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In Würde alt zu sein

- Die Ehre zu lieben -

Schon in der Bibel,
steht geschrieben,
die sollst Mutter und Vater,
ehren und lieben.

Denn sie haben aus Liebe,
uns gegeben,
was nicht selbstverständlich,
im späteren Leben.

Die Gabe der Güte,
ein Herz das liebt,
ein Funke Verständnis,
der Fehler vergibt.

Ein Mindestmaß,
an Geborgenheit,
nicht zu verzweifeln,
wenn schlecht steht die Zeit.

Viel zu selten,
haben wir gedankt,
sie pflegten uns,
als wir krank.

Und hatten wir Kummer,
hatten wir Sorgen,
tröstende Worte,
fühlten uns geborgen.

So rasten die Jahre,
wie der Wind,
nun liegt es an uns,
dankbar zu sein,
wir sind erwachsen,
nicht mehr Kind,
doch viele Eltern,
sind sehr allein.

Viele Alte sind,
im Altersheim,
ist das unser Dank?
das wäre gemein.

Nun liegt es an uns,
ihnen zu geben,
in Güte die Liebe,
in Würde zu leben.

Laßt sie nicht sterben,
im Altersheim,
zu Hause sollten sie leben,
die letzten Jahre,
sollten die glücklichsten sein,
aus Liebe,aus Dank,
was sie uns gegeben.

Ehrt die Eltern,
laßt sie nicht allein,
auch wir werden alt,
was wird dann wohl sein?

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Leser-Kommentare
    • 20.10.2010 um 01.02 Uhr
    • Vadis
    1. Geben und Nehmen

    Würde müssen sich Eltern verdienen,
    damit, wie sie ihre Kinder behandeln.

  1. 5. Erst heute wieder

    Gespräche unter Mitarbeitern mitgehört:
    Woraus folgen könnte,es sei das Schlimmste,im Altersheim zu landen:Das mag herkömmlich-ländlicher Tradition widersprechen,-aber ich entgegne:Im Altersheim können,wollen in aller Liebe die Senioren es sich auch angenehm machen und können dies in aller Lieblichkeit auch.Kleinkinder kommen in die sogenannten Kitas-Senioren,die pflegebdürftig werden,in das Altenheim.Dass der Altgewordene im Altenheim gut umsorgt wird,setze ich lieblicherweise gerne voraus.Im Revier(Zusammenbehalt)der eigenen Familie bleiben zu können,wirket weit großartiger.Der Horror vor dem Altenheim scheinet einerseits berechtigt,anderseits grundlos zu sein-wie man das je so nehmen darf.Ein Defizit in unserer Gesellschaft(Gemeinschaft)ist auf jeden Fall festzumachen.
    --Gespräche,wie ich würde nie meine Eltern im Altersheim verkommen lassen,lassen aber nicht sehen,dass anderen ein Lebensabend im Altenheim vielerlei glückliche Momente bereitet,für welche sie äußerst dankbar sind.Was aber Substanz anbelangt:Keine Gaudy,kein Witz und aberwitziges Lachen,keine billige Unterhaltung reichen heran an die Ernsthaftigkeit unseres Daseins-so wahr Humor zum lächelnden Leben gehört im Sinne von Erhabenheit..Keine Verschaukelung beschöniget die Tiefe unseres Seins.Im Alter der Hilfe Bedürftige dürfen erweisen den erhabenen Sinn jenes Namens Gottes,der lautet:"Der Alte der Alten"

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