Elternrecht ad absurdum - und keiner merkt's
Das Grundgesetz ist 60 geworden. Artikel 6 stellt Ehe und Familie unter den besonderen Schutz der Gemeinschaft. Wurde damit nur die finanzielle Berücksichtigung vorgesehen? Welche Bedeutung hat dieser Artikel noch? Was ist davon übrig?
Von je her werden bei Säugetier und Mensch Kinder von Eltern erzogen und auf das Leben vorbereitet. Das Wort für diese Aufgabe ist „Education“, das sich im Deutschen nur über die beiden Begriffe „Erziehung“ und „Bildung“ wiedergeben lässt. Wenn wir heute von Erziehung reden, ist in Wahrheit nur institutionelle Erziehung in Krippe, Hort oder Kindergarten gemeint. Wenn wir über Bildung reden, ist ausschließlich die Verbesserung des Schulsystems gemeint.
Daniel Goeudeverd, Literat und Automanager in verschiedenen Aufsichtsräten, beteiligt sich heute aktiv in der Diskussion über die Bildungsmisere - speziell in Deutschland. Schon in seinem Buch „Der Horizont hat Flügel“ schrieb er: „Bei all dem Wehgeschrei über den Zustand der Bildung wird ein Bildungsort, vielleicht der wichtigste überhaupt, häufig vergessen oder nur gestreift: Die Familie“. Die bedeutende Funktion intakter Familien für die Gesellschaft und ihr Gesamtwohl kommt in der öffentlichen Debatte gar nicht mehr vor. Leichtfertig haben wir vergessen: ohne Bindung keine Bildung! Auch Lernen läuft über Beziehungen. Damit ist zum Glück nicht Vitamin B gemeint, sondern innige, gewachsene Herzensverbindungen. Erinnern Sie sich an Ihre Kindheit. Am meisten, neben Ihrer Mutter und Ihrem Vater selbstverständlich, hat Sie die Erzieherin, die Lehrerin weitergebracht, die Sie so mochte und die auch Sie so gern hatten. Schon der Dichter und Denker Goethe bezeugte: „Man lernt nur von dem, den man liebt“. Das wahre Axiom der Bildung ist also Bindung. Nähe in jeder Beziehung. Nahe am Herzen und nahe am Leben. Deshalb ist die Familie bei der Bildung so wichtig und bleibt unersetzlich.
Eltern und die nach Art. 6 unseres Grundgesetzes „zuförderst ihnen obliegende Pflicht“ der Erziehung werden im Hinblick auf Kleinfamilien mit möglicherweise getrennten Eltern nicht ernst genommen. Scheinbar fürsorglich und oft mit gespieltem Mitleid werden hilfsbedürftige Familien medial zur Schau gestellt und politisch zur Norm erhoben. Sofort und unisono schwingen die Politiker aller Fraktionen mit, weil es etwas zu regeln gibt, und bringen die nächsten Gesetzentwürfe auf den Weg. Muss denn der Staat da nicht einspringen? Es geht doch um Chancengleichheit, nämlich für die Kinder aus solchen Verhältnissen. Endlich darf der Staat sich kümmern. Ist doch nachvollziehbar. Auch die Mehrheit der Eltern wurde bereits erfolgreich dazu gebracht, ihr Elternrecht (und ihre natürliche Pflicht) der Erziehung bereitwillig der Allgemeinheit abzutreten. Nur leider ist das nicht, was das allseits geschätzte Grundgesetz zum Schutz der Familien, die die Säulen jeder Gesellschaft sind, vorsieht. Niemals wird der Staat auf künstliche, d.h. auf professionelle Art und Weise das ersetzen können, was die Natur für eine funktionierende Gesellschaft vorgesehen hat. Schon aus finanziellen Gründen nicht. Mit der Ökonomisierung von Betreuung kann Qualität nur leiden. Es geht also nicht darum, den Eltern alles abzunehmen, wenn sie ihre Aufgaben nicht allein bewältigen. Stattdessen kann es nur darum gehen, diesen Klein- und Kleinstfamilien finanziell, ermunternd und über entsprechende Angebote zu helfen, ihren familiären Aufgaben selbst nachkommen zu können.
Eine funktionierende Familie kann durch nichts ersetzt werden, auch wenn es hier und da und immer wieder versucht wird. Oft und manchmal regelrecht zu Werbezwecken wird Familie imitiert und ihre Funktion missbraucht: „Hier fühlen sich Ihre Kinder wie in einer richtigen Familie“ oder „In unserer Einrichtung lernen Kinder in einer familiären Struktur“ so können Eltern lesen. Statt die Funktion der Familie an ihrem natürlichen Ort zu respektieren, dort zu unterstützen und staatlich zu pflegen wird versucht, sie auszuhöhlen. Statt dort, wo sie ihren Aufgaben nicht mehr gerecht werden kann, sie wieder herzustellen und aufzubauen, wird sie der Not und Statistik gehorchend im Stich gelassen, ja gerne sogar verachtet, wo versucht wird, ein intaktes Modell zu leben.
Neben der gewaltigen Anmaßung, es im globalen Dorf, in der Allgemeinheit und durch Institutionen, aber unter Wegfall der natürlichen Aufgaben der Familie besser machen zu können, gibt es auch andere Einwände zu diesen Bestrebungen. Erziehung und Bildung in staatlicher Hand ergeben nämlich ganz nebenbei einige „Vorteile“, die die leidgeprüften Väter und Mütter unserer Republik mit den heute 60 Jahre bewährten Schutzrechten eigentlich zu verhindern gedachten. Das staatliche Monopol oder zumindest die „Oberaufsicht“ für Erziehung und Bildung birgt alle Macht und Kontrolle über die Nation. Sie versteckt sich (noch) hinter vermeintlich wichtigen staatlichen Zielen wie Gerechtigkeit, Chancengleichheit, Wirtschaftswachstum oder Integration. Etwas negativerer Begriffe wären Sozialismus, Anpassung, Nationalismus, Konformität oder Assimilierung. Von der Hand zu weisen, aber theoretisch möglich wären Lenkbarkeit, Gleichschaltung, Neuorientierung, Gehirnwäsche.
Wenn nun geschickte Politik dabei die verfassungsgegebene Macht der Eltern zurückdrängen kann oder die „gefürchteten“ Eltern gar in ihrem Willen gleich mit in die Ziele der schönen neuen Welt integriert werden können, kann die Welt reibungslos „verbessert“ werden, wie die offizielle Sprachregelung es bezeichnet. Der Traum vom weltweiten Frieden in Sicherheit und absoluter Gerechtigkeit hat eine nicht mehr ganz so leicht durchschaubare Agenda: Ein internationales, möglichst globales Erziehungs- und Bildungssystem in vollständig staatlicher Kontrolle. Die Puzzleteile dazu sind bewährt: Betreuung ab 0 Jahre, Kinderbildungsgesetz, Pflichtkindergartenjahr, Lokale Bündnisse für Familie, Antischulverweigererprogramme, Datenaustausch und enge Kooperation von Schulämtern, Jugendämtern, Sozialämtern, Justiz und Polizei, Ganztagsprogramme (tendenziell zur Pflicht), Zentrale Lehrpläne und Anforderungen für Abschlüsse, zentrale Schülerdatei, regierungskontrollierte Internetsperrlisten oder erleichterte familiengerichtliche Maßnahmen, um nur einige zu nennen. Immer scheint es gute Gründe für jedes neue Gesetz in dieser ungeschriebenen Agenda zu geben. Meist muss vermeintlich bessere Bildung herhalten, manchmal ist es aber auch offen gesagt der Wirtschaftsbedarf, die beängstigende Terror- oder Amokgefahr, schlimmste, und in die Medien gezogene Vernachlässigung einzelner Kinder oder auch „Migrationsprobleme“.
In Wirklichkeit maßt sich der Staat zum Zwecke einer vermeintlich "Schönen neuen Welt" die vollständige Kontrolle über Lebensentwürfe und Karrieren seiner Bürger an. Auch wenn er beschwört, dass er das niemals ausnützen würde. Aldous Huxley hatte bereits 1975 davor gewarnt und George Orwells 1984 wird heute (lieber?) schon gar nicht mehr gelesen. Das Buch „Brave New Schools“ von der in den USA lebenden Norwegerin Berit Kjos aus dem Jahre 1994 wurde kürzlich ins Deutsche übersetzt und dokumentiert all diese Zusammenhänge bis in spezielle Details deutscher Entwicklungen, von denen sie damals noch gar nichts wissen konnte. Zugegebenermaßen wirkt auch dieses Buch etwas hysterisch und es berichtet aus etwas einseitig, christlicher Sicht.
Das alles ist nicht zufällig so gekommen. Seit Jahren und Jahrzehnten folgt die Entwicklung der Agenda bestimmter Weltverbesserer, die in eine neue, friedliche Weltordnung führen wollen und deshalb international verständigt und aus sehr naheliegendem Grund bei der Erziehung und Bildung ansetzen.
Fazit: Die staatliche Institutionalisierung und fortschreitende Professionalisierung im Bereich der Erziehung (und Bildung) treten die grundgesetzlich verankerten Aufgaben der Eltern, der Familie mit Füßen und damit unser Grundgesetz selbst. Das natürliche Erziehungsrecht in Art. 6, das nur bei elterlichem Versagen zu staatlichem Einschreiten ermächtigt, ist bereits ausgehöhlt und es bleibt nichts mehr übrig, wenn der Staat alles um Erziehung und Bildung regelt und dadurch zunehmend zu seinem eigenen Metier macht.
Halten Sie diese Entwicklung auf und wählen Sie Ihren Politiker nur für eine Politik wieder, die Familien Familien sein lässt. Noch gibt es eine Mehrheit von Eltern.
Das auszusprechen, umfassend, tiefgründig, geprägt von wirklichem Wertebewußtsein und Verantwortung war längst überfällig! Ich möchte den Autor bitten, diesen Kommentar an Frau v.d. Leyen zu senden und gleichzeitig dem Petitionsausschuss des Deutschen bundestages mit der Aufforderung vorzulegen, das Parlament möge beschließen, das natürliche Elternrecht zu stärken.
Was wir derzeit erleben, ist die Verstaatlichung der Familie in dem Bestreben des Staates, die "Lufthoheit über den Kinderbetten" zu erringen, wie es der SPD-Politiker Olaf Scholz einmal so entlarvend formuliert hat.
nur der letzte Satz führt alles ad absurdum. Schade
Mein Kompliment zu diesem Beitrag.
Herzlichst Ihr
GEBE
Familien gehen nicht zugrunde durch Kindergärten und Fremdbetreuung, die unter normalen Umständen nur eine HILFE sind, sondern allein schon durch die Arbeitskultur, bei der man meint von den Arbeitnehmern alles abverlangen können, auch, dass sie letztlich ein Leben führen, bei dem kein normales Privatleben, geschweige denn Liebes- oder Familienleben machbar ist. Hinzu kommen die mikrigen Gehälter in manchen Branchen, von denen es schon schwer ist, allein auszukommen, geschweige denn ein Kind noch zu ernähren, die heutzutage viele Menschen (auch gegen ihren eigentlichen Wunsch) dazu zwingen sich als Doppelverdiener Vollzeit zu verdingen, wo zum Feier des Tages natürlich kaum noch Zeit für den Nachwuchs übrig bleibt (und der bekommt dann unbewusst den ganzen Frust und Stress der Eltern noch ab). Aber insgesamt ist dieses Land inzwischen so kinderfeindlich geworden; es wird landauf und landab gegen Kindergärten und Schulen geklagt, grosse Wohnungen mit vielen Zimmern werden an Studenten und kinderlose Yuppies, statt an Familien vermietet und der Zustand der Freizeit- und Bildungseinrichtungen in diesem Land hat einen Zustand erreicht, der eine einzige grosse Blamage ist für solch ein reiches Land. Die Kinder werden weniger, die Anstrengungen und die Gelder nehmen aber auch damit proportional ab.
In einem solchen Klima ist es eigentlich noch ein Wunder, dass es noch 'verrückte' Menschen gibt, die überhaupt noch Kinder bekommen, denn allen Appellen der letzten 15 Jahre zu trotz, es hat nichts verbessert (wenn man von Feigenblättern wie Elterngeld, die nur ein Tropfen auf dem heissen Stein sind, absieht), im Gegenteil, die wirtschaftsliberale Politik befördert diesen Prozess noch weiter. Dieses Thema der Kinderlosigkeit vieler (gebildeter) Frauen z.B. wurde wieder trefflich dazu missbraucht, um in der Gesellschaft Zwitracht zu sähen und davon abzulenken, dass wir hier ein anderes Problem haben, als gebildete Emanzen, die sich weigern Kindern zu gebähren. Familie ist nämlich für die wirtschaftsliberalen Kreise so etwas wie ein Unruheherd (wozu aber eigentlich alles zählt, was Menschen irgendwie eint), besser sind hier kinderlose und arbeitswütige Konsumenten, die nicht mal im Traum daran denken Familien zu gründen. In Deutschland wurde dieses Dogma 1:1 ins wirkliche Leben umgesetzt, wo junge Männer sich rechtfertigen müssen, warum sie eine Familie haben und junge Frauen unter 'Verdacht' einer künftigen Schwangerschaft gleich benachteiligt und aussortiert werden - und gehört wie der Rest dieser unheiligen Ideologie langsam entgültig auf die Müllhalde der Geschichte entsorgt. Der Schaden ist schon gross und wird von Tag zu Tag nur noch grösser...
P.S. Thema Fremdbetreuung ist auch ein sehr heisses Eisen und wird natürlich auch nur aus reinideologischen Gründen gefördert (nein, meine Damen, es geht nicht darum uns eine Wahlfreiheit zwischen Heim und Herd und Karriere zu geben). Es geht darum möglichst viel Einfluss auf die Erziehung der Kinder zu nehmen, um sie möglichst früh zu indoktrinieren im Sinne der Betreiber - und dazu gehört ganz sicher nicht eine kritische Weltanschauung. Da sind auch schon richtige Grosskalliber am Start, die heute schon in Deutschland die Bildung beeinflussen und sie haben schon inzwischen einen Status eines inoffiziellen Propagandaministeriums erreicht, weil sie nur eine sehr einseitige und ideologiebezoge Lehre forcieren und damit eigentlich mehr zur Verdummung, als zur Bildung beitragen.
Familien gehen nicht zugrunde durch Kindergärten und Fremdbetreuung und auch nicht durch die Arbeitskultur. Familien gehen zugrunde durch Bequemlichkeit und Raffgier, die es mit sich bringt, dass Kindern nicht mehr die Aufmerksamkeit zuteil wird, derer sie bedürfen.
Vielfach sieht die Woche einer Familie folgendermaßen aus.
Morgens in Hetze zur Arbeit, aber vorher mit dem trödelnden Kind ab in den Kindergarten.
Abends zuhause Eltern ko, Kind nörgelnd, einzige Gemeinsamkeit der Fernsehapparat. Das fragende Kind soll doch endlich Ruhe geben, ab mit ihm auf sein Zimmer vor den eigenen Computer. Dem kann das Kind keine Fragen stellen, aber vielleicht ein paar Gewalt verherrlichende Spiele ansehen.
Endlich Wochenende. Nun ist sicherlich endlich Zeit auch für mich, denkt das Kind.
Das Kind wird ins Auto geladen und ab geht's zum Mittagessen, im Sommer in ein Freiluftrestaurant. Dann kommen die Ermahnungen stillzusitzen und nicht zu kleckern und überhaupt. Nach dem gemütlichen Nachmittag wird das Kind wieder ins Auto geladen und nach Hause gekarrt. Und wenn das Kind herangewachsen ist, wundern sich alle über seine kriminelle Energie, aber das Kind durfte als Kind auch nie das sein.
Haben Sie entdeckt, wann etwas Kind gerechtes geschah bzw. die Eltern sich um ihr Kind kümmerten, während z. B. Tiermütter sich wesentlich intensiver mit ihrem Nachwuchs beschäftigen und viel geduldiger sind. Es ist schon erstaunlich, was eine Tiermutter sich alles gefallen läßt. Wenn ihr Nachwuchs es allerdings allzubunt treibt, dann gibt es auch schon mal eine körperliche Züchtigung.
Mit scheint, dass den Familien nichts aus der Hand genommen wurde, sondern dass sie zu einem viel früheren Zeitpunkt aus der Hand gegeben haben.
Risiko
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Ein guter Mensch wird in der Schenke nicht verdorben,
ein schlechter wird in der Synagoge nicht gebessert.
Da, wo Eltern gebildet sind (und nicht nur intellektualisiert; man verwechsele dies nie), werden sie alles dafür tun, eine gute Bildung auch ihren Kindern zukommen zu lassen. Dafür braucht es keineswegs ständig teure Nachhilfelehrer, die vielen Elternhäusern finanziell unmöglich sind, sondern es braucht den Faktor Zeit.
Mit Zeit und Liebe zur Sache der Bildung, die auch eine Sache der inneren Entwicklung vor allem ist, können Eltern ihren Kindern einen wunderbaren Weg schon zuhause ebnen, der es ihnen leicht(er) macht, das Bildungsangebot der Schulen gut zu ergänzen, wo es nicht optimal läuft.
ABer viele Eltern nehmen sich nicht die ZEit, schieben Kinder oft in x-verschiedene Zusatzschulen/stunden ab, was nicht selten auch den Zorn der "Abgeschobenen" heraufbeschwört und so manch eine Verweigerung.
Dort wo Eltern sich früh genug (!) selbstverständlich (ohne ständig gehetzt zu wirken) gern, liebevoll und kreativ mit den Kindern zum Gespräch, Spiel, Lernen hinsetzen, kommte Allerbestes raus... und das zahlt sich aus.
Der Grund: Auch Kinder lieben Qualität. Und wenn sie sie einmal kennen, lassen sie nicht mehr von ihr und lernen gerne. All das muss früh genug angelegt werden.
als auch dem Ausgangsartikel kann ich nur beipflichten.
Genau das ist es; der Faktor Zeit, den die meisten unbeachtet lassen
Risiko
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Ein guter Mensch wird in der Schenke nicht verdorben,
ein schlechter wird in der Synagoge nicht gebessert.
Ja, das ist aber auch ein Teil der vorherrschenden Ideologie des Konsums und Materialismus, dass manche Eltern tatsächlich Liebe und Zuneigung mit Geschenken und kleinen Aufmerksamkeiten ausdrücken, statt es, wie 'normale' Eltern es eigentlich tun, auf der emotionallen Ebene zu zeigen. Die Welt wird insgesamt immer inhumaner, alles wird zu einem käuflichen Vergnüngen gemacht, wo jede Menschlichkeit zu einem störenden Kosten- und Betriebsfaktor degradiert wird. Emotionen, die unsere schöne Gesellschaft als etwas 'Wertloses' handelt, sind sind aber auch ein Ausdruck unseres Daseins und genauso unentbehrlich wie ausreichend Nahrung, Flüssigkeit und Schlaf, ihr Mangel macht aus uns Psycho- und Soziopathen und solche Menschen benehmen sich wie Tiere, weil ihnen jegliche Empathie für andere Menschen abhanden kommt. Ein Mensch ist eben keine Maschine, lautete schon die Lehre aus den Arbeiterkämpfen der vergangenen Jahrhunderte, aus denen manche anscheinend immer noch nicht willens sind zu lernen. Traurig, aber wahr.
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