Was Sie nicht über Tibet wissen
(Sprachfehler vorbehalten) Ein chinesisches Sprichwort heißt: vielseitig zu hören verstärkt man sich das Sehvermögen, einseitig zu hören baut man sich Dunkelheit vor Augen. Es geht her nicht darum, einem Westener politische Unterrichte zu geben. Es ist nur offensichtlich klar, dass die Chinesen heute in der Allgemeinbildung über die westlichen Kultur eine Schritt voran sind im Vergleich zum den Menschen im Westen mit ihrer Allgemeinbildung über Asien und China. Sonst wären alle Kommentare hier auf Chinesisch geschrieben :-)Konfuzius sagte: von drei Menschen, die ich unterwegs begegnen, kann mindestens einer mit Sicherheit mein Lehrer sein. Das bedeutet: Bescheidenheit, Lerntüchtigkeit und Respekt. Wenn Sie ein Mal in China oder Asien waren, werden Sie bestimmt von dieser Kultur und Mentalität erleben. So freuen Sie sich doch auf die vielfältige Informationen und Meinungen. Natürlich werde ich sagen, am bestens fahren Sie Mal selber nach China, nach Tibet, dann können Sie diese Informationen verarbeiten, und danach können Sie gerne über die Konflikt zwischen China und den 14. Dalai Lama ihre eigene wertvolle Meinung bilden. Ein Blick über Tibet vor 1959:Es herrschte Kastensystem in Tibet. Menschen wurden in drei Hierarchien und neun Kasten geteilt und es funktioniert dort nach dem feudale System der Leibeigenschaft, das noch rückständiger und brutaler als es im Mittealt des Europas im 12. Jahrhundert war - ein authentisches Beweis für das immer bewahrte höchste Autonomie der Tibet, während es überall in China schon seit Jahrhundert enorm Froschritte in der Gesellschaft geschah.Laut dem damaligen alten tibetischen Gesetze, das schon seit mindestens den 17. Jahrhundert rechtskräftig war, gehören die hochrangige Mönche, Beamter und die Adlige dem obersten Kasten, und dagegen ein Fleischer, Schmied und Frauen aus der armen Familie dem niedrigsten Kasten. Nach 7. Strafsatz für Mordtat steht in dem alten tibetischen „ 13 Gesetzbuch“ wortwörtlich: das Leben eines obersten Adligen hat so viel Wert von reinem Gold seines Gewichtes; Dagegen hat das Menschenleben eines niedrigsten Kasten nur so viel Wert von einem Hanfseil.Bei den Tibetern aus den unterschiedlichen niedrigsten Kasten, bestimmten ihre Herrschaften, ob sie einander heiraten dürften. Wenn sie Kinder bekamen und es ein Junge wäre, gehörte das Junge der Herrschaft seines Vaters, wenn es ein Mädchen wäre, ist das Mädchen das Eigentum der Herrschaft seines Mutters.Die Klöster und Mönche hatten das absolute religiöse, politische und polizeiliche Macht über das Volk, und predigten, dass es der Will des Gottes ist, die Menschen in unterschiedliche Kasten geboren zu lassen, und nur wenn die arme daran glauben, könnten sie es in ihrem nächsten Leben besser haben.Die Klöster, Adligen und Lokalregierung betrug 5% der tibetischen Bevölkerung, besaß aber 95% des Reichtums in damaligen Tibet.1940 könnten 38% Tibetern sich kein Tee, und 50% Tibetern sich keine Butter leisten, was eigentlich zu ihrer Grundnahrung gehört. 95% der Jugend waren alle Analphabet und die durchschnittliche Lebenserwartung der Tibetern betrug nur 35.5 Jahre Alt.Im Jahr1950 hatten 900,000 von damaligen einen Mio. Tibetern noch nicht mal ein Dach über Kopf. Sie waren die Leibeigene ihrer Herrschaft. Sie schufen auf dem Feld, schliefen mit Pferd, und besaßen kein Cent. Ihre Kinder blieben auch das Eigentum ihrer Herrschaft, zwar lebenslang. Es war schon passiert, dass die Leibeigene so lange und hart arbeiten mussten, und die Augen ihres Kindes von Adler ausgefressen wurden, weil niemand auf ihn aufpasste.Es war auch schon passiert, dass die alle Leibeigene einer Farm von der Herrschaft weg fliehen, weil sie das harte Leben und menschenunwürdige Behandlung ihrer Herrschaft dort nicht mehr aushalten könnten.Wenn die Leibeigene versuchten die Farm ihres Herrn zu entfliehen, auf ihnen wartet brutalste körperliche Straf. Die Lebensbedingungen der Tibeter unter dem tibetischen Buddhismus ( Zitat ) Als der tibetische Buddhismus in Tibet unumschränkt herrschte, waren die Lebensbedingungen der Tibeter entsetzlich. Die überwiegende Mehrzahl der Menschen war sterbensarm, sie lebten das Leben von unterdrückten Dreckfressern. Unnachgiebig wurden sie von den Mönchen ausgebeutet, die ihre Machtansprüche durchaus mit brutaler Gewalt durchsetzen konnte, unter anderem mithilfe zweier Institutionen, von denen die westlichen Tibetfreunde nichts wissen, oder über die sie lieber schweigen: der Mönchspolizei (Zimzag) und den Mönchssoldaten (Dob-Dobs). Außerhalb der Klostermauern konnte niemand lesen, ein Sozial- oder Gesundheitswesen für die breite Masse der Bevölkerung existierte nicht. Währenddessen schwamm die Mönchselite in Geld- und Sachwerten und brauchte auf keinen Luxus zu verzichten. Ausgemachten Tibetfans wie Harrer und Schäfer, die sich mit versponnenen Ideen über die Edelmenschen vom Dach der Welt auf den Weg machten, konnten sich über die Lebensbedingungen der breiten Bevölkerung ein Bild aus erster Hand machen. Dabei hatten sie, wie es ihrem Status als arischen Herrenmenschen? entsprach, für die Leiden der einfachen Bevölkerung nur Verachtung übrig, während ihr Ziel die politische Verständigung mit dem erleuchteten Mönchsadel war, dem sie das absolute Recht zur brutalen Machtausübung zugestanden. So schreibt zum Beispiel Harrer: "Es gibt keine Polizei in unserem Sinn, doch werden Übeltäter immer öffentlich abgeurteilt. Die Strafen sind ziemlich drastisch, aber in ihrer Art das einzig Richtige bei der Mentalität der Bevölkerung. Einem Mann, der eine Butterlampe aus einem Tempel gestohlen hatte, wurden öffentlich die Hände abgehackt und sein verstümmelter Körper in eine nasse Yakhaut eingenäht. Dann ließ man die Haut trocknen und warf ihn in die tiefste Schlucht. Schäfer berichtet angeekelt von der südtibetischen Stadt Phari: "So erstickt Phari förmlich im eigenen Auswurf, und nur die Härte des Klimas scheint seine Bewohner notdürftig gegen Pocken, Pest und Cholera zu schützen. In Unrat geschlagene Treppen führen zu den Eingangstüren der stallähnlichen Behausungen hinab, wo sich Menschen und Tiere in trauriger Gemeinschaft gegen die Unbilden der Witterung zu schützen suchen. Ich habe lange genug in Asien gelebt, um gegen Schmutz recht unempfindlich geworden zu sein. In Phari aber kostet es mich doch einige Überwindung, in eine der lichtlosen, entsetzlich riechenden Behausungen hinabzukriechen, die gleichzeitig als Wohnraum, Schlafraum, Küche und Stall dient. Fenster existieren nicht, der Boden besteht aus festgetretenen Kuhfladen, und die Wände glitzern von Ruß und Reif. So der Bericht eines Tibetbegeisterten aus den späten 30er Jahren, der auszog, um seinen schwachsinnigen Rassenkonstrukten in der Praxis nachzuforschen ? und dabei auf wenig erbauliches stieß: "Im Gegensatz zu derlei menschenunwürdigen Lebensumständen erwartete Schäfer zivilisiertere Verhältnisse in der Hauptstadt Lhasa, dem Regierungssitz des tibetischen Gottkönigs. In der Tat fand er in der Heiligen Stadt zusammen mit seine Reisegefährten war er persönlicher Gast des seinerzeitigen Regenten Reting Rinpoche mit nachgerade obszöner Pracht ausgestattete Klöster, Tempel, Paläste und Gärten vor (allein der Potala, Winterresidenz des Dalai Lama, verfügte über mehr als 1000 Prunkräume, die etwas außerhalb Lhasas gelegene Sommerresidenz von Norbulingka über 500 Räume samt einer mehr als vierzig Hektar großen Parkanlage); jenseits der Tempel- und Palastbezirke zeigten sich ihm indes die gleichen elenden Lebensbedingungen, wie er sie überall in Tibet gesehen hatte: Die heilige Stadt hässliches Gewirr kleiner und winkliger Gassen und Gässchen Unhygiene keine Grenzen finde (...)" (S. 29) Die weiteren Beschreibungen aus Lhasa decken sich mit den bereits erwähnten Zuständen in Phari. Nun könnte man immerhin noch die Hoffnung hegen, der derzeitige Dalai Lama würde das alles ändern, wenn er in Tibet wieder an die Macht käme. Zu dieser Hoffnung besteht allerdings wenig Anlass. In seiner Exilresidenz führt er das System, in dem er aufgewachsen ist, bruchlos fort, mit dem Unterschied, dass er und die Seinen dort aufgrund der internationalen Spenden und nicht der Ausbeutung des eigenen Volkes in Geld schwimmen. Eklatanter werden schon die sozialen Unterschiede, wenn der Jet-Set-Dalai-Lama auf den Rest der buddhistischen Welt trifft. So hat er sich zum Beispiel nicht entblödet, in Bodhgaya, dem Ort, an dem Buddha seine legendenhafte Erleuchtung erlebte, den Bau einer größenwahnsinnigen, 152,4 Meter hohen Buddhastatue zu initiieren, deren Kosten mit 100 Millionen US-Dollar veranschlagt werden (aktuellere Schätzungen gegen vom Anderhalbfachen aus) dies in einer der ärmsten Gegenden Indiens. Lokale Aktionsgruppen wie das Bodh Gaya Forum of Village Republics sprechen schon jetzt von negativen Auswirkungen des Projekts auf die Region, ohne dass der Dalai Lama oder sonst wer in irgendeiner Weise sinnvoll darauf Bezug nähme. Die vielleicht deutlichste Aussage über das Sozialgefüge des ?alten Tibet? macht das Justizsystem, das in diesem so erleuchteten und vom sanften und toleranten Buddhismus durchwirkten Land zur Anwendung kam. Es stammte in seinen Grundzügen aus der Zeit von Dschingis Khan und sah Strafen nach Art des Dschingis Khan vor: Das tibetische Strafrecht leitete sich aus einem Gesetzeswerk Dschingis Khans des frühen 13. Jahrhundert ab und zeichnete sich durch extreme Grausamkeit aus. Zu den bis weit in das 20. Jahrhundert hinein üblichen Strafmaßnahmen zählten öffentliche Auspeitschung, das Abschneiden von Gliedmaßen, Herausreißen der Zungen, Ausstechen der Augen, das Abziehen der Haut bei lebendigem Leibe und dergleichen. Obgleich der 13. Dalai Lama 1913 das Abhacken von Gliedern unter Verbot gestellt hatte, wurden derlei Strafen noch bis in die 1950er Jahre hinein vorgenommen. Selbst die ansonsten gänzlich unkritische Autorin Indra Majupuria weist in ihrem Buch Tibetan Women auf historische Belege dafür hin, dass im alten Tibet eine Frau bei Ehebruch völlig legal von ihrem Ehemann getötet werden konnte. Mir ist absolut unklar, wie die westlichen Tibetfans bei diesen Befunden auf die Idee kommen können, eine erneuerte Herrschaft der Lamas in Tibet würde auch nur entfernt etwas mit Menschenrechten zu tun haben. Für mich sieht das alte Tibet, das von ihnen so glorifiziert wird, wie eine Mischung aus dem christlichen Mittelalter und dem Taliban-Regime aus. Solange das von wolkigen Scharaden über ?Erleuchtung? und ?Spiritualität? zugedeckt wird, habe ich nicht die geringste Hoffnung, eine lamaistische Zukunft in Tibet könne wesentlich anders aussehen. Ein Blick über Tibet heute:Um damals die alte tibetische Lokalregierung, die Mönche und die Adligen die Zeit zu geben, ihre rückständige System langsam zu reformieren, hatte die chinesische Regierung durch die Jahren sehr viel bemüht. Ohne Zwang an die alte Führungsebene in Tibet, hatten die Zentralregierung erst Mal selber Farm gebaut, und alle Oberdachlosen damals in Tibet gesammelt, damit, dass diese extrem arme Menschen sich von ihrer eigenen Arbeit ernähren könnten. Die Zentralregierung hatten noch für diese Menschen die unerreichbare Waren, die zu ihren alltäglichen Leben gehören, wie Tee, Butter, Seifen, Kleidung etc. zu dem günstigsten Preis, was sie leisten könnten, angeboten.Die erste Straße und Schule wurden dort gebaut. Die ernorme Investitionen in Tibet von Zentralregierung lässt sich leicht erblicken:Zwischen 1984 und 1994 wurden 480 Mio. Yuan investiert. Zwischen 1994 und 2001 wurden 4,86 Mrd. Yuan investiert.2002 bei dem 10. 5J.-Plan wurden 31,2 Mrd. Yuan investiert 2007 bei dem 11. 5J.-Plan werden insgesamt 109,7 Mrd. Yuan (ca. 10,97Mrd. Euro) meistens werden in der Infrastruktur investiert, davon sind 180 Projekte schon im Laufen.Jeder 10 Yuan, den ein Tibeter ausgibt, davon werden mehr als 9 Yuan von der Zentralregierung unterstützt. Jeder Tibet zahlt 3% weniger Steuer, und bei Kreditvergabe zahlt er 2% weniger Zinsen als die alle Chinesen.Die Bauer und Viehzüchter werden kostenlos medizinisch versorgt, und dessen Kinder, die ein Internat besuchen, sei es Schule, sei es Gymnasium, sei es Universität, trägt der Staat die alle Kosten. Außerdem galt die Ein-Kind Politik nur für die Han-Chinesen und nie für die Minderkeitsvölker, darunter gehören natürlich auch die Tibeter.Während die 10 Jahre Kulturrevolution von 1967 bis 1977 wurde Konfuzianismus samt Religionen in China kritisiert und verboten. Tempels und Klöster waren vernichtet, Bücher verbrannt. Davon war ganzes China betroffen, nicht nur Tibet. Es gibt heute in China die Literatur der Wunde, die hauptsächlich mit der verheerende Kulturrevolution auseinandersetzt. Sie sind überall zu lesen und nicht verboten so wie viele Medien hier zu lande behaupten. Demokratie in China schreitet schon langsam voran, während sie hier langsam einschläft.Heute gibt’s über tausende von Kloster in Tibet, darunter auch Kloster Akademie. Früher glaubten viele bittearme Tibeter an dem tibetischen Buddhismus, damit sie in dem nächsten Leben nicht mehr so leiden müssten wie in diesem unter der Ausbeutung der Klöster und Adligen, genau wie in der Zeit des Mittealters in Europa, wo arme Menschen für sein Sunden und ein besseres nächsten Leben zahlen müssten.Seit Anfang der 80er besuchten schon viele Ausländische Gäste Labrang Tempel in Gansu, Taer Tempel in Qinghai. Bis Anfang der 90er war Ich selber öfters mit unsere Ausländische Gäste aus Australien, USA und Japan diese Orte zu besuchen. Vor vier Jahren war ich via New Delhi, Katmandu, und zum Fuß durch Zhangmu nach Lhasa gereist. Tibet is beautiful, Lhasa is heart of Tibet. Dort liegt der schöne Potala Palast, das Herz von Lhasa. Potala wurde im Jahr 641 Tang-Dynastie von Songtsan Gampo gebaut, als er die Tang-Prinzessin Wencheng heiratete.
vielen Dank, daß Sie sich soviel Mühe mit Ihrem Artikel gemacht haben. Ich glaube, kaum jemand bestreitet Armut, geringe Lebenserwartung und Feudalismus im Tibet der Vergangenheit. Ähnliche Beschreibungen lassen sich über viele Länder finden. Ebenfalls wird kaum jemand bestreiten, daß die chinesische Regierung in die Region Tibet investiert hat. Die aktuellen Diskussionen drehen sich aber um Gegenwart und Zukunft in Tibet. Für die Gegenwart ist es aber wohl auch unbestritten, daß die Exiltibeter und Teile der Bevölkerung in Tibet mit den Innovationen der chinesischen Regierung nicht einverstanden sind, sich mehr Autonomie (innerhalb Chinas) und die Rückkehr des Dalai Lama wünschen. Insofern die Frage an alle : wer weiß etwas über eine mögliche Regierungsform des Dalai Lama, bzw. der tibetischen Exilregierung für den Fall der Rückkehr nach Tibet?
na ,ich denke dalai lama kann rückekehren ,aber dass er wieder sich als regierungsoberhaupt darstellt in tibet ist aber eher unwahrscheinlich.Man konnte die habsburger in Österreich wieder reinlassen ,aber doch nicht auch noch den Thron.china braucht aufklärung ,tibet noch viel mehr.so n [...] lama-system kann der welt echt gestohlen bleiben.wenn die türkischen Gemüsegeschäft,überall in berlin uns stört,nennt sich bei uns ,fremdfeindlich oder rassitisch.Ist ein Teil von Tiebtern wohl auch "rassistisch"? was wir in wirklichkeit wissen ,wie sich die Tibeter und Chinese,die in Tibet leben,sich fühlen und was die wollen und ich glaub ,da macht man sich genau so wenig Gedank über Politk wie hier auch in Deutschland der fall,man interssiert sich viel mehr für ne Lehrstelle oder n Studienplatz oder n Job.[Bitte unterlassen Sie Herabwürdigungen. /Die Redaktion pt.]
tippfehler
Ich denke, dass dieser Beitrag eine andere Seite der tibetischen Geschicht zeigt.
Ich stimme Ihnen zu, dass sich die aktuellen Diskussionen aber um Gegenwart und Zukunft in Tibet dreht. Mangels Informationen (auch infolge der Pressezensur in China) und aufgrund vieler Vorurteile wurde über die Gegenwart und Vergangenheit in Tibet sehr einseitig berichtet, was meines Erachtens hauptsächlich zur Hysterie im Westen geführt hat.
Was mich sonst ärgert oder genauer gesagt stört, ist die Doppelmoral der westlichen Medien. Einerseits verlangt der Westen im Einklang mit Anforderungen der Exiltibeter (vielleicht eben einer kleinen Gruppe der Tibeter) mehr Autonomie und Eigenständigkeit der tibetischen Kultur. Andererseits hört man kaum was im westlichen Medien über Autonomie oder kulturelle Eigenständigkeit einiger Randgruppen im Westen:
1) Hat der Westen z.B. von Frankreich Autonomie für Elsass verlangt? Auf welcher Sprache wird an Schulen Elsass´unterrichtet? Wurde eine Umsiedlung der Franzosen nach Elsass verhindert? Wird die deutsche/lokale Sprache in Elsass gefördert?
2) Als Texas von USA durch Waffengewalt annektiert wurde, lebten dort vorwiegend spanischsprechende Mexikaner. Wurde jemals die Umsiedlung der weissen Amis nach Texas durch eine US-Regierung verhindert? Wurde Spanisch in Texas als offizielle Sprache oder an Schulen gesprochen? Gibt´s dort eine Autonomie oder wirde eine Autonomie irgender Art gefördert? Wer stellt jetzt die Mehrheit in Texas auf (Weisse Amis oder mexanische Urbewohner)? Hat man im Westen gegen Verdrängung der urspr. Kultur protestiert?
3) Und und und.... (Beispiele gibt´s viele).
Ich kann jederzeit aus eigenen Erfahrungen bestätigen und nachweisen, dass Tibeter in gegenwärtigem Chinas viel besser behandelt sind als Han-Chinesen. Meiner Meinung nach sind mangelnde Presse-/Meinungsfreiheit und Rechtsstaatlichkeit die haupsächlichen Probleme. Eine Autonomie verstösst meines Erachtens gegen die Chancegleichheit und gleiche Behandlung aller Menschen. Sie schafft eine out-of-law Enclave in einem souverän Staaten.
[Gelöscht wegen Doppelposting./ Die Redaktion; ew]
In meinem Kommentar fehlt was und der richtige Satz soll lauten:
Meiner Meinung nach sind mangelnde Presse-/Meinungsfreiheit und Rechtsstaatlichkeit die haupsächlichen Probleme in China.
warum die Chinesen in Tibet so unbeliebt sind. Diese Bekehrungsversuche zeigen genau die Intoleranz, unter der die Tibeter leiden. Wer so viel schreibt, hat nichts zu sagen. Tolle Werbung für das heutige China.Gehen Sie doch mal mit einer Flagge von Tibet durch Lhasa, auf der auf dem Rand steht: "Tibet, Autonomes Gebiet der Volksrepublik China". Meinen Sie, der Polizist, der Sie verhaftet, liest das? Der sieht nur die verhasste Flagge!Warum wurden die Tibeter nie gefragt, ob sie die Chinesen im Land haben wollen? Wenn diese -- ach, mir versagt die Stimme vor Begeisterung -- herrlichen, großartigen, befreienden, beglückenden Erneuerungen das Land in eine strahlende Zukunft heben konnten, 9 x Stirnaufschlag auf dem Dielenboden vor Maos Bild, Strahlenkranz, Jublelchor! Wenn diese fantastischen Erneuerungen nicht dafür gesorgt haben, dass die Tibeter wie ein Mann zu China stehen und den großen Vorsitzenden Preislieder singen, dann ist wohl doch was faul mit Ihren Schilderungen. Übrigens: Was ist mit den Hungersnöten, die ausbrachen, weil die
chinesische Verwaltung darauf bestand, Weizen statt Gerste anzubauen,
weil sie keine Tsampa mögen? Und die nicht reif werden konnte, haha,
weil auf dem tibetischen Hochplateau die Zeit viel zu kurz ist, um
andere Getreide zu reifen? Was ist mit der fast kompletten Abholzung
Tibets, mit dem Holz, das auf den Flüssen nach China geschwemmt werden sollte, das an den Ufern der Flüsse hängenblieb, und wer sich davon was
holen wollte, wurde verhaftet. Sie haben sich informiert? Erzählen Sie
uns mal davon.Ich schweige jetzt mal über die Blutopfer, über die Toten der Unruhen, die durch Kugeln von Polizei oder Arme starben, über die lange Liste der Inhaftierten und Vermissten, die jetzt in versteckten Gefängnissen gefoltert werden, weil sie die Flagge trugen, die doch an sich gar nicht separatistisch ist, sondern nur die Autonomie und eigene Kultur der Tibeter symbolisiert! Und wie müssen sie dafür büßen!Übrigens muss Sklaverei an sich nicht schlimm sein, wenn die Herren freundlich sind. Den befreiten Sklaven in Amerika ging es nicht viel besser als vorher. Sklaverei an sich -- oh, Sie protestieren. Gut, die Freiheit ist ein Grundrecht. Die meisten Menschen wollen doch lieber frei sein, auch wenn sie dafür einen hohen Preis zahlen. Finden Sie nicht auch? Die Freiheit, sich selber eine Regierung zu wählen? Ja? Konsens? Sie machen mich glücklich. Fragen wir also die Tibeter. Und auch die Emigranten haben ein Recht, dazu ihre Meinung zu äußern. Und das mit der Butter frage ich mal jemanden, der das wissen müsste, weil er von dort stammt.
Ja, da lässt sich trefflich Beweismaterial finden in einem Land, in dem man traditionell die Toten zerhackt hat, damit sie von den Geiern gefressen werden. Strafe? Ich glaub, es hackt. [Bitte seien Sie vorsichtig mit solchen Aussagen und achten Sie auf eine sachliche Wortwahl./ Die Redaktion; ew]
Die momentan gültige Verfassung der Exil-Tibeter ist zwar kein Meilenstein in der Geschichte der demokratischen Grundgesetze, jedoch gute rechtsstaatliche Handwerksarbeit.Wer es schafft, daraus die möglichkeit eines Feudalregimes abzuleiten, sollte sich mal auf übersteigerter Paranoia untersuchen lassen.Es mag sein, das damals die Handhabung von Rechtsverstößen ein wenig "heftig" war, jedoch muss man jedem Staat auch das recht zugestehen, das es mal Murx bauen kann. Tibet seine Feudalherrschaft, China seine Kulturrevolution, Russland sein Stalin, USA seine Sklaven, UK seine Kollonien, Deutschland seine Nazis...... Irgendeine Leiche hat jede Nation im Keller
Wie nett, dass Sie meinen ungebildeten deutschen Hohlschädel ein wenig mit ihrer überlegenen chinesischen Allgemeinbildung anfüllen! Leider kann ich tatsächlich kein Chinesisch, habe aber als derart dumpfer Tropf die Möglichkeit, mich von englischgsprachigen chinesischen Medien regierungskonform desinformieren zu lassen. Das ersetzt natürlich nicht die volle nationalchauvinistische Gehirnwäsche, die man sich als des chinesischen Mächtiger angedeihen lassen könnte, erklärt aber doch manchen Beitrag ihrer Landsleute in diesem Forum.Ach ja: Wen oder was zitieren Sie noch gleich in ihrem Beitrag? Und wie viele Chinesen sprechen denn Deutsch, in Prozent?
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