Leserartikel-Blog

Das Guttenbergkomplott

als mich mein Freund Richard am letzten Samstag anrief um mir mitzuteilen, dass ich mich über zu Guttenberg irre war ich der festen Überzeugung, dass er einer unangenehmen Form von Skandaljournalismus, welche sich immer gerade die als Opfer wählt, welche gerade am populärsten sind, auf den Leim gegangen ist. Ich sollte mich irren. Und zwar ordentlich.

Richard meinte ich solle mich doch besser informieren, sonst sei ich ja auch nicht besser als die "verblödeten Bildzeitungsleser". So einer wollte ich keinesfalls sein und tatsächlich mehr wissen. Es folgte eine nüchterne Bestandsaufnahme ohne emotionale Färbung und Affekten wie Verzeihen aus Sympathie oder ähnlichem. Das Bild was sich nach dem Zusammensetzen der Puzzleteilchen bietet ist erschreckend und alarmierend zugleich.

Guttenberg ist Bundesminister. Niemand weiß so genau wie er das eigentlich wurde und zugleich ist er vor allem eines: Medienstar. Die Guttenbergs sind das am besten inszenierte Politikerpärchen seit den Kennedys. Solch ein Ruhm und solch eine Popularität verleiten offenbar zu Fehlern. Oder waren die Fehler schon vorher da? Und wir erleben lediglich jetzt das Resultat? Vieles bei der Personalie bleibt schleierhaft, dem oberflächlichen Betrachter verborgen. Etwa seine berufliche und parteipolitische Karriere. Who the Fuck is Guttenberg? Hätte man vor 10 / 12 Jahren nach ihm gefragt, wäre das die Antwort gewesen. Kaum ein anderes Kabinettsmitglied hat solch einen Blitzstart hingelegt. Keines verfügt über solch eine Popularität und Perspektive.

Wie schön wäre da doch ein Doktorgrad. Gerade über so ein maßgebliches Thema, wie Verfassung und Verfassungsvertrag. Die Grundfesten unserer Rechtordnung. Als ein makelloser Vertreter dieser wollte Guttenberg, studierter Jurist, erscheinen. Blütenweise Weste, adlig, jung, konservativ, intelligent... klingt irgendwie zu schön. Klingt irgendwie schon nach einem Produkt.

Das Produkt Guttenberg, Karl Theodor von und zu. Nur das dieses Produkt KTvG einige Betriebsstörungen hat. Es beschädigt sein Image selbst. Und zwar in einer Weise welche die Frage aufwirft, ob es weiß was es tut? Oder ob es mit nur mäßigem Erfolg äußeren Instruktionen folgt?

Wenn man die Medienäußerungen Guttenbergs zur Fälschung seiner Doktorarbeit verfolgt und analysiert, so begegnet man da einem hilflosen Kind, was in dem sich stetig vertiefenden Bewusstsein einen Fehler begangen zu haben nach Ausflüchten sucht und hofft, dass ihm die Erwachsenen (das Volk, das Parlament) schon vergeben werden. Erschreckender weise scheint genau das nun der Fall zu sein.

Im Klartext aber unterscheidet sich Guttenbergs Ansatz mit der versuchten Rückgabe des Dr. Titels das Problem zu lösen in nichts von einer höchst infantilen Meinung, die etwa glaubt, wenn man einen Autounfall verursacht habe, reiche es in Zukunft auf das Auto zu verzichten um die Schuld zu tilgen. Jedem wird ersichtlich das es so nicht geht. Die Schuld liegt beim Verursacher und nicht beim Auto.

Guttenbergs Schuld ist dreifacher Art: Erstens hat er durch die Nichtachtung wissenschaftlicher Regeln dem Ansehen, wissenschaftlicher Fakultäten und redlicher Wissenschaftler geschadet, zweitens hat er sein Amt und seine Macht missbraucht um sich Gefälligkeiten zum Teil auf Staatskosten erbringen zu lassen , was man ohne weiteres als Diebstahl am Volke bezeichnen kann, ebenso hat er die Urheberrechte anderer verletzt und damit geistiges Eigentum gestohlen. Jeder der schon mal aufmerksam die Vorspanne auf DVD-Filmen gesehen hat, weiß dass Urheberrechtsdelikte ernstzunehmende Verbrechen sind, die entsprechend hoch bestraft werden.
Aber drittens und das ist das allerschlimmste, zeigt er in keiner Weise angemessenes Verantwortungsgefühl für sein Handeln.

Dies führt dazu, dass der Glaubwürdigkeit der Politik und Demokratie in diesem Land weiter geschadet wird. Wobei der Schaden für Merkel und Co. weit größer sein wird, wenn sie Guttenberg auf Biegen und Brechen halten, als wenn sie ihn schnell und laut feuern. Dem steht erschwerend seine ungebrochen hohe Popularität gegenüber. Gerade rief meine Mutter an um zu hören ob ich auch so schlecht über den lieben Gutti denke. Da haben sich wohl einige Millionen denkender Deutscher gegen den armen Gutti verschworen - und nicht anders herum. Ein Phänomen was nur durch die heftige Unterstützung der Springer Presse erklärbar wird.

Ein Nebeneffekt der Guttenbergschen Arroganz ist, dass sich Leute wie ich und mein Freund Richard verstärkt mit ihm beschäftigen und so auch Dinge ans Licht bringen, die von zu Guttenberg besser im Dunkeln gelassen hätte.

*

Politikerlaufbahn

Da ist der Politstar Guttenberg, der nachweislich im Ausland aufgebaut und für höhere Weihen in Deutschland instruiert worden ist. Ein Marketingprodukt mit klarer Stoßrichtung und Zielgruppe. Stoßrichtung ist erst das Außenministerium und dann die Kanzlerschaft Guttenbergs. Zielgruppe sind die „verblödeten Bildzeitungsleser“ eine wachsende Fangemeinde des Ministers, die sogar bereit sind schwerwiegende Vergehen wohlwollend zu übersehen, nur damit ihrem Idol nichts passiert.

Sie werden durch diese Art neovölkischen Patriotismus zur Wählerschaft Guttenbergs erzogen. „Ach der Gutti ist ja so toll. Wenn einer so toll ist braucht er doch gar keinen Doktor, net. „ usw.

Die Zielvorgabe der Instruktoren, ihres Zeichens die Finanz , Militär- und Politelite Amerikas (Rockefeller, Kissinger ,Holbrook, ...), ist durch kräftiges brainwashing, informelles networking und die gezielte Implementierung der so gezeugten Nachwuchsführer, die politische Führungsebene „befreundeter“ Länder wie Deutschland zu infiltrieren und zu kontrollieren. Natürlich dürfen solche exzellenten und mit viel Mühe gezüchteten Eliten nicht einfach der Rechtsstaatlichkeit zum Opfer fallen.

Deswegen fällt Guttenberg auch nicht. Er ist als Elitär viel zu wertvoll für seine Produzenten.

http://www.zeitgeist-onli...
http://de.wikipedia.org/w...
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Ein Elitär der es als Teil seiner Aufgabe sieht, den Medien und somit dem Volk eine makellose schauspielerische Leistung hin zulegen und der ein ähnliches Verhältnis zu seiner Verantwortung hat wie ein Schauspieler zu seiner Leistung. Für schlecht gibt’s zwar weniger Applaus aber das ist doch kein Beinbruch... Wenn man seine Vita studiert wird klar, diese Pflanze ist nicht auf dem Feld gewachsen und auch nicht im Schlossgarten. Sie wurde im Labor gezüchtet.

http://de.wikipedia.org/w...

KTv Guttenberg hat einen Großteil seines politischen Handwerkszeugs in recht elitären Zirkeln sogenannten Thinktanks erworben. Hier ist vor allem die Deutsche Gesellschaft für Auswärtige Politik e. V. (DGAP) zu nennen die als direkter Ableger und Schwesterorganisation des US Council on Foreign Relations fungiert und eine ähnliche Struktur aufweist. Ziel beider Institutionen ist die Bewertung von globalen politischen Entwicklungen und die direkte Beeinflussung der legislativen Politik durch Handlungsvorschläge, die fast immer umgesetzt werden.

Zitat:
Laut Guttenbergs eigenen Angaben fühlte er sich als Politiker „geehrt, als einer von wenigen europäischen Politikern diesen Kreisen angehören zu dürfen, die sich ausschließlich aus Spitzenkräften zusammensetzen.“
Und weiter lässt er verlauten: „Beide in Berlin ansässige Institute(DGAP und Atlantik Brücke) haben sich seit Jahrzehnten insbesondere der Pflege der transatlantischen Beziehungen verschrieben. Eingebettet seien diese Gremien mit bewusst begrenzter Mitgliederzahl in ‚durch viele Jahrzehnte verantwortungsvoller Arbeit gewebte Netzwerke’ der beiden Institute. In der Atlantik-Brücke sind die außenpolitischen Führungskräfte aus Deutschland und den Vereinigten Staaten ebenso vertreten wie etwa die Spitzen der großen deutschen Parteien, Bundespräsidenten, ehemalige Bundeskanzler, Spitzenmanager und Topjournalisten. (…) Zu Guttenberg zeigte sich besonders erfreut über seine Berufung in die Gruppe der sogenannten 'Young Leaders' in beiden Instituten. Der Abgeordnete führte aus, dass es sich hierbei um einen ausgewählten Kreis von jungen Führungskräften bis ca. 40 Jahren aus Deutschland und den USA handele, die sich aus allen gesellschaftlichen Bereichen, vor allem aus Wirtschaft, Politik und Journalismus rekrutiere.“
Guttenberg ein Mitglied des Deutschen Bundestages, und überdies Mitglied des Auswärtigen Ausschusses, das u. a. über Leben und Tod deutscher Soldaten in Afghanistan entscheidet, lässt sich in ein US-amerikanisches „Junge-Führer“-Programm aufnehmen?
Ist es schon soweit, dass sich ein deutscher Nachwuchspolitiker erst eine Baseballkappe mit dem Aufdruck „I am a Young Leader“ über die Augen ziehen lassen muss, bevor er in der Politik Karriere machen kann?

ZitatEnde
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Wenn man die Dimension dieser Frage verstehen will, muss man sich verdeutlichen warum Guttenberg trotz offenkundiger Verstöße gegen die Rechtsstaatlichkeit scheinbar to big to fail ist. Zum einen ist er natürlich der Star. Seit Wochen führt er die Hitliste der beliebtesten Politiker. Das allein macht ihn ja schon fast zum unverzichtbaren Kabinettsmitglied. Schließlich ist 2011 Wahljahr und ein Guttenbergrücktritt wäre so etwa der größte anzunehmende Unfall für die CDU CSU Fraktion.

Allerdings ist dies auch ein gefährliches Spiel, schließlich ist die Gefahr selbst ins Kreuzfeuer zu kommen für die Kanzlerin nicht gering. Deckt sie doch einen Minister, der offensichtlich gegen mehrere Regeln gleichzeitig verstoßen hat und dessen Verantwortungsgefühl nur soweit reicht, in arroganter Art möglichst alle Schuld von sich zu weisen. Mit immer neuen Tricks. Nach dem Motto - nur zugeben was eh schon alle wissen und dem berühmten Spiel auf Zeit.
http://www.nachdenkseiten...

Da die Kanzlerin eine intelligente Frau ist und einen Hypersensor für die Tektonik in der Machtpolitik bewiesen hat, dürfte ihr kaum verborgen geblieben sein, welches Risiko sie damit eingeht. Die Frage ist warum tut sie es trotzdem? Die Antwort ist einfach. Guttenberg hat mächtige Freunde. So mächtige, dass selbst die Merkel nicht frei entscheiden kann.
Doch wer sind diese Freunde?

„Die USA wird von 200 Familien regiert und zu denen wollen wir gute Kontakte haben“, sagt der Präsident der DGAP seit 2005, Arend Oetker

Organisationen, Stationen und Think Thanks die zu Guttenberg geprägt haben:
Wikipedia und die aufgeführten links können zur Bewertung von deren offizieller und geheimer Mission zu Rate gezogen werden.

Council on Foreign Relations /
http://www.mein-parteibuc...
Deutsche Gesellschaft für Auswärtige Politik (DGAP)
http://www.mein-parteibuc...
Aspen Institut
http://www.mein-parteibuc...
Atlantik-Brücke
http://www.mein-parteibuc...ücke

Woher kommt zu Guttenberg? Für welche Interessen steht er?
Was bedeutet in diesem Kontext die Umwandlung der Bundeswehr von einer Wehrpflichtigen Armee in eine Berufsarmee? (siehe Äqypten) Woher hat seine Familie das viele Geld?

Es gibt massenhaft Fragen zur Kunstfigur Karl Theodor Freiherr zu Guttenberg. Eine scheinbare Lappalie wie eine schlecht editierte und zurechtkopierte Doktorarbeit, wirft plötzlich das Licht des öffentlichen Interesses auf den „großen Hoffnungsträger“ der deutschen Politik.

Doch auf wen werden da Hoffnungen gegründet?
Und woher kommt diese unsägliche Verantwortungslosigkeit, Arroganz und Wut?

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Kindheit und Jugend - Versuch einer analytischen Interpretation

Man kann einen Menschen nicht verstehen, wenn man seine Herkunft nicht kennt.
Eine nähere Beschäftigung mit der Kindheit und Jugend Guttenbergs offenbart – der Mensch ist nicht frei in seinem Verhalten, sondern durch die Erlebnisse in Kindheit und Jugend geprägt. Freiheit erlangt nur, wer sich von diesen Erlebnissen und den Wertvorstellungen seines Elternhauses lösen kann, was ein späteres Wiederannehmen auf Basis eigener freier Entscheidung nicht ausschließt. Guttenberg war 5 oder 6 Jahre alt , als sich seine Eltern trennten. Sein Bruder 2 Jahre jünger. Die Kinder blieben im Schloss beim Vater Enoch.

Schon früh musste Karl Theodor Reden halten. Im zarten Alter von 11 etwa eine Grabrede in Vertretung für den Vater. Ein strenger Tagesablauf , Musizieren, viel Sport, Reiten, Bogenschießen, Tennis – prägte nach eigenen Aussagen seine Kindheit. Stets unter dem strengen Auge des Vaters der strenge Prinzipien in der Erziehung anlegte. Man fragt sich ob Karl Theodor in Ruhe Kind sein durfte? Spielen, herumtollen, fünf grade sein lassen wie es eben normale Kinder machen?

Immer musste er elitär erscheinen, mit besten Manieren, in der besten Gesellschaft stets stilsicher. Immer musste er die Last des Adels, die Last einer jahrhundertelangen Familiengeschichte tragen. Vor allem als ältester Sohn.
Niemals rebellierte Guttenberg gegen seinen berühmten Vater, Dirigent, der den zwei Brüdern mit seinen Prinzipien und stets im Glauben an die baldige Apokalypse der Menschheit in den Ohren lag. Will ein Kind dies hören? Oder braucht ein Kind die Unbeschwertheit von Märchen und nicht nur das was aus der Sicht anderer ein märchenhaftes Leben zu sein scheint...
http://www.theeuropean.de...

Die Mutter Christiane bleibt seltsam im Hintergrund in einer Familie in der Profilierungssucht und Selbstdarstellung des Guten und Tugendhaften, des für die Zukunft und Güte der Menschheit Einstehens zum obersten Prinzip wurden und dazu herzuhalten scheinen, ein Defizit an gefühltem Selbstwert aufzufüllen. Ein Defizit, das man bei Menschen, die echte Zuneigung und Bestätigung in der Kindheit erfahren haben nicht findet und die demnach auch nicht gezwungen sind sich permanente Bestätigung im Außen zu verschaffen.

Doch genau dies tut zu Guttenberg. Sein Image, das was die Leute von ihm halten und sein Wille zur Macht haben eine höhere Bedeutung für ihn als eigene Redlichkeit, sonst würde er zurücktreten. Gleichzeitig erinnert er andere immer wieder an die hohe Verantwortung die ihm sein Amt, seine Rolle aufbürdet. Nie lässt es Karl Theodor Freiherr von und zu Guttenberg aus, diese Verantwortung zu betonen und seinen Kritikern vorzuwerfen sie respektierten nicht die toten und Verletzten in Afghanistan. Nie kommt er auf Idee, dass er selbst gemeint sein könnte mit Kritik. Er. Karl Theodor. Ohne Freiherr und von und zu. Nicht die Rolle die er spielt, sondern er der Mensch der er ist. Das hat er nie gelernt. Er hat von seinem Elternhaus ein unendliches aber nur scheinbares, nur gespieltes Selbstbewusstsein mitbekommen.

Das Kind, das stets bekommt worauf es zeigt, selbst wenn es Fehler gemacht hat. Das Kind das zur Reue unfähig ist, da es sich selbst und andere nicht respektieren gelernt hat. Es blitzt durch seine Handlungen hindurch.
Ein Mensch der stets Bestätigung im Außen sucht weil er sie nicht im Innen findet. Es scheint, die Sucht nach Selbstbestätigung wurde zum treibenden Prinzip seines Lebens. Dies macht ihn ausnutzbar für die Interessen anderer.

Die „First Lady“

Zu erwähnen wäre noch die „First Lady“ Stephanie Freifrau von und zu Guttenberg, die wie er ein ernstes Thema - Afghanistankrieg - in seiner heimatfrontlichen Entsprechung wählte die Kindesmisshandlung. Doch geht es ihr um direkte Hilfe? Mit Ausnahme der finanziellen Unterstützung einzelner Kinder – wohl eher nicht. Das Hauptanliegen ihrer Organisation „Innocence in Danger“ ist die Vernetzung mit der high society. Hier wird nicht so sehr für Kinder gearbeitet sondern für das Image. Die Stars und Sternchen der Nation dürfen auf Galas das Geld abliefern, das den Organisation, die echten Dienst am Kind tun leider oft fehlt.

Interessant ist auch das RTL2 Format - Tatort Internet. Eine Konzept, maßgeblich von Frau Guttenberg, welches in skandaljournalistischer Manier gestörte Menschen vorführt um zu beweisen, welch gefährlicher Treffpunkt für werdende Kinderschänder und deren Opfer das Internet ist. Das gewünschte Resultat ist eine erhöhte Zensurbereitschaft der entrüsteten Bevölkerung.

Das ein zensiertes Internet vor allem denen nützt, die verhindern wollen, dass man zuviel über sie und ihre Machenschaften erfährt, also Politikern und Lobbyisten, ist klar. Das man Kindsmissbrauch, der vor allem in den Familien stattfindet so nicht verhindern kann bestätigen alle die wirklich für Kinderschutz arbeiten. Das die Kinder als Grund herhalten sollen um Erwachsene unmündig zu machen ist ein Skandal. Passt aber genau in die mediale Wiederauferstehungsinszenierung KTFvzG, der es geschickt versteht den Spieß der Schuld zu drehen und sich so weiter hinter der nach aussen Projezierten Verantwortungslosigkeit verstecken kann.

Entgegen aller ursprünglichen Sympathie bin ich zu dem Schluss gekommen, dass zu Guttenberg sehr gefährlich ist Und ich bin ziemlich bedrückt über die bewusste Ingnoranz eines großen Teils der Bevölkerung. So etwas gabs wohl zuletzt in der Endphase der Weimarer Republick.