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Epikurs Mahnung
Zählt Geld
lauft in Reihen
wer Trommler mag
nur zu
laßt die
Steine erbeben
wie im
siebentorigen Theben.
Das Ende ist Schrift
auf dem Sarkophag.
Im Blitzlicht beim
letzten Sekundenschlag
da werdet ihr
schaudernd verschweben
so narrt euch
der Tod mit
dem Leben.
Am Abend blinkt
in den Spiegeln
der Tag.
Und die ihre Sinne
mit Hämmern betäubt
die gaffen nun
stumpf in die
Leere der Nacht
mit zitternder Hand
und die Haare
gesträubt.
Und wehe
dem Wesen
das jetzt
erst erwacht
zu spät
sein Beginnen
die Hülle zerstäubt
sein Weg führt
zurück in die
ewige Schlacht.
Irgendwie scheint mich dieses Gedicht anzusprechen, aus irgendeinem dumpfen Grunde heraus. Doch könnte ich nicht benennen, was genau es ist, das mich darin anzieht. Ich fände es deshalb sehr schön, wenn der werte Schreiber einen kleinen Hinweis zum Verständnis des Gedichts abgeben würde.
Vielen Dank
Ein Besorgter
... hieß das Gedicht ursprünglich einmal. Aber diese Wendung wurde durch übermäßigen Gebrauch weitgehend ihres Sinnes beraubt. Das Gedicht ist leicht zu verstehen, da überwiegend frei von Hermetik. Der letzte Vers indes, nun ja ...
so narrt euch
der Tod mit
dem Leben
Guten Tag Walter Stellmann. Den "Club der alten Säcke" mögen Sie nicht so recht, aber Epikur schon??Da kann ich Ihnen nur zustimmen, obwohl Epikur ein Heide war. Wann hat der denn überhaupt gelebt???War es vor unserer Zeitrechnung oder doch eher nicht? Ich werde gleich mal googeln.
P.S. Was meinen Sie zum Zustand der FDP? Als ein in den Niederlanden lebender Deutscher(?) haben Sie da doch sicher eine "neutrale" Meinung.Übrigens: Ich bin nicht schadenfroh!
Also Epikur lebte gut 300 Jahre vor unserer Zeitrechnung. Der Begriff Heide sollte nicht pejorativ gebraucht werden. Ich bitte um Verzeihung!
Lieber Walter Stellmann, Hand auf´s Herz, hätten Sie lieber zu Zeiten Epikurs leben wollen? Dann aber bestimmt lieber als geachteter Bürger und Privatgelehrter wie die Philosophen damaliger Zeit.Jede Zeit hat ihre eigene Beschwer, denke ich.
.
Man fragt einen Interpreten nicht nach dem Sinngehalt seiner Zeilen. Man fragt ja auch keine Uhr nach der Uhrzeit.
Eine Kopie, lyriost, könnte man dem einen oder anderen Politiker durchaus mal in den Briefkasten werfen.
Lieber Walter, ja, ich hoffe wir bleiben hier in des Wortes doppelter Bedeutung. Ich fürchte für mich bleibt am Ende aus der Trilogie der Worte nur der Gesang, zum einen der Leber wegen und zum anderen der Jahre wegen.Trotzdem es kommt die Erkenntnis:"Jeder Tag ist ein Geschenk"!
Herzliche Grüße
Wilhelm
Meisterlich!
Ich verbleibe staunend...
die fangen an zu weinen.
Warum geht es in dem Gedicht
denn leider nicht um uns wohl nicht?
Vielleicht sollte es man so seh'n:
Man läßt es einfach mal so steh'n.
Ganz einfach, wie's geschrieben steht.
Und stellt dann fest: Ja, doch, es geht....
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