kombiniert der Filmemacher mit Bildern einer geköpften Frau, mit der Erschießung einer Afghanin, mit erhängten Homosexuellen. Steigende Einwohnerzahlen niederländischer Muslime erscheinen und eine Grußpostkarte, auf der Moscheen abgebildet sind. Wilders hat die Bilder und Zitate so miteinander verschränkt, dass sie seine Meinung, der Koran rufe zur Gewalt auf, eindrucksvoll verdeutlichen. Er suggeriert damit, die terroristischen Anschläge seien aus dem Koran abgeleitet. ... "(Quelle : http://www.taz.de/1/politik/europa/artikel/1/wilders-angstschuerende-collage/?src=SZ&cHash=191c5c2108)Neben den subjektiv beschreibenden Vokabeln wie " wüster Zusammenschnitt " und "angstschürende Collage ", mit denen die Journalistin Gunda Schwantje ihre Abneigung gegen den Film zum Ausdruck bringt, lassen sich dem Artikel der TAZ die folgende Tatsachen entnehmen :Der Film zeigt Anhänger des Islam (nach dem Denkschema bzw. der Sprachregelung der TAZ können das nur "Islamisten" sein), die zur Gewalt aufrufen.Der Film zeigt filmisch dokumentierte Gewalttaten, die von Anhängern des Islam ausgeübt wurden.Dass diese Gewalttaten von Anhängern des Islam ausgeübt wurden und dass die Bilder echt sind, wird auch von der TAZ nicht bestritten.Zu den Gewalttaten werden Verse aus dem Koran eingeblendet, die zu den Gewalttaten passen und diese (scheinbar) legitimieren. Dass die Verse wörtlich dem Koran entstammen,  wird von der TAZ ebenfalls nicht bestritten.Ich frage die TAZ-Journalistin und andere Kritiker des Films :1. Wenn Herr Wilders in seinem Film Menschen zeigt, die in einem islamischen Land in der Öffentlichkeit hingerichtet werden, lässt sich dann kein logischer Zusammenhang zwischen den Bildern und dem Koran herstellen, wenn die folgende Koranstelle diese staatliche Gewalt ihrem Wortlaut nach aus Sicht des islamischen Staates legitimiert ? :   " Mann und Weib, die des Ehebruchs schuldig sind, geißelt beide mit einhundert Streichen. Und lasst nicht Mitleid mit den beiden euch überwältigen vor dem Gesetze Allahs, so ihr an Allah und an den Jüngsten Tag glaubt. Und eine Anzahl der Gläubigen soll ihrer Strafe beiwohnen. "  (Sure 24 Vers 3).Ist es purer Zufall, dass alle Staaten, in denen der Koran Grundlage des Zivilrechts ist, zu brachialen Strafen neigen, die die westliche Welt als menschenunwürdig verachtet ?2. Wenn Herr Wilders in seinem Film dokumentierte Bilder der bekannten terroristischen Anschläge vom 11. September 2001 und der anderen bekannten Terroranschläge von London und Madrid zeigt und dazu etwa Koranverse wie die Folgenden einblendet :" Und wenn Ihr die Ungläubigen trefft, dann herunter mit dem Haupt, bis Ihr ein Gemetzel unter ihnen angerichtet habt!” (Sure 47, Vers 4)oder“Diejenigen aber, die ungläubig sind, - nieder mit ihnen!” (Sure 47, Vers 8 )oder“Und so sie den Rücken kehren, ergreift sie und schlagt sie tot, wo immer Ihr sie findet! ” (Sure 4, Vers 89)lässt sich dann ebenfalls kein Zusammenhang zwischen dem Koran und den Terrorakten herstellen ? Handelt es sich dann um einen "wüsten Verschnitt von Nachrichtenbildern", die nichts mit dem Koran und der Religion dieser Länder zu tun haben, in denen die Bilder dokumentiert wurden ?Wie die TAZ schreibt "suggeriert er  (Wilders) damit, die terroristischen Anschläge seien aus dem Koran abgeleitet. "Ich meine : Wenn sich die Attentäter mit ihren Taten selbst auf den Koran berufen und ihre Terrorakte als "heiligen Krieg" begreifen, zu dem sie der Koran aufruft, dann suggeriert Herr Wilders nicht den Zusammenhang zwischen dem Koran und den Terrorakten, sondern dann ist der Zusammenhang klar gegeben.Gerne wird argumentiert, dass man diese Gewalt-Suren nicht aus ihren geschichtlichen Zusammenhängen reißen dürfe und es gäbe doch auch in der Bibel viele Gewaltbeschreibungen.Dem habe ich Folgendes zu entgegnen :1. Man muss unterscheiden zwischen Gewaltbeschreibungen (also Geschichten), die in den heiligen Büchern vorkommen und Aufrufen zur Gewalt, die durch die zentralen Figuren der jeweiligen Religionen gemacht werden.Die zentrale Figur des Christentums ist Jesus Christus. Jesus Christus ist das Vorbild der Christen. Jesus Christus hat nicht zur Gewalt aufgerufen.Die zentrale Figur des Islam ist Mohammed. Mohammed ist das Vorbild der Muslime.Mohammed hat zur Gewalt aufgerufen und diese als durch Gott gerechtfertigt gepriesen, wenn die Gewalt gegen Ungläubige ausgeübt wird.2. Auch im Namen des Christentums wurde im Laufe der Geschichte Gewalt ausgeübt, wie z.B. in den sogenannten Kreuzzügen des Mittelalters. Anscheinend lässt die Mehrheit der im Heute lebenden Christen einen solchen (um im Jargon der P.C. zu reden) "Missbrauch ihrer Religion" nicht mehr zu. Es gibt viele Filme, Bücher usw. die sich kritisch mit dem Christentum auseinander setzten. Wurden deshalb in jüngster Zeit von Christen ausgeübte Attentate oder Morddrohungen gegen Christen-Kritiker bekannt ?D a s  m e i n t  H e n r y k  M. B r o d e r  i n  S p i e g e l - O n l i n e :Henryk M. Broder  kommt zu dem Schluss, dass Geert Wilders gar kein "Rechtspopulist" ist.Denn so wird der Politiker von seinen Gegnern ja gerne bezeichnet.Hierzu schreibt Broder :" ... Erstens ist er ein radikaler Liberaler, zweitens ist das, was er gerade macht, extrem unpopulär. Schon der vor sechs Jahren von einem fanatischen Tierrechtler ermordete Politiker Pim Fortuyn galt als ein "Rechtspopulist". Er war in der Tat sehr populär, aber nicht weil er "rechts" war, sondern rücksichtslos auf Tatsachen hinwies, die von den traditionellen Eliten der holländischen Gesellschaft beharrlich ignoriert wurden. Das Label "Rechtspopulist" hat heute die gleiche diffamierende Qualität wie "Kommunist" in den fünfziger und sechziger Jahren, "Faschist" in den Siebzigern und Achtzigern oder "Klimaleugner" heute. Es erspart jede inhaltliche Auseinandersetzung und macht allein seinen Träger für die Folgen seiner Handlungen verantwortlich....  Selber schuld ist Wilders nach dieser Diktion auch daran, dass er nun rund um die Uhr von der Polizei beschützt werden und jede Nacht an einem anderen Ort schlafen muss. Hätte er sich mit dem Verband holländischer Blumenzüchter angelegt, wäre sein Privatleben noch völlig intakt.Leider muss man in diesem Zusammenhang darauf hinweisen, dass es nicht obsessiver Übermut ist, der Wilders seine Privatsphäre raubt, sondern die Erinnerung daran, wie und warum der Regisseur Theo van Gogh ermordet wurde: von einem in Holland geborenen Muslim marokkanischer Herkunft,...Broder bedauert, dass viele den Film kritisierten bevor sie ihn gesehen hatten und Uno-Generalsekretär Ban Ki-Moon Herrn Wilders sogar vorwirft, ein Hassprediger zu sein und zur   Gewalt anzustacheln, indem er ihnen entgegnet :" Es waren Töne, auf die man manchmal vergeblich wartet, wenn Islamisten zum Dschihad aufrufen, Fanatiker Ungläubige massakrieren oder Holocaust-Leugner Konferenzen veranstalten. Denn der einzige Zweck all dieser Exerzitien war es, eine Wiederholung der Ereignisse von 2006 zu vermeiden, als ein Dutzend harmlose Mohammed-Karikaturen einen Flächenbrand der Empörung von Jakarta bis Rabat auslösten. Damals riefen viele Politiker, unter ihnen Claudia Roth, zur "De-Eskalation" auf.Der Aufruf richtete sich nicht an die Brandstifter, die dänische Fahnen verbrannten und Botschaften verwüsteten, sondern an die Europäer, die ratlos dem Treiben der Gotteskrieger zusahen, besorgt, nicht noch mehr Öl ins Feuer zu gießen.So war es auch, als vor kurzem eine im Sudan lebende arglose Engländerin einem Teddybären den Namen Mohammed gab. So war es auch, als Salman Rushdie von der britischen Königin zum Ritter geschlagen wurde: Die Moslems empörten sich und die Europäer gingen in Deckung, bis der Sturm vorüber war.Und jetzt wird der "Rechtspopulist" Wilders auf dem Altar der Appeasement-Politik geopfert. Er ist kein Cineast, und sein Film ist kein Meisterwerk (mehr...) für die Freunde der Filmkunst. Es ist eine brachiale Aufforderung, die Wirklichkeit wenigstens zur Kenntnis zu nehmen. "Quelle : http://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/0,1518,544263,00.htmlIch kann Herrn Broder nur zustimmen. Er hat vor allem gut dargelegt, wie man die Etikettierung  "Rechtspopulist" benutzt, um Gegner, die aus dem falschen politischen Lager kommen, mundtot zu machen, ohne sich mit deren Kritik inhaltlich auseinanderzusetzen.Es ist unglaublich aber leider wahr, wenn der Generalsekretär der Uno denjenigen, der islamisch motivierte Gewalt anhand von unverfälschten Dokumenten aufzeigt, als Hassprediger bezeichnet.Hier wird Ursache und Wirkung verdreht.Man muss Menschen an dem messen, was sie sagen und tun. Wenn jemand etwas Richtiges sagt, dann wird es nicht dadurch falsch, dass man diesen Menschen in eine Schublade einordnet, der man sich selbst nicht zugehörig fühlt.Wenn man den Film kritisiert, dann muss man sich auf dessen Inhalt stützten, nicht auf die Person Wilders.Dies hat Herr Broder, wie ich meine, sehr gut klargestellt.D a s  m e i n t  d i e  E x - Mu s l i m i n  M i n a  A h a d i :Die Vorsitzende des Zentralrats der Ex-Muslime, Mina Ahadi, sagt in einem Interview mit dem humanistischen Pressedienst (hpd) Folgendes über den Film und die Debatte darüber :" ... Der Film enthält ja sehr viel Wahres. Deshalb ist es auch wichtig, über ihn zu diskutieren. ... Man darf den Drohgebärden radikaler Islamisten keinesfalls nachgeben! ... "Fitna" ist kein rechter Film! Ich meine, seit wann soll es Ausdruck rechter Gesinnung sein, ausgerechnet für die Selbstbestimmungsrechte von Frauen und Homosexuellen einzutreten?! Rechte Politik wird von Islamisten betrieben, die Künstler und Intellektuelle ermorden, Homosexuelle hinrichten und Frauen steinigen! Diejenigen, die den Film so einfach in die rechte Ecke drücken wollen, sind entweder ignorant, wollen also das Problem des politischen Islam nicht sehen, oder sind einfach nur feige. ... Meines Erachtens deckt der Film die enge Verknüpfung von islamischem Glauben und politischem Islamismus auf. Er verdeutlicht, wie menschenverachtend der politische Islam ist, dass er in einer sehr radikalen Weise all das beseitigen will, was uns am Herzen liegt: Freiheit, Demokratie, Menschenrechte. Ein Aspekt des Films ist jedoch überaus problematisch, nämlich die Gleichsetzung realer Muslime mit dem politischen Islam. Der Film unterschlägt, dass viele "Muslime" säkular und aufgeklärt denken und dass ja gerade Muslime Opfer des politischen Islam sind. ... Hier hätte der Film deutlicher unterschieden müssen zwischen der menschenverachtenden Propaganda der Islamisten und den realen Menschen muslimischer Herkunft, die den Koran oftmals doch ebenso wenig ernst nehmen wie der Durchschnittschrist die Bibel.... Wer gegen den politischen Islam kämpft, der kämpft nicht gegen Muslime, sondern für sie! Er hilft ihnen in dem notwendigen Emanzipationskampf gegen eine menschenverachtende, faschistoide Ideologie. ... "Fitna" ist ein Anlass, sich darüber im Klaren zu werden."(Quelle : http://hpd-online.de/node/4236)Mina Ahadi steht dem Film Wilders somit überwiegend positiv gegenüber. Während andere Wilders vorwerfen, er wolle den Koran mit einer faschistoiden Ideologie gleichsetzen, lobt ihn die Ex-Muslimin, Frau Ahadi gerade dafür, dass er mit dem Film gegen eine faschistoide Ideologie kämpfe.Ich denke, Frau Ahadi als Ex-Muslimin kann man nicht vorwerfen, sie wisse nicht, worüber sie spricht. Frau Ahadi kennt die Stellen im Koran, die die real existierende Gewalt rechtfertigen, die der Film zeigt. Diese Gewaltszenen hat sich Herr Wilders nicht ausgedacht. Sie wurden dokumentiert in den Ländern, in denen der Islam Staatsreligion ist.Das, was Mina Ahadi hier nur nebenbei an dem Film kritisiert, machen andere dem Film bzw. seinem Schöpfer Wilders zum Hauptvorwurf : Er setze den "politischem Islam" mit den "realen Muslimen" gleich.Was Frau Ahadi damit meint, bringt sie einen Absatz später zum Ausdruck : nicht alle Menschen muslimischer Herkunft, würden den Koran ernst nehmen, ebensowenig wie "Durchschnittschristen" die Bibel ernst nehmen würden. Und die, die ihre Religion nicht ernst nehmen, die würden auch die menschenverachtende Propaganda der Islamisten nicht ernst nehmen, so folgert Mina Ahadi weiter.Daraus folgere ich (zunächst nach der Logik von Frau Ahadi) :Wer die Grundlage der islamischen Religion, nämlich den Koran, ernst nimmt, der teilt die menschenverachtende Politik der Islamisten. Diese Gläubigen fühlen sich durch den Film   angegriffen, weil der Film die Folgen dessen zeigt, was die Islamisten auf der Grundlage des Koran fordern :Ungläubige und Homosexuelle hinzurichten und Frauen zu steinigen, denen man vorwirft, die Ehre der Familie verletzt zu haben.Diese Gläubigen dürfen sich nach der Logik von Frau Ahadi zu Recht durch den Film angegriffen fühlen, weil sie das, was der Film kritisiert, die menschenverachtenden Folgen des Islam, mit zu verantworten haben.Wer die Grundlage der islamischen Religion, den Koran, hingegen nicht ernst nimmt oder den Koran gar nicht richtig kennt, der teilt - nach der Logik von Frau Ahadi - die menschen-verachtende Politik der Islamisten nicht. Diese halb-gläubigen oder ungläubigen Muslime (das ist ein Widerspruch, den nicht ich sondern Frau Ahadi kreiert hat, auch wenn die Redaktion des hdp das Wort "Muslime" in diesem Zusammenhang in Anführungszeichen gesetzt hat ) könnten sich durch den Film ebenso wie die (voll-) gläubigen Muslime angegriffen fühlen, weil sie sich ebenso der Religion des Islam zugehörig fühlten. Die Kritik am Islam, die der Film übt, findet Frau Ahadi zwar berechtigt (" Der Film enthält ja sehr viel Wahres. "). Nur dass sich die halb-gläubigen oder ungläubigen Moslems durch den Film ebenso angegriffen fühlen könnten wie die vollgläubigen Moslems, dass findet Frau Ahadi schlecht. Das hätte der Film verhindern müssen, indem er zwischen den beiden Gruppen hätte unterscheiden sollen.Ich teile die Logik von Frau Ahadi insoweit, als die Menschen, die den Koran nicht im vollem Umfang kennen und die vom Propheten Mohammed geäußerten Aufforderungen zur Gewalt nicht kennen, auch nicht für die Gewalt verantwortlich gemacht werden können, die in den islamischen Ländern auf der Grundlage des Koran ausgeübt wird.Nur : Warum sollten sich diese Menschen durch die Kritik am Islam angegriffen fühlen ?Warum sollten sich Menschen angegriffen fühlen, die für die durch den Koran / Islam legitimierte Gewalt nicht verantwortlich gemacht werden können ?Weil sie sich dem islamischen Kulturkreis zugehörig fühlen ? Weil sie (wie jeder Mensch zufällig) in einer islamischen Familie geboren wurden ?Was bezeichnet denn das Wort "Muslim" oder "Moslem" ?Es bezeichnet weder ein Volk noch einen "Kulturkreis" sondern einzig und allein die Zugehörigkeit zur Religion des Islam :" Muslim ist, nach islamischem Selbstverständnis, ein Monotheist, der Mohammed als letzten Propheten Gottes (Allahs) anerkennt. Muslime glauben daran, dass der Koran offenbartes Wort Gottes ist, das Mohammed durch Erzengel Gabriel übermittelt wurde. "(Quelle : http://de.wikipedia.org/wiki/Moslem )Wer die Grundlage seiner Religion nicht anerkennt, der ist auch keine Angehöriger dieser Religion.Die Grundlage der Religion des Islam ist der Koran, der die Offenbarungen seines Propheten Mohammeds wiedergibt. Wer dessen Worte nicht für richtig hält, der ist auch keine Muslim, selbst wenn er sich selbst so bezeichnet.Genauso wenig wie ich ein Christ bin, nur weil ich zufällig in einer christlich geprägten Familie geboren wurde und (ohne meinen Willen) getauft wurde, ist derjenige ein Moslem, der in einer islamisch geprägten Familie geboren wurde, wenn er an die Grundlage dieser Religion nicht glaubt, oder deren Inhalt nicht einmal kennt.Deshalb würde ich mich auch nicht persönlich angegriffen fühlen, wenn jemand die Schattenseiten des Christentums aufdeckt. Warum sollte sich also jemand durch einen Film, der die Schattenseiten des Islam aufdeckt, persönlich angegriffen fühlen, wenn er an die Grundlage dieser Religion nicht glaubt oder sie nicht kennt, nur weil er in einem islamischen Umfeld groß geworden ist ?Wenn sich ein solcher "Mensch mit muslimischem Hintergrund" durch den Film angegriffen fühlt, dann ist das nicht Herrn Wilders Schuld, sondern ist dem Unvermögen dessen zuzuschreiben, der nicht zwischen Religion (,welche ein religiöses Bekenntnis voraussetzt) und kultureller Herkunft unterscheiden kann oder will. Wenn Mina Ahadi von Muslimen spricht, die sich emanzipieren müssen, dann kann sie nur Muslime meinen, die sich von ihrer Religion lossagen müssen. Sie kann es nur so meinen, denn dass der Koran nicht dahingehend auslegungsfähig ist, dass die Gewalt, die in allen nicht sekulären islamischen Ländern ausgeübt wird, keine Grundlage mehr hätte, das hat sie selbst durch ihren Austritt aus dieser Religion kundgetan. Allein der Titel ihre Buches " Ich habe abgeschworen. Warum ich für die Freiheit und gegen den Islam kämpfe " bringt dies zum Ausdruck. Demnach wären "emanzipierte Muslime" gar keine Muslime mehr, weil sie an das, was sie zu Muslimen macht, nicht mehr glauben würden.  Die Forderung von Frau Ahadi, Herr Wilders hätte in seinem kurzen Film zwischen den beiden Gruppen (echten gläubigen Muslimen und Menschen mit muslimischem Hintergrund) unterscheiden sollen, halte ich aus folgenden Gründen für unberechtigt :1. Das Thema von Herrn Wilders Film ist die Grundlage der islamischen Religion, also der Koran, sein Thema lautet nicht " Wie unterschiedlich leben und denken Menschen mit muslimischem Hintergrund ".Bei jedem Zeitungsartikel, jedem Film oder sonstigem geistigen Werk, muss sich sein Urheber auf ein Thema beschränken. Das Thema bestimmt den Inhalt. Insbesondere bei einem kurzen Film kann man nicht auf alle Aspekte eingehen, die Unter-Themen und Seiten-Themen neben dem Haupt-Thema aufwerfen.2. Wie soll man in einem Film, der das Thema "Koran" bzw. "Islam" zum Inhalt hat, Menschen einbauen, die an diese Religion entweder gar nicht richtig glauben oder sich davon emanzipieren wollen ?Nach dem Konzept des Filmes (Dokumentation der Gewalt aus islamischen Ländern und Einblendung der Koranverse, die diese Gewalttaten legitimieren)  wäre das unmöglich. Die "unechten Muslime" kommen in dem Film übrigens als Opfer vor.Und wegen der "emanzipierten Muslime" verweise ich auf das oben Gesagte.Dass Frau Ahadi ihren aus meiner Sicht unlogischen Vorwurf der Unausgeglichenheit macht, ist sicher dem Umstand zuzuschreiben, dass sie nicht als Befürworterin des "Rechtspopulisten" dastehen will. Dass ich so ausführlich auf diesen Vorwurf eingegangen bin, mache ich nicht nur an der Argumentation von Frau Ahadi fest, die diesen Vorwurf ja eher beiläufig neben ihrer Zustimmung zu dem Film geäußert hat, sondern auch an all den Kritikern, die ähnlich argumentieren und aufgrund dieser vorgeblichen "Einseitigkeit" den Film sogar insgesamt verwerfen.Übrigens ist Frau Ahadi nicht die einzige Ex-Muslimin die dem Film überwiegend positiv gegenübersteht (vergl. http://www.ex-muslime.de ). Auch in vielen Foren, die sich mit dem Film beschäftigen, sind es oft  Ex-Musliminnen die dem Film von Geert Wilders zustimmen.  Ein Gesamt-Fazit hinsichtlich des Filmes überlasse ich jedem, der den Film gesehen hat.Ich jedenfalls bin froh über jeden, der noch den Mut besitzt, den Islam zu kritisieren und auf die Folgen dieser Ideologie (für mich ist jede Religion eine Ideologie) hinweist. Dabei ist es mir egal ob die Kritik, wenn sie berechtigt ist, von einem als " Rechtspopulist" geltenden Politiker oder aus einer anderen Ecke kommt.Die Islam-Kritiker, die im Licht der Öffentlichkeit stehen, müssen diesen Mut vielfach mit der Angst um das eigene Leben bezahlen, wie man am Beispiel Wilders sieht. Ist es logisch in diesem Zusammenhang zu behaupten, es ginge Kritikern des Islam, wie Herrn Wilders, um persönliche Profilierung, wenn diese Kritik mit dem Preis der Aufgabe der eigenen Freiheit und der Angst um das eigene Leben bezahlt werden muss ?
 
[Bitte beachten Sie, dass zu diesem Thema bereits eine Diskussion besteht, die wir bündeln moechten - Kommentare koennen Sie deshalb hier aeussern. Vielen Dank. /Die Redaktion pt.]

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