Vorteile eines Grundeinkommens für die Gesamtgesellschaft
Ein bedingungsloses Grundeinkommen verhindert keine Scherung zwischen arm und reich, aber es ermöglicht eine freiheitlich-demokratische Grundordnung, in der Geldarmut nicht zwangsläufig Verlust von Bürgerrechten bedeutet. Seine Höhe sollte nicht nur ein Überleben, sondern ein selbstbestimmtes Arbeiten ermöglichen. Das Finanzamt würde das Bürgergeld/Grundeinkommen auszahlen und am Jahresende verrechnen. Auswirkungen auf die Gesellschaft:
Wirtschaftspolitik: Ein Grundgehalt vermindert den Konkursdruck und Kosten für Bürokratie. Selbständige haben ein Grundeinkommen. Mittelständische Betriebe haben Mitarbeiter mit einem Grundeinkommen. Konzerne und andere "Arbeitgeber" haben keine Lohnnebenkosten
Arbeitsmarktpolitik: Löhne können frei verhandelt werden, wenn das Existenzminimum abgesichert ist. Jobcenter würden Service-Center, die im Interesse ihrer Kunden marktorientiert arbeiten.
Sozialpolitik: Gleichbehandlung von Bürgern. Niemand kann Bürgerrechte wie Recht auf Datenschutz, Recht auf Privatleben, Recht auf Orts- und Jobwahl, Recht auf Unversehrtheit der Wohnung verlieren, weil er wegen gesellschaftspolitischen Umständen keinen fair finanzierten Job finden kann. Jeder Bürger erhält die gleiche Geldsumme.
Familienpolitik: Familiengründungen werden nicht mit Geld- und Raumentzug bestraft. Mütter und Väter, die schwerpunktmäßig Kinder erziehen wollen, können es tun. Partner sind finanziell nicht von einander abhängig. Volljährige Kinder dürfen ihren Wohnort selbst wählen.
Besiedelungspolitik: Die Menschen, die mit einem Grundeinkommen leben, könnten freiwillig dorthin ziehen, wo die Mieten am günstigsten sind.
Kulturpolitik: Künstler und Kulturschaffende haben ein Grundeinkommen.
Bildungspolitik: Studenten haben ein Grundeinkommen. Abschaffung des Bafögs.
Gesundheitspolitik: Die Kosten für eine Grundversorgung werden steuerfinanziert. Ein Kranker hat ein Grundeinkommen. Menschen, die im Krankheitsfall mehr Geld beanspruchen wollen, könnten privat Vorsorge betreiben.
Rentenpolitik: Rentner haben ein Grundeinkommen. Menschen, die im Alter mehr Geld beanspruchen wollen, können privat Vorsorge betreiben.
Außenpolitik: Vorbildwirkung Deutschlands
Quelle: http://www.anwaelte-gegen...
Hartz4 muß weg.
Das Grundeinkommen muß so gestaltet sein, dass von dem Geld auch die einzelne Miete gezahlt werden kann und zu dem Grundeinkommen wird dann das Kindergeld gezahlt, dass endlich in dieser Republik wieder das Recht und die Gerechtigkeit Einzug hält.
Orpheus
Das Bürgergeld/Grundeinkommen soll uns schmackhaft gemacht werden. Aber, HartzIVer ziehen schon heute ganz unfreiwillig
dahin, wo die Mieten am günstigsten sind. Werden kontrolliert wo es nur geht. Zum Arbeitslager ist es für den einst freien Bürger der Bundesrepublik Deutschland nun nicht mehr weit ... da freut er sich über den Wegfall der argen ARGE. Doch, seine Kinder werden nicht mehr wissen ...
was es bedeutet, ein freier Mensch zu sein der ehrlich und anständig, mit wertvoller Arbeit sein eigenes Leben erhält und bestimmt. Ja, so bauen wir die glatten Autobahnen unserer Gedanken und plötzlich ist ein Gedanke garnicht mehr so undenbar.
bei einem Grundeinkommen gibt’s kein Kindergeld mehr, genau so wenig wie irgendeine andere Sozialtransferleistung, da auch Kinder das Bedingungslose Grundeinkommen bekommen.
wie hoch soll denn dann das Grundeinkommen sein, das wäre ja kaum machbar.
Jeder bekommt dann 1000 Euro ?
Eine fünfköpfige Familie hätte dann 5000 Euro ?
Habe ich einen Denkfehler ?
Klären Sie mich mal auf.
Gruß
Orpheus
Ich denke mal , das der Betrag bzw. die Höhe so nicht stimmen kann, denn dann gehen viele ja nicht mehr arbeiten.
Die Höhe scheint mir utopisch.
4000 Euro wären früher 8000 DM gewesen, sind ja schon fast Pilotengehälter.
Die Hälfte etwa, oder 60 % von 4000, das ist schon ein Hammer.
Wenn ich mich recht erinnere, sollen Kinder einen niedrigen Satz erhalten.
Orpheus
Und es ist nicht utopisch, sondern errechenbar!
Es gibt einen alten Thread von mir - ich finde ihn nicht bzw. ich bin jetzt zu faul zu suchen -, da habe ich das dargestellt.
Außerdem beschäftige ich mich schon seit Jahren damit und habe es mehrfach gediegen berechnet.
1500 für eine fünfköpfige Familie ?
Oder 1500 Euro für jeden in der Familie?
Orpheus
So eine Umstellung ist aber ein langwieriger Prozess, denn es gibt ja den Begriff des Vertrauenschutzes.
So eine gewaltige Kürzung bei vielen wäre kaum durchsetzbar, wenn sie atock vorgenommen würde.
ich denke mal eher alles wird in kleinen Schritten erfolgen.
Vielleicht irre ich aber auch.
Gruß
Orpheus
Nein, @ GEBE,
Ihre Rechnungen ließen für mich schon damals erkennen, dass Sie in Bezug auf das BGE mit beiden Beinen fest in den Wolken stehen.
Wen es interessiert, der findet diesen alten Thread hier.
Ich weiß auch nicht so recht, wie es funktionieren soll.
Im Prinzip sollte es im gesamten Europa gewisse Gesetze geben, die da heißen Rechte und Pflichten für Arbeitgeberseite und Arbeitnehmerseite.
Es sollte ein Grundrecht auf Arbeit geben, eine Pflicht auf Arbeit sollte es auch geben, aber die Arbeit muß menschenwürdig sein und die Existenz muß gesichert werden durch die Tätigkeit.
Der Unternehmer hat die Pflicht Arbeitsplätze zur Verfügung zu stellen, macht er das nicht, so hat er das monatliche Grundeinkommen eines Beschäftigten mit zu finanzieren.
Es würde etwa ähnlich gehandhabt werden, wie bei der Einstellung von Schwerbehinderten.
Es kann nicht sein , dass Arbeitgeber für ihr asoziales Verhalten, noch mit Steuererleichterungen belohnt werden.
Wie gesagt, so etwas muß natürlich in der EU zum Gesetz werden, noch besser global. Das wäre aber ein kaum zu verwirklichender Traum von mir.
Orpheus
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