Ausländische Mitbürger in Leipzig und der MDR
Nachdem in der Nacht von Freitag auf Samstag in der Leipziger Innenstadt eine größere Personengruppe (150 [!] Randalierer unterschiedlicher Nationalität) zuerst eine, dann auch andere Diskotheken überfiel, berichten die Medien, allen voran der MDR, in schon fast kabarettreifer politischer Korrektheit über den Vorfall. Man ist sichtlich bemüht, für den Überfall einer großen Anzahl von Tätern auf ein Lokal und dessen Gäste -was von dem dortigen Sicherheitspersonal verhindert wurde- eine neue Sprachregelung zu finden und bezeichnet ihn deshalb, indem man die Security der Einfachheit halber mit den Angreifern in einen Topf wirft, als eine "Auseinandersetzung zwischen zwei rivalisierenden Gruppen" [sic!] ..... "Bei den Randalierenden handelt es sich im Großen und Ganzen um zwei rivalisierende Gruppen. Die eine Gruppe besteht aus ausländischen Mitbürgern und die andere Gruppe aus Security-Kräften aus zahlreichen Diskotheken hier in Leipzig." ..... Ob die anrückende Polizei als dritte "rivalisierende Gruppe" gesehen wird, lässt sich dem Bericht des MDR allerdings nicht entnehmen. Wie auch immer. Wichtig scheint dem MDR zu sein, die "Mitbürgerschaft" der Angreifer zu betonen.... "Mit hundert weiteren Personen liefern sich die ausländischen Mitbürger eine Straßenschlacht" .....wobei sich hier die Frage stellt, an welche Kriterien der MDR das Prädikat der "Mitbürgerschaft" bindet. In meinen Ohren -aber ich kann mich da durchaus täuschen- schwingt in diesem Begriff Gemeinschaftlichkeit mit, ein Miteinander, soziales Verhalten. Aber, wie gesagt, die Definition mag sich in den letzten Jahren geändert haben. Klar scheint zu sein, wer für die Schlacht verantwortlich ist, wer den Ausschlag dafür gab, dass es überhaupt zu solchen Auswüchsen der "Feindschaft" kam..... "Diese Security-Kräfte haben häufiger mal den Eintritt verwehrt, gegenüber den ausländischen Mitbürgern, und dadurch sei es zu einer Feindschaft gekommen, sagt die Polizei." Nun, da sollte man schon Verständnis haben, dass man(n) sich sowas nicht gefallen lassen kann, an der Tür einer Kneipe abgewiesen zu werden, und man deshalb auf dem Boden der Verfassung unseres Staates entsprechend angemessen reagiert. Was ja im übrigen schon immer so praktiziert wird (wir erinnern uns unserer eigenen Jahrzehnte währenden Praxis wochenendlicher Straßenschlachten unter Einsatz von Schusswaffe und Messer?) und wohl nicht mit einem besonderen Verhältnis mancher ausländischen Mitbürger zur Gewalt begründet werden kann. Weshalb auch einstmals schwerwiegenden Taten durch etwas lapidare Formulierungen..... "Einer der Randalierer feuert Schüsse ab. Ein Neunundzwanzigjähriger Russlanddeutscher wird niedergestreckt. Die Polizei und die Staatsanwaltschaft ermitteln. [...] Offenbar aus Zufall wurde er getötet [Kopfschuss!, Anm.Legpatnost, Quelle: Leipziger Volkszeitung]" .....etwas an Schärfe genommen werden sollte und dazu auch die Macht des Zufalls zur Beruhigung der Gemüter ins Feld geführt werden kann. Das politische Schicksal Roland Kochs jedenfalls scheint bundesweit verstanden worden zu sein. Der Reporter möchte gern noch weiter reporten, der Polizeisprecher noch weiter polizeisprechen und der verantwortliche Redakteur des MDR.......noch weiter daran arbeiten, verantwortungsbewusst zu berichten. Legpatnost.(Quellen: http://www.lvz-online.de/aktuell/content/56863.htmlhttp://www.mdr.de/mdr-aktuell/themenarchiv/5329088.html.
So ganz verstehe ich Ihr Problem nicht. Sie wissen doch nach der Lektüre der verlinkten Artikel, daß es sich um "Ausländer" gehandelt hat. [...][Gekürzt. Bitte unterlassen Sie fremdenfeindliche Aussagen./ Die Redaktion; ew]
Denke auf solche Mitbuerger kann jedes Land verzichten.
bösen ausländer.
alle ausweisen.
dann sind wir diese dummen gewalttäter alle los.
und die deutschen staatsbürger sind nicht gewalttätig es sind alles liebevolle menschen .
wenn die bösen ausländer weg sind werden wir in deutschland leben wie im paradies.
Endlich wissen wir, wer an allem schuld ist -- es sind die Mitbürger. Man sollte sie ausweisen. Offenbar hat man sich im Leipziger MDR noch nicht vom politisch-korrekten DDR-Jargon erholt, wo "Volkseigentum" Staatseigentum und "Demokratie" Diktatur bedeutete.
wenn man die letzten Wochen so in die Zeitungen schaut kommt doch fast der Verdacht auf als würde die Presse sich einen Maulkorb verpasst haben
Man versucht krampfhaft die Identiät der Täter zu verschleiern, grübel, grübel, warum bloß???
Damit das Volk nicht noch mehr Angst hat und die Politik sich eingestehen muss das Multikulti gescheitert ist???
Für wie blöd halten uns die Politker eigentlich???
Wenn es tatsächlich zutrifft, dass die Leipziger Türsteherszene in Drogenhandel und Prostitution verwickelt ist, dann geht es tatsächlich um die Rivalität krimineller Organisationen. Damit würde sich Ihre Kritik am MDR wohl erübrigen.
Seine Worte unter politischen Aspekten vorsichtig zu wählen ist generell sinnvoll, allerdings muß man sich im Falle diverser Pressemeldungen zu diesem Thema ernsthaft fragen, welche Politik hier vertreten wird. Das es sich dabei nicht um eine für unser Land förderliche und die Interessen seiner Bürger vertretende Politik handelt, ist nur all zu offensichtlich.Die betreffenden Personen als "Mitbürger" zu bezeichnen, beleidigt nicht nur die Millionen von damit gleichgestellten Menschen im Lande, sondern sollte uns alle zu ernsthaftem Nachdenken darüber anregen, welche sozialen Voraussetzungen man eingentlich vorweisen muß, um als Bürger dieses Staates angesehen zu werden.In keinem anderen Land dieser Erde stehen die Interessen ausländischer Mitmenschen und die Rücksicht auf deren politische Behandlung derart deutlich über der Identität der eigenen Bürger, wie es in unserem Lande seit nunmehr über 60 Jahren der Fall ist und vor dem Hintergrund des dadurch geschaffenen politischen und medialen Bühnenbildes noch von Meinungsfreiheit zu sprechen, ist Selbstbetrug und Vergewaltigung dieses Begriffes zugleich.Armes Deutschland.
Warum ist es eigentlich so schwierig, die Dinge beim Namen zu nennen? Und warum kommen bei bestimmten Nachrichten immer wieder die gleichen Kommentare? Eigentlich ist es doch relativ simpel:Zwei Gruppen kämpfen um die Vorherrschaft in der Kneipen-/Diskothekenszene. Die dabei gewählten Mittel zeugen weder von Zimperlichkeit, noch von einem wie auch immer gearteten Respekt vor dem geltenden Recht. Daraus kann, nüchtern betrachtet, doch nur eine Reaktion der Staatsmacht resultieren: Die straf- und ggfs. zivilrechtliche Verfolgung derer, die meinen "Unrecht" tun zu müssen.Das dieses anscheinend nicht funktioniert steht auf einem anderen Blatt. Es konnten sich Strukturen etablieren, welche heute nicht mehr in den Griff zu bekommen sind, . Sehr schön ist das beispielsweise in Bremen zu beobachten. Hier wird ein Großteil der "Szene" von einem kurdischen Familienclan beherrscht. Man sollte sich, um die Dimensionen nicht zu unterschätzen, klarmachen, dass diese Gruppe über zweitausend Mitglieder zählt.Es kann dann doch nicht mehr darum gehen, vor lauter Political Correctnes so zu agieren, als hätte man einen Stock im Hintern. Irgendwann ist der Punkt erreicht, an dem pragmatisch (d.h. Lösungsorientiert) <strong>und</strong> rechtskonform gehandelt werden muss.Marc"Narren marschieren, wo Engel nicht zu schleichen wagen...", Matt Ruff, G.A.S.
Der Thread beginnt mit folgendem Beitrag:
"In der Leipziger Innenstadt tobt ein Machtkampf um die Vorherrschaft in den Diskotheken. Seit Monaten versucht eine Bande krimineller Ausländer die Dominanz im Nachtleben zu erlangen. Hiesige Security-Firmen, deren Türsteher nahezu alle City-Diskos bewachen, berichten von bewaffneten Übergriffen und massiven Drohungen. „Wir haben das Problem seit vorigen Dezember", sagt der Geschäftsführer von L. E. Security, der wie seine Kollegen nicht namentlich erwähnt werden will. „Aber in den letzten Wochen ist die Lage eskaliert.""
http://forum.lvz-online.de/showthread.php?t=658
Datum der Einstellung des Beitrags: 19.10.2007
Der Beginn des "Problems" also: Dezember 2006
Das sagt einiges aus über den Erfolg der örtlichen Behörden, von Polizei und Justiz, bei der Bekämpfung dieser Form der Kriminalität. Das sagt aber auch einiges aus über die Berichterstattung des MDR, der nach einer seit über einem Jahr wohl augenfälligen kriminellen Entwicklung noch immer zu keiner differenzierteren Berichterstattung in der Lage ist, als vor lauter eilfertiger politischer Korrektheit alle in Deutschland lebenden Ausländer, darunter viele wirkliche MITbürger, über die Beschreibung "ausländische Mitbürger" in einen Topf mit den tatsächlichen Tätergruppen zu werfen; will heißen: Vietnamesen, Japaner, Italiener, Israelis, Franzosen usw.usw. die Täter in Leipzig?
Legpatnost
PS: by the way.....was mich dann, trotz des Irrsinns der Vorfälle, doch noch amüsiert hat, war ein Satz in einem der Forenbeiträge in der Leipziger Volkszeitung. Zitat:
"Gestern Nacht beispielsweise gab es vor dem Havanna in der Karl-Liebknecht-Straße einen polizeilichen Massenauflauf."
"Havanna in der Karl-Liebknecht-Straße" (!!!) Das erinnert mich spontan an einen alten Freddy Quinn Song (Dort wo die Blumen blühn, dort wo die Täler grün, dort war ich einmal zuhause. [So schön, schön war die Zeit. So schön, schön war die Zeit])
;-)))
Zwei Artikel aus der Leipziger Volkszeitung, die ein etwas helleres Licht auf die Täter werfen, als es der MDR vermag.......
"Die Serie von Anschlägen auf innerstädtische Szenelokale reißt nicht ab. Gestern früh gegen 2.30 Uhr attackierten drei junge Männer die Diskothek Kosmopolitan und das Cafe White Chocolate in der Gottschedstraße. Polizeiangaben zufolge warfen die Täter mit insgesamt 17 Pflastersteinen. [...]
Die Polizei fasste sie wenig später, nahm Personalien auf – und ließ sie zunächst wieder laufen. Dabei sind die Männer – ein 20-jähriger Iraker und zwei 18-jährige Iraner – nicht zum ersten Mal verhaltensauffällig geworden. Raub, Erpressung, Körperverletzung, Sachbeschädigung, Diebstahl, illegaler Handel mit Anabolika – die Ermittlungsverfahren gegen das Trio füllen Bände." (http://www.lvz-online.de/aktuell/content/56886.html)
...und...
„Es geht eigentlich nur um fünf Leute zwischen 17 und 24 Jahren, die für alle Innenstadt-Diskos Hausverbot haben, weil sie grundlos Gäste zusammengeschlagen und unsere Mitarbeiter bedroht haben.“ Doch diese jungen Männer – laut Polizei einschlägig bekannte Türken, Iraner und Libanesen – rücken immer wieder an. Und das mit massiver Verstärkung: „Die haben schon mit scharfen Waffen aus ihren Autos auf uns gezielt. Da sind dann auch Armenier, Kurden und Araber dabei“, sagt der Geschäftsführer von Black Rainbow. „Die kommen aus halb Deutschland hierher und brüllen: Uns gehört die Stadt“ [...]
Über mögliche Hintergründe des brutalen Machtkampfs in Leipzigs Nachtleben gibt die Polizei bislang keine Auskunft und verweist auf laufende Ermittlungen. Insider und Kreise der Security-Firmen gehen hingegen davon aus, dass es um den organisierten Rauschgifthandel in den Innenstadt-Diskotheken geht. „Die wollen sich ihr Drogengeschäft in den Diskotheken nicht durch Hausverbote kaputt machen lassen“, meint einer aus der Szene. Denn die Türsteher sollen auch Dealer von den Clubs fernhalten." (http://www.lvz.de/aktuell/content/56887.html )
Legpatnost
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