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Wie mich das Internet veränderte

Seit ich das Internet kenne
über den Daumen zwanzig Jahre
lese ich
davor las ich
heute sehe ich Bilder
früher schaute ich Bilder an
ich reihe jetzt Wörter
zuvor reihte ich Buchstaben
heute lerne ich durch Wikipedia und so
einstmals informierte ich mich bei Brockhaus und Co.
jetzt kommuniziere ich
früher pflegte ich Kommunikation

Heute denke ich
gestern dachte ich

Es ist jetzt also
alles ganz viel besser
als früher

Und genauso
anders schlechter.

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Leser-Kommentare
  1. 2. .

    Früher glaubte ich jede Frage hat eine Antwort.
    Heute weiß ich, dass schon manche Frage gar nicht wirklich existiert; und dann steht man da, mit der Antwort.
    Entscheidend ist, man kannte sich schon vorher.
    ___
    PS:
    Gut gesehen!

    • 04.04.2011 um 20.03 Uhr
    • hagego
    3. Das Internet verändert...

    .
    Aber, lyriost, das Internet macht auch mutiger. Man kann auf Groß- und Kleinschreibung verzichten, ohne dass einem das übel genommen oder gar als Fehler angekreidet wird. Man kann die Zeichensetzung vernachlässigen, ohne dass es in der Regel zu Missverständnissen kommt.

    Mann mus sich nuu däudlick genuk ausdrü dami de anreé wei ßwas gemei nis am best for hernoc hm al durrch läsern .undi tecksd nich suu la ngwe ill xgu iod mklw qüs lönn atto amno wirr war duqs zakk öwsd hkit. Yksuulionipomtasumälilie...

    -
    (Schöner Text, da oben. Vielleicht etwas konventionell geschrieben .-).

  2. 4. # 3 Von Hand

    geschrieben, lieber hagego, oder händisch, wie man heute gern, austriazistisch, sagt.

  3. 5. Besser als einseitig

    Besser als einseitig kommunizierende Röhren, Volksempfänger.
    Später in den 50ern & 60ern Fortschritt mit Geräten von Grundig, Telefunken, Saba, Blaupunkt usw. Auf der Skala Ferne: Radio Beromünster, Hilversum, Vaticano. Geheimnisvoller Drahtfunk-Deutschland 1-7, Telephonrundspruch-Schweiz I-VI.

  4. 6. # 5

    Wir sind die vor und hinter Scheiben
    gewöhnt die Stille und den falschen Ton
    in einem sicher, daß wir bleiben
    dieselben immer wie uns selbst zum Hohn.

    So Günter Kunert.

  5. 8. Überwiegend Vorteile

    Liebe AnaisAnais,

    was du schreibst, ist ja völlig richtig. Einige Nachteile, natürlich, aber vor allem viele Vorteile, was überwiegt. Doch ich hatte mich gefragt, inwieweit vom Internet ich und meine Art zu denken verändert wurde, analog der Frage auf edgehttp://www.edge.org/q2010... –, "HOW IS THE INTERNET CHANGING THE WAY YOU THINK?"

  6. 10. - zu 8

    Interessanter Link.
    Auf Anhieb gefiel mir die Frage von George Dyson:

    "what if the cost of machines that think is people who don't?"

    Auf der anderen Seite kennt George Dyson unser Bildungssystem vermutlich nicht, sonst wäre seine Frage weniger kritisch formuliert und er frug wohl aus anderer Perspektive:

    "are the cost of machines that think equal to people who don't?"

  7. 11. # 10 Dyson

    Auch Dysons Bootsbau-Analogie gehört zu den prägnantesten: Vom Kajak- zum Einbaumbau ... Es ist alles da, wir müssen nur das Überflüssige entfernen. ;-)

  8. 12. zu 11

    Sehr gute Analogie. :)

    Dysons veränderte Frage in K 10 war in Richtung Schramm's Thema gedacht. Den "Erkenntnissen" konsequent gefolgt, und man landet über unterschiedliche Zwischenstationen zum Schluß bei Heiddegers These des "großen Ereignisses".

  9. 15. #12, Schramm

    Lieber de Menz, den halben Juli gastiert Schramm in Berlin bei den "Wühlmäusen". Leider alles ausverkauft. http://www.wuehlmaeuse.de/index.php?cmd=spielplan&range=2011-7-01|2011-7-31&filter=off Sehr schade. Das läßt hoffen.

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