Leserartikel-Blog

Man Lamy, österreichischer Künstler im Hungerstreik gegen die Unglücksspielverbreitung

Demonstration als lebende Skulptur in Graz.
Man Lamy im Hungerstreik im Käfig des Augartenparks

Man Lamy, ein in Graz lebender Künstler und Maler der sich einmischt, unbequem auch die Politik, Gesellschaft und Wirtschaft hinterfragt.

In seinem neusten Projekt ließ sich Man Lamy als lebende Skulptur mit Odem und Herz im Augartenpark in Graz in einen Käfig sperren. Hungerstreik als Kunstobjekt, welcher sich gegen die Auswirkungen des Glücksspiels wie die Machtposition politischer und wirtschaftlicher Natur gegen solche Konzerne richtet.

Man Lamy macht nicht nur Kunst, er lebt sie. Provokant für die einen, ein Idealist der unverblümt seine Empfindungen zum Ausdruck bringt, mit seiner Kunst wachzurütteln versucht für die anderen.

Seine Mission gegen die internationale „Unglücksspielverbreitung“ nahm ein jähes Ende, als nächtliche Besucher mehrfach randalierten und den Käfig versuchten umzustürzen, Betrunkene das Gestell anzuzünden drohten.

Und dennoch, die Reaktionen der Menschen welche Man Lamy im Käfig besuchten, die Presse und Betroffene, Besucher des Parks waren voller Respekt, gezollt einem Manne der mutigen und forschen Schrittes auch unbequeme Wege geht, um anderen zu helfen.

(Text: Cornelia Kerber)