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Es war nicht die ...

Havarie der Atommeiler in Fukushima, die die CDU in Baden-Württemberg in Schwierigkeiten brachte. Auch nicht S21.
Es war der Umgang der CDU mit diesen Themen. Kluge, nachdenkliche Menschen wurden mit Dreck beworfen. Argumente wurden ohne Not durch Wasserwerfer ersetzt. Dieses Verhalten, das ich meinen Kindern verbiete, ist es, das die Rote Karte erhalten hat.

Wer in jedem Falle zunächst die Rübe anschlagen muß, um jederzeit auch unter wissenschaftlicher Lupe stichhaltige Bedenken angemessen zu rezipieren, zu respektieren und in verantwortungsvolle Entscheidungen einfließen zu lassen, hat in der Regierungsverantwortung nichts verloren. Die Sicherheitsdebatte läuft im Zusammenhang mit der Atomenergie falsch, weil dort KEINE Fehler passieren dürfen. Wir wissen nicht erst jetzt, dass diese Voraussetzung einer seriösen wissenschaftlichen, ethisch untermauerten Kritik nicht standhält.

Das Geleier um die Stromtrassen aus der Nordsee nach München ist nicht lauter, weil mir deren Erfordernis noch nicht einleuchten will, bzw. sie leuchtet mir nur dann ein, sofern die zukünftigen Energiequellen maßgeblich alleine in der Nordsee zu suchen wären.
Kann es sein, dass die großen Energierzeuger derzeit insofern die wirre Lage benützen, um regionale Lösungen aus dem Markt zu kegeln? Es kann sein, denn das ist deren legitimes Geschäft. Politik an der Stelle bedeutete, diesen Interessen gegenüber Konzepte herauszuarbeiten, die einer nachvollziehbaren , zukunfts- und konsensfähigen Strategie für unser Land folgen. Erst dann werden wir sehen, ob die beschworenen Trassen in der Form überhaupt benötigt werden. Ich wünsche mir daher eine offene und seriöse Diskussion um die Energiefragen. Diese Adresse geht durchaus auch nach Berlin.

Es ist die Frage zunächst, wie wir miteinander umgehen wollen.

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