Leserartikel-Blog

Venus-Atmosphäre widerlegt Treibhaushypothese

Venus-Atmosphäre widerlegt
Treibhaushypothese Von Öffentlichkeit und Klimapolitik kaum bemerkt, lüftet
seit einigen Monaten die Sonde „Venus-Express“ den Schleier über dem
sonnennahen Zwillingsplaneten der Erde (Nature 450, S. 617-618, 29 November 2007) und lieferte mit
großer Genauigkeit das aussagekräftige Temperaturprofil der Venus-Atmosphäre, welches
aber eigentlich so nicht sein dürfte, wenn die Treibhaushypothese gültig wäre.Die Venus-Atmosphäre unterscheidet sich von der
Erd-Atmosphäre in folgenden Punkten: Sie ist 92 mal so gewichtig, am Boden ca. 465 °
wärmer, enthält ca. 300 000 mal so viel CO2 und ist insofern ein von der Natur kostenlos
bereitgestelltes Klima-Labor für Extrembedingungen.Der alptraumhaft hohe CO2-Gehalt von 97 % inspiriert Klimaforscher
und hauptberufliche Katastrophen-Verkünder unablässig zu der unbewiesenen
Behauptung, auf der Venus herrsche ein kaum noch steigerungsfähiger
Treibhauseffekt oder, etwas poetischer ausgedrückt, eine Treibhaushölle.
Zugleich wird die Venus-Atmosphäre der Menschheit immer wieder als abschreckendes
Beispiel für den Fall vorgeführt, dass diese weiterhin ungehemmt CO2 in die
Atmosphäre ausstößt und Klimaschützern den Gehorsam verweigert. Dass derlei
Spekulationen grundlos sind, lässt sich am vertikalen Temperaturprofil der
Venus-Atmosphäre unmittelbar ablesen. Es ist erstaunlich, dass die von „Venus
Express“ gesendeten Temperaturmessungen noch keinen Eingang in die Klimadebatte
gefunden haben, vielleicht einfach deshalb, weil diese Messungen bestätigen,
dass auf der Venus trotz ihres hohen CO2 Gehaltes und hoher Bodentemperatur kein
wie auch immer gearteter Treibhauseffekt erkennbar ist. Zugleich wird damit die
Auffassung skeptischer Wissenschaftler bestätigt, wonach der sog.
Treibhauseffekt eine Fiktion ist. Das gemessene Temperaturprofil und die hohen Bodentemperaturen
lassen sich nämlich ohne Zusatzhypothesen unmittelbar aus den klassischen Gesetzen
der Wärmelehre erklären:Allen Planeten-Atmosphären einschließlich der Venus- und Erdatmosphäre
ist gemeinsam, dass Druck und Temperatur - unabhängig von deren Zusammensetzung
- mit abnehmender Höhe zunehmen, und zwar umso mehr, je mächtiger bzw. tiefer
eine Atmosphäre ist, wie z.B. auf der Venus. Der Grund hierfür ist: Wenn eine beliebige
atmosphärische Gasmasse durch natürliche Strömungen absinkt, dann wird sie
durch den zunehmenden Luftdruck komprimiert und durch die Kompressionswärme erwärmt,
ähnlich der komprimierten Luft in einem Dieselmotor, wobei 92 bar am Venus
Boden immerhin dem Druck in einem hoch aufgeladenen Dieselmotor entsprechen. Die  Bodentemperatur ist daher zwangsläufig umso höher,
je mächtiger bzw. tiefer eine Planetenatmosphäre ist bzw. je größer der
Gasdruck am Boden ist. Kompressionswärme hat nichts mit einem Treibhauseffekt
zu tun und entsteht auch in einer von sog. Treibhausgasen völlig freien
Atmosphäre. Umgekehrt kühlen sich aufsteigende Luftmassen durch Expansionskälte
wieder ab. Jeder Bergsteiger weiß, dass sich trockene Luft beim Abstieg vom verschneiten
Berggipfel erwärmt, und zwar um ca. 8 ° pro Höhenkilometer. Auch der Fönwind
bezieht seine Wärme aus der Kompression, die er beim Abstieg von alpiner Höhe in
die Tiefebene erfährt. Würde jemand in ein imaginäres 50 km tiefes Bergwerk fahren,
dann würden ihn dort ca. 61 bar Luftdruck und ca. 415 °C Wärme erwarten. Entsprechendes
erfährt auf der Venus jede Gasmasse, die z.B. aus 53 km Höhe zu Boden sinkt. Die beim
Absinken entstehende Kompressionswärme lässt sich nach der sog. barometrischen
Höhenformel berechnen. Sinkt z.B. eine CO2 Masse aus 53 km Höhe bei dort gemessenem
Anfangsdruck von 1 bar und einer Anfangstemperatur von 15 °C  zur Venus-Oberfläche hinab, dann wird sie bei
diesem Abstieg auf das 92 fache ihres Anfangsdrucks komprimiert und müsste sich
dabei sogar auf  553 °C erwärmen. Die
gemessene Temperatur am Venus Boden liegt demnach sogar um ca. 100 ° niedriger
als berechnet, was hauptsächlich am Einfluss der Verdampfungskälte der in den
mächtigen Venus-Wolken enthaltenen SO2-Nebeltröpfchen liegen dürfte. Ein wie
auch immer definierter Treibhauseffekt würde diese Diskrepanz sogar noch
vergrößern.  Das von „Venus Express“ gemessene schnurgerade Temperaturprofil
beweist, dass die Temperatur in einem weiten Höhenbereich vom Venus-Boden bis
zu etwa 70 km Höhe gemäß der barometrischen Höhenformel mit etwa 8,5 ° pro
Höhenkilometer zu- bzw. abnimmt und damit genau dem klassischen Bild einer von
Auf- und Abwinden gut durchmischten (turbulenten) Atmosphäre entspricht. Ein
wie auch immer gearteter Treibhauseffekt sollte definitionsgemäß zu einer
überproportionalen Erwärmung in Bodennähe führen, was sich dann aber an einem (nicht
erkennbaren) gekrümmten Temperaturprofil zeigen müsste.  Das Klimalabor Venus bietet auch noch eine weiter
Besonderheit: In etwa 53 km Höhe herrschen nämlich nahezu gleiche Bedingungen
wie auf Meereshöhe, d.h. ca. 15 ° C und 1 bar Druck. Demnach würde ein
imaginärer, in dieser Höhe stehender Beobachter über sich eine fast reine
CO2-Atmosphäre der gleichen Mächtigkeit wie die Erdatmosphäre wahrnehmen, jedoch
mit ca. 3000 mal so hohem CO2 Gehalt. Nach der Treibhaushypothese müssten bereits
dort durch Wärmestau unerträglich hohe Temperaturen herrschen, was aber nicht
der Fall ist. Wie Abb. 2 des o.g. Nature Reports deutlich zeigt, verhält sich
das Temperaturprofil bis in etwa 60 km über Grund nahezu identisch zu dem der
Erdatmosphäre. Und schon kurz darüber wird die Venus-Atmosphäre sogar rapide
kälter als die Erdatmosphäre bei gleicher Druckhöhe. In etwa 80 km Höhe ist die
Venus-Atmosphäre mit ca. 120 ° C etwa so kalt wie die Erdatmosphäre in ihrem
kältesten Bereich in der Mesosphäre, und das trotz der etwa doppelt so starken
Sonneneinstrahlung durch die größere Nähe der Venus zur Sonne.Fazit: Nicht der hohe CO2-Gehalt, sondern der hohe Gasdruck
am Venus-Boden ist die Ursache für die hohe Bodentemperatur auf der Venus.  Empfohlener Link:http://www.nature.com/nat...