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Genuss gegen Gesundheit

Ist das gesetzliche Rauchverbot eine Einschränkung der Freiheit? Was Deutschland davon hält. Eine VideoreportageDiskutieren Sie mit: Fühlen Sie sich von der neuen Nichtraucherschutzgesetzgebung in Ihren Freiheiten eingeschränkt?

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Leser-Kommentare
    • 14.11.2007 um 09.51 Uhr
    • Anonym
    1. Ich weiß nicht warum es

    Ich weiß nicht warum es nicht möglich sein sollte beiden Gruppen gerecht zu werden - im Zeitalter von Klimaanlagen sollte mehr möglich sein als Rauchern das Stigma von Mördern anzuheften. Glaubwürdig ist diese ganze Diskussion schon deshalb nicht, da man ja auch schon erwägt rauchen in Privaträumen bzw. generell auch im rein privaten Umfeld zu maßregeln.
    Bei aller angeblichen Gesundheitsfürsorge wehre ich mich dagegen für so blöd und unzurechnungsfähig erklärt zu werden dass man mich schon vor mir selbst schützen muss.... auch wenn Nichtraucher das wahrscheinlich nicht wahr haben wollen, Rauchen kann man tatsächlich als Genuss empfinden
    diese fast schon lächerlichen Argumente der Belastung von Gesundheítssystemen wie Krankenkassen werden ja, wenn man denn schon unweigerlich als Raucher früh stirbt, kompensiert durch die Entlastung der Rentenkassen und Pflegeversicherungen - soviel zumindest zum finanziellen Aspekt...
    ...und da man ja bei allem auch keine vernünftige Grenze kennt, hat sich das Thema Biergarten wohl bald auch von alleine erledigt
    Autoabgase scheinen wohl eher in den gesundheitsfördernden Bereich zu gehören, ansonsten hätte man ja wohl auch schon das Autofahren verboten...
    ...und was die netten Pflichtbildchen und Mahnhinweise auf den Schachteln anbetrifft - sie erinnern mich mehr an die zukünftigen Folgen der Gesundheitsreform
     
    nichts ist so absurd im Leben als dass es nicht wirklich passieren könnte...

    • 14.11.2007 um 12.12 Uhr
    • Anonym
    2. das erinnert mich noch an etwas anderes.

    Einschränkung der Freiheit ist das eine, Diskrminierung das andere...
    beides scheint in unserer Gesellschaft zwingend zusammenzugehören - und genau  das ist das eigentlich ärgerliche...
    manche lauern ja förmlich auf solche Gesetze um päpstlicher zu werden als der Papst selbst - endlich kann der innere Schweinehund sich mal so richtig entfalten. In Flufgäfen gab es ( ich weiß nicht ob das aktuell noch so ist..) so genannte Raucherinseln - tolle Idee - aber da muss wohl gleichzeitig ein Verbot ausgesprochen worden sein diese sauber zu halten. Diese Raucherinseln sahen zum kotzen aus - scheinbar ein gewollter Zustand um allen zu signalisieren - Raucher sind Säue, schaut mal wie es da aussieht *naserümpf
    Alle Raucher finden solch einen Zustand ebenfalls ekelhaft bis entwürdigend, aber man kann natürlich solche Zustände auch provozieren und ganz bewusst herbeiführen - keine Ahnung warum man im Flughafen Frankfurt, dessen Ausmaße wohl jeder kennt, nur 4 Raucherinseln aufstellt und die dann auch noch nicht einmal regelmäßig säubern und entleeren lässt - ich habe schon ekelerregenderen Müll gesehen der anstandslos und ohne jeden Kommentar entfernt wird...
    Arbeitgeber neigen dazu Raucher "vor die Türe zu stellen" - man kommt sich vor wie ein räudiger Hund - ich kenne selbst den krassen Fall meines eigenen ehemaligen Arbeitgebers der zudem in diesem Vorraum noch verbot die vorhandenen Fenster zu öffnen, weil dies trotzdem gemacht wurde, wurden die Fensterhebel abgebaut....
    in Biergärten ist selbst im Winter, zumindest in südlichen Bundesländern, mittlerweile das Aufstellen von "Wärmemepilzen" verboten, sollen die Raucher sich doch den Arsch abfrieren...
    was ich mit all den geschilderten Tatsachen ausdrücken möchte ist - man kann eine geforderte Rücksichtnahme so oder so durchsetzen, sie muss aber nicht zwangsläufig in Diskriminierung enden - manchmal habe ich das dumpfe Gefühl es könnte bald die Plakettenpflicht für Raucher geben, bitte sichtbar anzubringen am Mantelrevers - oder aber zumindest in Anlehnung an das bekannte Schild " Hunde bitte draußen bleiben" eine entsprechende Alternative...
    auch Raucher haben ein Anrecht auf Menschenwürde und den Schutz des Gesetzgebers - man muss in der Geschichte nicht unbedingt alles wiederholen
    nichts ist so absurd im Leben als dass es nicht wirklich passieren könnte...

    • 14.11.2007 um 12.19 Uhr
    • Anonym
    3. sorry

    für meine Rechtschreibfehler, aber das was ich ausdrücken wollte ist hoffentlich trotzdem richtig angekommen...
    nichts ist so absurd im Leben als dass es nicht wirklich passieren könnte...

  1. 4. Rauchverbot

    Ich kann mich den anderen Kommentatoren nur anschließen. Die Gängelung und Bevormundung des Volkes scheint kein Ende zu nehmen.  Es muss jedem Wirt selber überlassen sein, ob er ein rauchfreies Lokal anbieten möchte.  Wenn es die Kundschaft gibt, die  großen Wert auf Rauchfreiheit legen, dann ist das doch o.k. Ich habe aber eher den Verdacht, dass die Nichtraucher generell eher zu den Stubenhockern gehören. Ich kenne Lokale - insbesondere Restaurants - in denen quasi gar nicht geraucht wird, weil die Gäste den Genuss des Essens in den Vordergrund stellen. Es gibt diese Lokale also bereits. Es gibt auch Kneipen mit exzellenten Abluftanlagen. Ich rauche übringens selber nur ab und an und nie in der Nähe meiner Kinder, aber in der Kneipe gehört für mich zum Bier oder Longdrink auch die Zigarette und ich genieße das. Ich gehe damit das Risiko eines frühreren Todes ein, aber wie eine andere Kommentator/in schon schrieb, werde ich dadurch die Rentenkasse früher entlasten. Zählt das denn gar nichts?  In den USA gibt es Gemeinden, in denen es verboten ist, Wäsche sichtbar draußen aufzuhängen, weil es den Gesamteindruck stört und so "ärmlich" aussieht. Da fahren Gemeindevertreter rum und verhängen Bußgelder. Warum sollten wir das nicht auch noch übernehmen? 

    • 15.11.2007 um 10.36 Uhr
    • Anonym
    5. Warum Raucherinsel

    nicht gereinigt werden,hängt damit zusammen, dass eine nichtrauchende Reinigungskraft diesen Dreck nicht selber putzen muss. Raucherinsel sollen von den Rauchern selbst gereinigt werden, was ich absolut in Ordnung finde.Bis zur Amerikaentdeckung, waren alle Europäer Nichtraucher. Die Indianer haben den Tabak als sehr wirksame Waffe gegen die Kolonisatoren eingesetzt, die noch 500 Jahre danach immer tödlich wirkt. Was den Beweis dafür liefert, dass die indigene Bevölkerung bis dato sich zu wehren weiss. 

    • 15.11.2007 um 11.02 Uhr
    • Anonym
    6. aha

    nett Sie mal wieder zu treffen Mr. @Crusader...jeder entsorge seinen eigenen Müll - prinzipiell eine schöne Vorstellung[Dieser Kommentar entsprach leider nicht den Regeln. Bitte unterlassen Sie Herabwürdigungen. Die Redaktion / ft]jeder operiert sich selbst, jeder backt sein eigenes Brot, jeder baut sich sein eigenes Auto...jeder kehre vor seiner eigenen Türe - damit könnte man doch zumindest einmal anfangen.... nichts ist so absurd im Leben als dass es nicht wirklich passieren könnte...

    • 15.11.2007 um 11.15 Uhr
    • Anonym
    7. Gerüchte

    nach leider immer wieder neu bestätigten Gerüchten endet das Leben prinzipiell tödlich Mr. Crusader...auch die Einführung von Friedenspfeifen hat den Ureinwohnern Amerika nichts genutzt um dies zu verhindern jedem seinen eigenen Ballermann im Land der unbegrenzten Freiheit(ist schon in Ordnung werte Redaktion - Sie brauchen mich nicht erneut zu ermahnen, ich habe eh besseres vor als mich mit einem [
    Bitte wahren Sie das Niveau.
    Die Redaktion/ft] und dessen "konstruktiven" Beiträgen auseinanderzusetzen..)nichts ist so absurd im Leben als dass es nicht wirklich passieren könnte...

  2. 8. Antipasti

    Antipasti

  3. 9. Ach als die Mauer noch da war !!!

    ....versuchte der Westen sich groszügig und freiheitlich zu geben. Ach als die Mauer noch da war war der Osten ach so böse ! Die Selbstbestimmung des Menschen ach so bös unterdrückt.
    Nun ist die Infektion geschehen, oh angesteckt !!! Aber auch, ach als die Mauer noch stand, konnte auffallen, wenn aufmerksam hinter die Masken geschaut wurde. Ach eigentlich verstand man sich ja schon, oder ???
    Das Gericht zum hohen Festtage bezeichnet alles!!!!
    http://volkskueche.net/volkskueche/?p=431
    Gute Nacht !!!
    Antipasti

    • 14.01.2008 um 08.07 Uhr
    • Eqi
    10. ...mal ein Pro

    Dieser Artikel bietet natürlich an, für die Freiheit in die Bresche zu springen. Das Kuriose ist dabei, dass gerne die Freiheit des Anderen übersehen wird. Man müsse eben selbst den Standort wechseln, wenn einem der Rauch auf der Haut brennt, der Rauch die Kleidung versaut, der Rauch über dem Essen schwebt. Hatte man meist eine Wahl?
    Natürlich wird die Einflussnahme der Tabakindustrie auch über die Rauchverbote hinaus da sein, den Unternehmer interessiert unsere Gesundheit wenig. Genauso wenig, wie den Raucher meine Freiheit wenig interessiert, wer neigt schon dazu, sich gerne selbst einzuschränken, und dass auch noch zum Wohl des Anderen?
    Daher begrüße ich gegen den Trend dieses Threads auch die Rauchverbote, denn wer raucht, mag das gefälligst tun, ohne mich permanent zu belästigen.

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