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Importweltmeister USA

Unabhängig von Immobilien- und Bankenkrise bleibt die weltgrößte Volkswirtschaft nach wie vor zugleich auch der weltgrößte Importeur.  Die vier wichtigsten Lieferanten sind China mit 321 Millarden Dollar, Kanada (313 Mrd.), Mexiko (210 Mrd.) und Japan (145 Mrd.), zusammen also etwa eine Billion pro Jahr (2007).  Weitere große Lieferanten sind z.B. Australien, Brasilien, Indien und Saudiarabien, sowie die südamerikanischen und südwestpazifischen Länder.  Der amerikanische Außenhandel hat sich also fast restlos von Europa abgekoppelt und auf die Pazifikrandländer konzentriert.   Der "Exportweltmeister" Deutschland, beispielsweise, rangiert erst ganz weit unten auf der langen Liste von üer 100 Nationen.
Dank des niedrigen Dollars erhöhte sich der US-Export gleichzeitig um volle 25 %, was sich natürlich vorteilhaft auf das Handelsbilanzdefizit auswirkt.  So erklären sich z.B. die riesigen Profite, die trotz der Finanzkrise derzeit von den globalen US-Firmen eingefahren werden, die ihre Produkte ja nicht nur weltweit verkaufen, sondern auch weltweit produzieren. 

Neueste Kommentare

Leser-Kommentare

15.02.2008 um 20.54 Uhr
PIT46
1. @dunnhaupt

Die Amerikaner haben Recht . Die FED reagiert zu gunsten ihrer Wirtschaft und was macht unsere EZB sie snobt unsere Wirschaft. Diese idiotische Politik ist vollkommen überholt. Die FED, obwohl sie unabhängig ist arbeitet eng mit der Regierung zusammen und führt Europa nur an der Nase herum. Es gibt überall Menschen die der Meinung sind ob es nicht besser wäre aus dem Euro auszutreten. Der Euro ist eine einzige Katastrophe! Seit seiner  Einführung haben sich die Lebenshaltungskosten mehr als verdoppelt und man redet immer noch vom starken Euro. Die Frage ist, wie lange hält man uns noch für so blöd.
Pit46
 

15.02.2008 um 21.47 Uhr
2. FED und EZB

@ Pit (Nr.1):  Ich stimme Ihnen bei, nur möchte ich zur Entschuldigung der EZB anführen, dass sie Inflationsverhütung als alleiniges Ziel verfolgt,  während die FED gleichzeiitg auch noch die Konjunktur mit im Auge behalten muss.  Uns Europäern sitzt eben die Inflation von 1923 noch zu sehr in den Knochen, während die Amis zuerst an ihren Börsencrash von 1929 denken.
Der hohe Euro lässt die EZB daher vor Inflationsgefahr zurückschrecken, während die FED zunächst eine Rezession abzuschwächen sucht, und sich dank des niedrigen Dollars leisten kann, den Leitzins sogar noch weiter zu senken, ohne ernstliche Inflation zu verursachen.
Anders ist auch, dass der FED-Chef sich alle paar Monate vor dem Kongress einem stundenlangen scharfen Verhör aussetzen muss, um seine jeweiligen Handlungen zu verteidigen, wohingegen Herr Trichet niemandem verantwortlich ist und tun kann, was er will.

16.02.2008 um 00.12 Uhr
3. Gut, dass der Exportweltmeister nicht vo

abhaengt...Bestaetigt meine These, dass wir Amerika nicht brauchen.
We are fed up with the star-spangeld manner...
 

16.02.2008 um 00.13 Uhr
4. Sorry: "spangled"...

Herzliche Grüße aus Akodo Beach, Lagos!

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