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Mutter

Ich schaue nicht
aus deinen Augen
doch du aus meinen
ohne es zu merken
um all die Lichter
einzusaugen
die Dunkelheit zum
Bild verstärken.

Ich bin aus dir
emporgestiegen
und lasse doch
fast nichts zurück.
Nur aus der Ferne
spürst du manchmal
den einen oder
andern Blick.

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Leser-Kommentare
  1. 1. Wunderbares Gedicht, @Lyriost

    Es löste tiefe Stille aus und hat mich angenehm berührt.
    Vielen Dank!

    • 09.05.2010 um 13.56 Uhr
    • Vadis
    2. :

    und nach oben schwebt
    .
    .
    .
    .
    .
    .
    .
    das aus dem Felsen bricht
    Ein Gedicht,

  2. 3. Es gibt Leute...

    Es gibt Leute, die können mitnichten
    im Vergleich zu anderen dichten...

    SIE sind ein Dichter, lyriost, ganz ohne Frage.

    Die einzige Frage, die ich mir allerdings zuweilen stelle, ist die, ob die "anderen" demzufolge ein wenig "undicht" sein müssen ;-))

  3. 4. @lyriost

    Mein Kompliment!

    Ich bewundere schon lange die Tiefsinnigkeit ihrer Gedichte.

  4. 5. Vielen Dank

    Ihnen allen danke ich sehr. Ich freue mich, daß ich Sie für einen Augenblick berühren konnte.

    • 10.05.2010 um 09.01 Uhr
    • Vadis
    6. Ob ausgerechnet

    die einzige Dame – dass sie Mutter wäre, ist mir nicht bekannt – hier etwas derartiges wie Rührung bekundet hätte, ist aus dem explizit anbiedernden Kommentar nicht zu entnehmen, der sich zudem einen mehr als dümmlichen linken Haken gegen andere Foristen w/m erlaubt, die sich aktiv mit Lyrik beschäftigen.

  5. 7. Lieber Lyriost!

    "Mutter"
    ist Ihnen sehr gut gelungen, die Beziehung zwischen Müttern und Kindern hat etwas magisches....
    Grüße, bin auch eine und habe auch eine(sehr logisch), Rosalix

  6. 8. krümmt den Raum

    so sehr verdichtet, Lyriost.

    Das ist immer wieder seltsam, wie mit wenigen, treffenden Worten ein bisschen Melancholie hintergründig mitschwingt, die so gar nicht geschrieben wurde. Fast wie ein Schatten oder etwas vergleichbares, was dann die Essenz transportiert.

    Das ist dann wahrlich meisterhaft und sucht lange seines Gleichen.

    thx very, very much for sharing this,

    alexander

  7. 9. Lieber Vadis,

    nicht jede Berührung führt zu Rührung. Und das ist gut so.

    • 10.05.2010 um 10.20 Uhr
    • Vadis
    10. >9 / Ok.

    Eine Flüchtigkeit am Rande; korrigiere #6 auf "Berührung". Welcher Kategorie #2 zuzuordnen wäre und ob es in einer der beiden angesprochenen Möglichkeiten nicht "gut so" wäre, überlasse ich "anderen" zu beurteilen ;-)

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