Leserartikel-Blog

Unsere Lösungen sind zum Kern des Problems geworden

Die treibenden Kräfte dieser Jahrhundertkrise sind bekannt und wir liefern uns regelrecht aus, wenn wir ihnen die Lösung überlassen.
Manche von uns stehen inzwischen wie Bettler in den Einkaufsmeilen und mehr als überleben können sie sich schon nicht mehr vorstellen.
So lange wir uns mit ausgestreckten Händen hinstellen und nur von der Hoffnung leben, dass der nächste Spender kommt, werden wir den brach liegenden Garten hinter uns nicht gewahr werden, wo wir mit gemeinsamen Anstrengungen mehr erreichen, als nur unser Überleben zu sichern.
Diejenigen, die wir anbetteln, haben ihren Reichtum durch rechtzeitiges Zugreifen mehren können, für das sie längst Regeln aufgestellt haben, dass es kau jemand wagt, ihren Anspruch in Frage zu stellen. Für diesen Fall haben sie reichliche Belohnungen für die, die ihnen ihre Eigenmächtigkeit sichern gegen andere Konkurrenten und vor allem vor denen, denen sie ihr Recht vorenthalten.
Wenn wir uns von der so provozierenden Front abwenden und uns gemeinsam in dem Garten hinter uns ans Werk machen, werden wir Regeln brauchen, die das Gemeinsame vor Eigenmächtigkeiten schützt. Solange wir diesen gemeinsamen Regeln folgen,werden Übergriffe schnell erkannt und wirkungslos gemacht werden können.
Der Verzicht zu Gunsten der Gemeinschaft öffnet die Türen zu Gewinnen, die wir allein höchstens auf Kosten anderer an uns reißen können, bis sie stark genug sind, sich zu wehren.
Gemeinsame Gewinne haben einen unvergleichlich stärkeren Schutz, als sie ein persönlicher Profit jemals haben kann.