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moringo

Name:
stefan baur
Wohnort:
78467 konstanz
Jahrgang:
1983

Meine Interessen

Bücher:
Die natürlichen Verbreitungsgebiete von Moringa oleifera erstrecken sich dabei vom Schwerpunkt in Ostafrika nach Indien, Afrika und der Arabischen Halbinsel. Der Moringabaum kann in einem Jahr bis zu vier Meter wachsen – im ersten Jahr sogar bis zu acht Metern. Dabei entwickelt er eine knöcherige Struktur, an dessen Verzweigungen sich ovale Blättchen befinden. Darüber hinaus trägt der Baum 2 – 3 cm große Blüten, welche einen wohlriechenden Duft aufweisen und trägt zusätzlich ca. 2cm breite Früchte, die sehr lange am Baum hängen bleiben. Er kann mit sehr wenig Wasser auskommen und lange Trockenperioden überstehen. Da die Baumwurzeln tief in die Erde reichen, wächst er auf fast jeden trockenen Untergrund und kann schnell kultiviert werden. Die Pflanzenfamilie ist mit über 13 Arten, darunter die bekanntere Moringa ovalifolia, oder Moringa longituba, sehr klein. Die Moringa wurde schon vor über 5000 Jahren in Indien in der ayurvedischen Heilkunst eingesetzt und gilt dort als Heilmittel für über 300 Krankheiten. Besonders in den letzten Jahren konnte der Baum immer mehr von sich reden machen. Seine Blätter haben ein natürliches Gesundheitsreservoir mit einem außergewöhnlich hohen Anteil an Vitamin-, Mineral und Vitalstoffkonzentraten. Erstaunlich ist auch der hohe Anteil an Zeatin, der die wichtigen Stoffe dort hinleiten, wo sie wirken sollen. Seine Samen gelten als einer der besten Öle und seine Früchte sind Bestandteil vieler Gewürze wie zum Beispiel Curry. Die Früchte werden zusätzlich wie Bohnen behandelt und als Gemüse verzehrt, in dem man sie in kleine Stücke schneidet und danach kocht. Moringa wird hierzulande oft in Pulverform angeboten. Es kann entweder als Getränk zugenommen oder zu weiteren kulinarischen Köstlichkeiten verarbeitet werden. Von der Zubereitung profitieren besonders Veganer und Senioren, da durch den Verzehr der Eisen- und Proteinbedarf zu einem Großteil gedeckt werden kann, ohne dabei auf künstliche Stoffe zurückgreifen zu müssen.
Film/TV:
Moringa, dieser wohlklingend geheimnisvolle Name steht im botanischen Sinne für die gerade einmal dreizehn Arten umfassende Pflanzengattung der Bennussgewächse. Es gibt kleine Sträucher mit nur wenigen Zweigen, Bäume mit knolligen, sukkulenten oder rübenförmigen Wurzeln und sogenannte "Flaschenbäume" mit regelrecht angeschwollenen Stämmen. Die sukkulenten Teile dieser Gewächse enthalten Senfölglykoside, deren brennend-beißender Geruch stark an den von Meerrettich erinnert und ihnen so den Namen "Meerrettichbäume" eingebracht hat. Der ursprünglich aus der Himalaya-Region stammende Moringa oleifera ist der bekannteste Vertreter der Meerrettichbäume und gewann in Indien bereits vor 5000 Jahren in der traditionellen ayurvedischen Heilkunst an Bedeutung. Man kennt ihn auch unter der Bezeichnung Trommelstockbaum, Behenbaum, Behennussbaum, Pferderettichbaum, Klärmittelbaum oder, im internationalen Sprachgebrauch, Horseradish Tree. Der wundersame Baum ist hinsichtlich seiner Inhaltsstoffe ein wahres Multitalent. Fast alle seiner Bestandteile sind essbar für Mensch und Tier und bereits während der Kolonialzeit wurde die Wurzel des Baumes von den Engländern als Meerrettichersatz geschätzt. Das aus den Samen gewonnene Behenöl wird noch heute für Salben, Seifen, Kosmetika oder als Salatöl und in der Uhrenindustrie als hochstabiles Schmieröl verwendet. Die sehr jungen, unreifen Früchte werden in vielen Regionen Asiens wie grüne Bohnen verzehrt, nämlich gekocht und als Gemüse zubereitet. Der Saft der Blätter wird als gehaltvoller Trank nahrungsergänzend oder zur Bekämpfung von Mangelernährung eingesetzt. Er wirkt außerdem entzündungshemmend, blutdruckstabilisierend und hilft bei der Behandlung von rheumatischen Erkrankungen, Durchfall, Fieber, Anämie und Kopfschmerzen. Die Blätter des Moringa enthalten wertvolle Proteine, die hochdosierten Vitamine A, B und C, essentielle Aminosäuren, Eisen, Zink, wichtige Omega-3-Fettsäuren und die Mineralstoffe Kalium und Kalzium. Einige renommierte Ernährungswissenschaftler halten Moringa Oleifera für die gesündeste Pflanze überhaupt. Eine weitere wichtige Bedeutung haben die Samen des Moringa als Klärmittel für die Trinkwasseraufbereitung, zum Beispiel bei Wasser aus Flüssen. Getrocknet und zu Pulver verrieben können 200 bis 300 mg ein ganzes Fass völlig klären und trinkbar machen. Bei gleichmäßigem Rühren werden Bakterien und Schwebstoffe durch das Samenpulver ausgeflockt und sinken herab auf den Boden. Schaut man sich die vielen nützlichen Eigenschaften an, ist es nicht verwunderlich, dass der Moringa als Wunderbaum oder Baum des Lebens gilt. Andere Moringaarten neben dem Moringa oleifera kommen durch ihre Angepasstheit an sehr trockenes Klima vorwiegend in den Tropen und Subtropen, besonders in Afrika, Arabien und Südostasiens vor. Schlanke Baumarten sind zum Beispiel Moringa concanensis Nimmo und Moringa ruspoliana. Zu den Straucharten dagegen zählen beispielsweise Moringa borziana Mattei und Moringa pygmaea. Zu den sogenannten Flaschenbäumen gehören der Moringa stenopetala und Moringa hildebrandtii.
Musik:
Wunderpflanze und Alleskönner: Moringa oleifera
Hobbies:
Pflanzen, Tiere, Tauchen, Natur insbesondere: Die Moringa oleifera, auch Moringa oder Meerrettichbaum genannt, ist ein Baum, der ursprünglich aus der Himalaya-Region nordwestlich Indiens stammt. Seinen deutschen Namen verdankt er den Wurzeln, die einen ähnlichen Geruch und Geschmack wie Meerrettich haben. Von den Engländern während der Kolonialzeit entdeckt, verbreiteten er sich schnell in den britischen Kolonien und ist heutzutage besonders in den Tropen und Subtropen anzutreffen

Mein Kurzporträt

Über mich:

Insbesondere interessiere ich mich für die Botanik, für Pflanzen aller Art, deren Verwendung, Vermehrung Vegetativ und aus Samen, deren Geschichte etc...

Eine ganz besondere Pflanze der ich mich schon viele Jahre widme ist z.B. Moringa oleifera: Moringa oleifera - der vitaminreiche Wunderbaum aus Indien

Kommentare von moringo

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Fr, 08/14/2015 - 00:02