Nürnberger Autor engagiert sich für einen Tag in und zum Gedenken an die Opfer von Sozial-Mobbing
In Gedenken an die Opfer von Sozial-Mobbing:
TAG DER OPFER DEUTSCHER SOZIALGESETZGEBUNG AM 1. AUGUST
Von Hans-Jürgen Graf
Nürnberg. 18. Juli 2009. Das Hartz-Konzept ist eine Bezeichnung für Vorschläge der Kommission „Moderne Dienstleistungen am Arbeitsmarkt“, die in Deutschland unter der Leitung von Peter Hartz tagte und im August 2002 ihren Bericht vorlegte. Die Kommission wurde von der Bundesregierung unter Gerhard Schröder eingesetzt. Erklärtes Ziel des Hartz-Konzeptes war es, innerhalb von vier Jahren die Arbeitslosenzahl von damals vier Millionen zu halbieren. Dieses Ziel konnte nicht annähernd erreicht werden.
Dieses Ereignis sehe ich als Schlüsselereignis für eine äußerst negative Umgestaltung des Sozialstaates in Deutschland. Mit einer weiteren, umfangreichen Verarmung breiter Bevölkerungsschichten brachte diese "Reform" allerdings auch das wirkliche Ausmaß an Armut in Deutschland zu Tage. Ich möchte den 01. August als einen Gedenktag und Aktionstag sehen. Gedenken für die Menschen, die aufgrund einer Benachteiligung, Missachtung der Menschenwürde, Missachtung der Bürgerrechte und charakterlicher Defizite einzelner Verantwortlicher, ihr Leben verloren oder dieses selbst beendeten, weil sie keine Möglichkeit mehr sahen hier existieren zu können, bzw. obdachlos, krank wurden oder waren, und man ihnen sogar das existentiell Notwendigste verweigerte.
Aktionen die auf die bestehenden Missstände aufmerksam machen sollen.
Besonders gedenken wir hier Opfern und Kämpfer gegen dieses Unrecht die heute nicht mehr leben. Stellvertretend für alle sollen genannt werden:
Detlef Rochner "Detti der Kampfrentner" aus Berlin, Sozialaktivist, er nahm sich 2007 das Leben.
André Kirsch aus Speyer, schwer an Depressionen erkrankt. Ihm wurden alle Leistungen gestrichen. Er verhungerte.
Und noch viele mehr, die öffentlich wurden oder im Verborgenen blieben. An diesem Tag und in der übrigen Zeit soll aber auch denen gedacht und Hilfe zuteil werden, wie es uns möglich ist, die zur Zeit unter dieser menschenverachtenden sozialen Struktur leben müssen und täglich um ihr Überleben kämpfen!
Gerade in diesem Bereich, in dem schrittweise scheinbar eine Erprobung zur Beschneidung und wahrscheinlich dann gänzlichen Abschaffung garantierter Bürgerrechte stattfindet, brauchen wir unbedingt eine breite Solidarität! Ein gemeinsamer Geist muss uns verbinden und wir müssen uns gegen diese Bestrebungen, die ihren Ursprung in verschiedenen Bereichen unseres Staates haben, konsequent wehren.
Ich rufe hier alle auf, Singles, Rentner, Familien, Paare, Väter, Mütter; ALLE müssen wir uns dagegen stellen, damit nicht mit der Relativierung der Bürger- und Menschenrechte, des Grundgesetzes, unsere persönliche Freiheit, die Zukunft unserer Kinder, ein freiheitlicher Geist und letztlich die Würde jedes Einzelnen von uns und die Würde eines freiheitlichen Gemeinwesens zugrunde gehen.
Bleibt nicht zuhause, lasst Euch aktivieren! Setzt Euch ein für Eure Rechte, für ein Deutschland unter einem freiheitlichen Geist. Für ein Europa mit tragfähigen und ewig gültigen moralischen und ethischen Werten.
Für eine Gesellschaft in der ein Jeder leben kann, egal ob er behindert ist, krank ist, schwul oder lesbisch ist, egal ob alt, jung, oder mit einer anderen Hautfarbe, einer anderen Kultur oder einer anderen Sprache. Dieser Planet ist uns nur geliehen, wir leben alle auf dem einen Planeten.
Die Grenzen haben wir gezogen, die waren nicht von Anfang da. Wenn sich der Mensch schon als das Kronjuwel der Lebewesen hier sieht, dann sollte sein Zusammenleben mit allen anderen Lebewesen auch von Menschlichkeit geprägt sein. Und der Beginn aller Menschlichkeit ist das Füreinander-da-sein!
Ich würde mich freuen, wenn auch andere Betroffene und Organisationen meine Anregung zu einem gemeinsamen Gedenktag und Aktionstag unter der eben beschriebenen Thematik und Problematik aufgreifen würden. Für Rückmeldungen dahingehend wäre ich dankbar.
„Die Menschen haben gelernt wie Vögel zu fliegen und wie Fische zu schwimmen, aber sie haben nie die einfache Kunst der Brüderlichkeit gelernt.“
„Wir neigen dazu, Erfolg eher nach der Höhe unserer Gehälter oder nach der Größe unserer Autos zu bestimmen als nach dem Grad unserer Hilfsbereitschaft und dem Maß unserer Menschlichkeit.“
„Kein Problem wird gelöst, wenn wir träge darauf warten, dass Gott sich darum kümmert.“
(Martin Luther King jr.)
"Freiheit ist immer auch Freiheit des anders Denkenden." (Rosa Luxemburg)
"Stärke wächst nicht aus körperlicher Kraft - vielmehr aus unbeugsamen Willen."
"Sei du selbst die Veränderung, die du dir wünschst für diese Welt." (Mahatma Gandhi)
Eine Kontakt-Aufnahme ist bei http://prekarier.infopart... möglich.
Anmerkung des Französisch-deutschen Journalisten, Rundfunk-Journalisten und Autors von sieben Büchern, Andreas Klamm:
Hans-Jürgen Graf, geboren 1964 in Schwarzenbruck bei Nürnberg lebt in Nürnberg in Deutschland und ist Autor von drei Büchern. Hans-Jürgen Graf war der frühere Gründer, Herausgeber, Chef-Redakteur und Verleger des Sozial-Magazines “Horch amol aus Franken”, das in der Stadt Nürnberg als PDF-Magazin weltweit angeboten wurde.
Inzwischen bietet der Autor als Herausgeber das neue Magazin “Der Prekarier“.
Der Autor und Herausgeber ist auch für das Medien-Angebot “Jesus liebt Dich / Jesus loves you “, www.jesuslovesyou.eu als Herausgeber und Verleger verantwortlich. In diesem Medien-Angebot sind neben zahlreichen Informationen zum Glauben an Gott, dem christlichen Verständnis des Glaubens auch persönliche und biographische Informationen des Autors und Herausgebers zu finden.
Hans-Jürgen Graf ist chronisch schwer erkrankt, behindert und schwerbehindert. Bis zum Eintritt schwerster Erkrankungen, die die Arbeits-Unfähigkeit im beruflichen Erwerbsleben zur Folge hatten, war Hans-Jürgen Graf für viele Jahre als staatlich geprüfter Gesundheits- und Krankenpfleger in mehreren großen Krankenhäusern und Pflege-Einrichtungen im Raum Nürnberg tätig.
Für national angesehende Fach-Magazine der Pflege schrieb und veröffentlichte Hans-Jürgen Graf mehrere Fach-Beiträge zum Thema Pflege und Geschichte in Deutschland.
Hans-Jürgen Graf hat sich, obgleich er selbst chronisch schwer krank und behindert ist, im sozialen Engagement und in der Zivilcourage um die Menschenrechte besonders verdient gemacht.
Im Jahr 2007 schrieb er eine Beschwerde und Petition an den Europäischen Gerichtshof für die Menschenrechte (EUGH) in Strasbourg (Frankreich). Diese Petition und Beschwerde gegen Deutschland wegen massiver und einer Vielzahl von Menschenrechts-Verletzungen wurde von mehr als 100 weiteren Menschen mittels Unterschrift unterstützt und solidarisch mitgetragen.
Im Sozial-Magazin “Horch amol aus Franken“, das sowohl als PDF-Magazin, als Audio-Zeitung, als Zeitungs-Blog und mit einem eigenen Portal in den Jahren 2008 und 2009 erschienen ist, half der Autor und Herausgeber mit Zahlen, Daten, wichtigen Fakten, Artikeln, Beiträgen und mit einer Vielzahl von nützlichen Informationen zum Leben, vor allem den Menschen, die aufgrund schwerer Armut sich schon rein finanziell keine Rechts-Berater leisten können oft in ihrer Not alleine sich selbst ohne die geeignete Hilfe, Zuwendung, Nächstenliebe und Solidarität in Deutschland überlassen bleiben.
In seinem Wirken als Publizist kooperiert Hans-Jürgen Graf seit vielen Jahren mit dem Hörspiel-Produzenten und Grafik-Designer, Thomas M. Müller. Hans-Jürgen Graf ist Autor von drei Büchern unter anderem des Buches "Abstellgleis Hartz 4 - die Unberührbaren der Nationen."
Neufassung des Autors vom 20. Juli 2009 nach dem große und wichtige Anteile des Beitrages "entfernt" wurden.
Werte Kollegen der Redaktion Die Zeit.
Der nationale Gedenktag zum Opfer für Sozial-Mobbing ist ein NICHT-kommerzieller Gedenk-Tag. Der engagierte Autor und Herausgeber Hans-Jürgen Graf ist seit vielen Jahren sozial-politisch und in Sachen Grundrechte, Grundgesetz, Menschenrechte und Presse-Freiheit engagiert.
Seine Idee eines nationalen Gedenk-Tages für die Opfer von Sozial-Mobbing dient dazu den vielen Opfern zu gedenken und auch als Appell für ein Miteinander - Füreinander-Wrken und für ein wahres sozial-demokratisches Handeln, das es in dieser Form in Deutschland viel zu selten gibt.
Diese Informationen sind besonders im Angesicht der globalen Welt-Wirtschaftskrise für Millionen von Menschen wichtig. Ich bin seit 25 Jahren in Deutschland, den U.S.A., Frankreich, Groß Britannien, Belgien und weiteren Ländern als Journalist, Rundfunk-Journalist und Autor tätig und konnte in einem Viertel-Jahrhundert viele Hundert engagierte Menschen auch persönlich kennenlernen.
Das Engagement von Hans-Juergen Graf ist ein Beispiel das er den Menschen in Deutschland gibt, das seines gleichen sucht. Normalerweise müsste über das Engagement von Hans-Jürgen Graf auf den Titelseiten der großen Main-Stream Medien in Deutschland berichtet werden.
Weshalb sich allerdings so viele etablierte Medien einer "Selbst-Zensur" unterwerfen, wenn es um das Engagement sozial engagierter Autoren in Deutschland geht, für einen nationalen Gedenk-Tag für die Opfer von Sozial-Mobbing, ist mir als Französisch-deutscher Journalist und Autor nicht verständlich !
Wie Sie wissen handelt es sich hierbei NICHT um Werbung. Zwischen den Büchern der Autoren Günter Wallraff und Hans-Jürgen Graf gibt es sicherlich inhaltliche Unterschiede - das ist gut so (!). Die Gemeinsamkeit der Bücher von Hans-Jürgen Graf und von Günter Wallraff ist darin zu sehen - dass die Werke beider Autoren für die Menschen in Deutschland und Europa wichtig sind.
Vielleicht recherchieren Sie zum Wirken und Arbeiten von Hans-Jürgen Graf etwas genauer. Sie werden dann selbst erkennen können, dass das Engagement des Kollegen ebenso wichtig ist, wie das Engagement des von mir auch geschätzten Kollegen Günter Wallraff oder von Amy Goodman und vielen anderen Journalisten, Rundfunk-Journalisten und Autoren oder Menschen, die aus einer Vielzahl anderer Gründe engagiert sind.
Sollten Sie weitere engagierte Menschen in Deutschland suchen: Gerne kann ich Ihnen hier öffentlich versichern, Ihnen mindestens 400 Namen von engagierten Menschen an die Redaktion geben zu können, so dass Sie in diesem und in kommenden Jahr JEDEN TAG einen dieser engagierten Menschen bei www.zeit.de vorstellen können.
Dies ist vielleicht auch eine Idee für eine neue Rubrik etwa "Tag für Tag ein Portrait engagierter Menschen". Es ist vielleicht eine Idee, die von vielen Tausend Lesern und Leserinnen der Zeit Online und Zeit Print Edition (Druckausgabe) geschätzt werden würde.
[Große Teile entfernt, bitte nutzen Sie das Forum der ZEIT nicht als Werbeplattform/ Redaktion; svb]
Die GRÜNEN und die Sozialdemokraten.
Allen voran: Gerd und Joschka.
Wer hätte das gedacht?
Von den Grünen knnte ich vor nicht so langer Zeit folgenden Satz lesen: Es war ein Fehler, der SPD unter Schröder die wirtschaftspoliische Kompetenz zugestanden zu haben.
Dies bezog sich auf die Hartz-Gesetze. Damit ist für die Grünen alles klar. Sie haben "einen Fehler gemacht". Fertig, erledigt. Wir sollen ihnen nicht mehr böse sein und sie wieder wählen.
Herr kohl hatte "einen Fehler" gemacht: er hatte gelogen und betrogen und gegen Gesetze vestossen. Dies nennt man in politischen Fachkreisen "einen Fehler machen".(Man meint damit man ist erwischt worden. Solange man nicht erwischt wird, war es kein Fehler. Klar soweit?)
Die Schröder-SPD hat keinen Fehler gemacht. Sie war gewählt worden, und durfte den vorbestraften Herrn Hartz, als Handlanger der Unternehmer, dafür aussuchen, die Marktgleichgewichte auf dem Arbeitsmarkt so zu verändern, daß jeder Arbeitnehmer gezwungen werden kann für jeden Sklavenlon zu arbeiten. Er hat es geschafft. Nun steht die SPD da und fragt sich tatsächlich, warum ihr die Wähler davon laufen.
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