Henryk M. Broder - “Der Pornoschriftsteller”
Erstaunlich, wie es dem [...] Bitte verzichten Sie auf persönliche Angriffe. Die Redaktion /ft in einem Artikel zu bündeln und dann auch noch in seriösen Zeitungen unterzubringen, z.B. am 12.7.10 “Betreten auf eigene Gefahr”. Ein unglaubliches Sammelsurium hässlicher Vorurteile. Das erlaubt sich nur ein Broder, der Mann, der seit einem Berliner LAG-Urteil vom 25.11.2008 wegen seiner Vergangenheit sogar “Pornoschriftsteller” genannt werden darf. In diesem Urteil findet man wichtige Hinweise auf Qualität und Methode eines Henryk M. Broder:
„Wer das Recht der freien Meinungsäußerung in der Weise benutzt wie der Kläger (Henryk M. Broder), muss sich auch selbst deutliche Kritik an seiner Person gefallen lassen“…
Und weiterhin attestiert das Berliner Landgericht dem Kläger Broder
„eine besondere Vorliebe für eine Ausdrucksweise mit sexuell drastischen und dem Genitalbereich entstammenden Begriffen (…), die er auch benutzt, wenn es gar nicht um sexuelle oder verwandte Themen geht, so dass auch politische und andere Diskussionen immer wieder mit sexuellen Konnotationen aufgeladen werden.”
Dass ein solcher Schreiberling anlässlich eines sehr bedauerlichen und verurteilenswerten Gewaltexzesses in einem Neuköllner Schwimmbad wieder in seine altbekannte Diskriminierungskiste greift, um einen wirren Artikel zu schreiben, ist klar.
Die inhaltliche Wirrnis seiner Artikel ist HMB jetzt wohl selbst schon aufgefallen. Er erfindet “10 Regeln für eine ausgewogene und faire Berichterstattung“.
Kommentatoren sind Broder bereits zu Hilfe geeilt und haben diese “Regeln” sinnvoll ergänzt. Hier noch zwei weitere Ergänzungsregeln:
Die 16. Regel:
Und wenn du einen Menschen trriffst, der behauptet, Broder sei ein “Pornoschreiber” dann vergiss nicht, dass das lt. einem Berliner LG-Urteil vom 25.11.08 rechtens ist.
Die 17. Regel:
Bis spät in die 80er Jahre hieß es: Wenn dieses Gesicht (gemeint war Gerhard Löwenthal, das westliche Pendant zu Eduard Schnitzler) auf Ihrem Bildschirm auftaucht, dann bitte sofort abschalten!
In Analogie dazu gilt heute die 17. Regel: Wenn der Name Henryk M. Broder als Autor auftaucht, dann bitte sofort umblättern! Du versäumst nichts, wenn du Broders Tiraden ungelesen lässt.
“Pornoschriftsteller”?
Wer?
Broder?
Echt?
Wow.
:)
Henryk M. Broder - “Der Pornoschriftsteller”
Naja.
Wiki sagt:
“Pornoverfasser“!
http://de.wikipedia.org/w...
Also wenn,
dann:
Henryk M. Broder - “Der Pornoverfasser”<
:))
bisher immer für einen "begnadeten" Satiriker.
Klar, dass er (zusammen mit Ex-SPIEGEL-Chefredakteur Stefan Aust übrigens) vor Jahrzehnten in der Porno-"Tages"-Zeitung "St. Pauli-Nachrichten" den deutschen Klein- und Spießbürgern deren Doppelmoral (= "Pornografie und Prostitution gehören verboten, obwohl wir deren eifrigste Konsumenten sind" :-) ) genüsslich um deren "hochrote" Ohren haute, hängt ihm bis heute an. Aber damit könnte ich z.B. auch ganz gut leben :-)
Wenn Broder auf seiner (ehemaligen) Homepäge schrieb: "Selbst schuld, wenn Sie mir schreiben ..." wertete ich das schon damals, als Zeichen von Humor und Eulenspiegelei.
Kennen sie übrigens Broder's Schilderung, wie er eine Torte aus Österreich per Flugzeug nach Berlin-Tempelhof bringen wollte, diese völlig zermatsch ankam und er sich dann mit einem Angehörigen des Bodenpersonals in Tempelhof anlegte, der schließlich die Polizei rief und die Broders Personalien feststellte. Ich habe Tränen gelacht ...
Wer die verbale Auseinandersetzung mit Broder scheut, dem fehlen offenbar überzeugend Argumente oder ... er fühlt sich der rhetorischen Begabung des Mannes nicht gewachsen :-)
Für eine solche Gelegenheiten habe ich folgenden link aufgehoben, die Korrespondenz zwischen Broder und Boris Palme in Sachen Felicitas Langer http://de.wikipedia.org/w... und dem an sie verliehenen Bundesverdienstkreuz, bitte sehr: http://content.stuttgarte...
Eher Pöbelei und Blödheit als 'rhetorische Begabung', von 'Argumenten' mal ganz zu schweigen, hm?
Gruß
Blogger
zu schnell gepostet ... :-)
das wirklich für 'Satire'? Für 'Argumente'? Für 'rhetorische Begabung'? Ich nämlich nicht, sondern für die übliche Methodik Broders und für das ganz übliche hohe Roß, von dem er herunter zu pöbeln und Urteile zu fällen pflegt. Wer so alles Antisemit ist zum Beispiel, Christian Ströbele, Alice Schwarzer, Evelyn Hecht-Galinski, die Linke im ganz allgemeinen wie auch die Partei, um nur einige wenige zu nennen. Da Sie @Blogger ja bekennender Wähler der Linke und Israelliebhaber sind, fühlen Sie sich damit nicht ein bißchen schräg abgeurteilt?
"(...) Da Sie @Blogger ja bekennender Wähler der Linke und Israelliebhaber sind, fühlen Sie sich damit nicht ein bißchen schräg abgeurteilt? .."
Viel schlimmer, liebe Dame :-), ich bin nicht nur "bekennender" Wähler, sondern auch "bekennendes" Mitglied :-) und ... Israel-"Liebhaber" (vielleicht eher ein ktiisch-solidarischer Freund) ... Möchten Sie, liebe dame.von.welt, eine Diskussion, z.B. über die Rechte von Schwulen und Lesben in Israel und in den umliegenden Ländern? Können wir gern machen.
Ich weiß zwar genau wo ich stehe und warum (nicht geographisch gemeint :-) ), bin trotzdem viel weniger dogmatisch, als es den Anschein haben könnte ...
Beispiele:
Ich habe und vertrete eine andere Meinung über den israelischen Einsatz gegen Brecher der Seeblockade, als Gregor Gysi und Teile der Partei DIE LINKE. - allerdings diskutiere ich so etwas zunächst partei-intern, denn ich halte grundsätzlich ein geschlossenes Auftreten nach außen für die Grundlage des Erfolges (dass ich Pragmatiker bin, wissen Sie sicher spätestens seit meiner div. Kommentare im Forum von "Queer.de", "taz", "ZEIT-ONLINE" usw. in Sachen CSD-Berlin, Ablehnung des Zivil-Courage-Preises durch J. Butler, den Transgenialen CSD etc.) Es gibt in allen demokratischen Parteien Strömungen, "Flügel" und "Plattformen" und ... das halte ich für außerordentlich gesund und erfrischend, weil es die Diskussions- und Denkfähigkeit anregt.
Wer mein Freund ist, kann mit meiner uneingeschränkten Unterstützung gegen seine Gegner rechnen. Wenn ich etwas an ihm/ihr zu kritisieren habe, mache ich das intern und nicht öffentlich. Das verstehe ich z.B. unter Solidarität.
Dass mich außerdem private Bindungen sensibilisieren für den grassierenden, "als Anti-Zionismus" getarnten Anti-Semitismus", mag man mir als Schwäche auslegen, aber das stört mich nicht weiter :-)
Blogger
"... (vielleicht eher ein ktiisch-solidarischer Freund) ..."
muss richtig heißen: "(... kritisch-solidarischer Freund)..."
lachen kann. Das setzt die Bereitschaft zu einer gewissen kritischen Distanz zu sich selbst voraus. Die hat Herr Broder wohl eher nicht, jedenfalls habe ich in seinen Pamphleten nichts dergleichen gelesen.
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