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Des Mondschafs virtuelles Schicksal
Das Mondschaf sitzt am Laptop... täglich -
und übt erfolgreich und mal kläglich.
+ + + Määäh.
Das Mondschaf isst jetzt Pixel-Flächen
und wird sich dadurch selber schwächen.
+ + + Määh.
Das Mondschaf wird auch ganz schnell schmaler -
und im Gesicht sehr deutlich fahler.
+ + + Mäh.
Das Mondschaf stirbt, ganz kurz nach Knut.
Wozu ist solch ein Schicksal gut?
+ + + Mhh...
Das Mondschaf in gestalt.de
ersetzt wikipedia's Kran.iche
Das neue Jahr wird wunderbar,
denn Bücher schnarchen nicht, nicht wahr
Ich wäre gerne: ohne Kanten, ohne Ecken
Glückwunsch! sagt Charlotte von der Decken
Und immer dabei
der Maulwurf und das Ei.
Das ist ein Quatschgedicht, zusammengepanscht aus Eindrücken und Ansichten, die mir heute zufällig über den Weg liefen. Es gibt nämlich ein altes Kinderlied, von dem ich eine seltsame Geschichte hörte:
One, Two, buckle my shoe
Three, Four, knock at the door
Five, Six, pick up sticks
Seven, Eight, lay them straight
Nine, Ten, a big fat hen.
Dieser gesungene Kinderreim gehe zurück in die Zeit der Pest: Weil es zu wenige Erwachsene für diese Art der Arbeit gab, mussten Kinder erst Überschuhe anziehen, die mit Schnallen gebunden wurden. Dann klopften sie an die Türen. Kam keine Antwort, gingen sie hinein. Und reihten die Leute darin wie Stöcke neben einander. Die Leute, die an der Pest gestorben waren, wurden dann auf großen Haufen verbrannt. Solche Scheiterhaufen nannte man auch mit einem Hähnchengrill vergleichend "big fat hen".
Ich glaube nicht an diese Auslegung! Allerdings:
In Deutschland gibt es ein Schlaflied für Kinder: “Schlaf Kindlein schlaf. Die Mutter hütet die Schaf. Der Vater ist in Pommernland, Pommernland ist abgebrannt, Schlaf Kindlein schlaf.…”
http://www.zeit.de/kultur...
Ich hoffe das Mondschaf hat damit überhaupt nichts zu tun!
Hoffnungsvolle Grüße
Ihr
Nom de Net
.
Nom de Net
Nein, Nom de Net, nicht mal die brauen Schafe haben mit der Zeit von 1933 bis 1945 etwas zu tun. Manche Mondschafe aus dieser Vorkriegs- und Kriegszeit lassen sich bis heute nicht von einem 'Braun'-Rasierer die Wolle scheren.
Mondschafe sind ein wenig mit dem grünen Wahlgewinner in Baden-Württemberg, Winfried Kretschmann, zu vergleichen. Eigentlich eher konservativ, in sich ruhend und nur selten polemisierend. Aber wenn sie mal blöken, ist nicht nur der Bauernhof, sondern das ganze Dorf oder gar die gesamte Region in Alarmbereitschaft. Übrigens: Mondschafe weiden so gut wie nie auf unterirdischen Wiesen! ,-)
Im Kreislauf der Natur
und dies ist keine Qual,
kreist jedes Leben nur
über Berg und Tal
bis Körperschwach
und Geistesmüd'
sich jedes Leben
schlafen legt.
Und
wenn ist Schicksal eingestellt
in der Zeit der Lebensuhr
sodass der Vorhang früher fällt
ist's auch ein Kreislauf der Natur
.
Sie, de Menz, haben den 'Kreislauf des Lebens' sehr genau beobachtet. Und beinahe wissenschaftlich, auf jeden Fall pholosophisch, schriftlich festgehalten.
Die Natur kann idyllisch sein, zuweilen aber wirkt sie auch 'gewaltig'. Sie ist unvergleichlich. Kein noch so großes Gemälde wird je an die Natur heranreichen. Aber die wirklich großen Künstler wollen das auch gar nicht. Wir erinnern uns an Rene Magrittes "Ceci n'est pas une pipe.". Er verwies darauf, dass dies eben keine Pfeife sei... (sondern ein Gemälde, in derem Mittelpunkt eine Pfeife zu sehen ist).
Ich muß mich selbst hinterfragen, warum vor dem öffnen des Links bereits an ein Politiker-Gesicht dachte.
Andererseits wollte ich nie ein wirklich großer Künstler sein.
Gegenwärtigkeit ist anstrengend genug.
Aber die eklärende Unterscheidung war gut, danke.
Es gab ein Mondschaf in Düren,
das tat ständig Streit schüren.
Es ist keine Sage,
es brachte viele in Rage:
als Streithammel wollt' man es nun küren!
.
Fragt auch de Menz? Auf jeden Fall - ich werde fragen:
Wem, Amanda Donata (6), gelten denn nun die vollen Lippen? Wg. solch unbeantworteter Fragen sind schon Kriege ausgebrochen. :-)
Ein wenig - darf ich beichten? - glaube ich ja eher an das Biermann-Wort: "Es gibt auch ein Leben vor dem Tod!"
...was für eine schöne Musik. Dagegen sind Bilder beschnittene Dornen.
Ich ziehe mir nicht jeden Schuh, lieber hagego, schon gar nicht lasse ich mir Schuhe anziehen ;)
Schonen Sie das Köpfchen brav, zugunsten eines Mondscha-haf
.
Ziethen55 / Kommentar 7 (sehr schön!)
In dürren Zeiten wäre man über jeden Hammel froh gewesen. Heute - ob in Düren oder in der Hauptstadt Berlin - entdeckt man diese Hammel an jeder Straßenecke und in fast jedem Fussballstadion.
Im Bundestag hat sich längst der sog. Hammelsprung etabliert. An ihm nehmen nicht nur Hammel, sondern auch Mutterschafe und Böcke teil.
Das schwimmende Mondschaf
Ein Mondschaf konnte gut klettern
und baute sich aus vielen Brettern
ein Baumhaus, hoch oben.
Das sollte man loben!
Es lebt dort bei Wind und bei Wettern.
Doch dann kam das Beben
und riss alles Leben
hinein in den sicheren Tod.
Nur das Mondschaf in seiner Not...
schwamm... aus der Stadt namens Theben.
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