Leserartikel-Blog

Kosovo

Die Behörden des Staatsgebildes namens Kosovo haben den Vesuch unternommen, 3 BND-Leute als Urheber eines Zerstörungsversuchs der EU-Residentur in Pristina vorzuführen. Die deutsche Bundesrergierung hat diesen Versuch über eine Woche lang mehr oder weniger unkommentiert gelassen und damit dem BND ziemlichen Schaden zugefügt. Nun sind die drei Männer aus der Untersuchungshaft entlassen worden. Es ist offensichtlich, dass die kosovarische Regierung nichts in der Hand hatte, was auch nur entfernt als Beweis für ihre laute Behauptung hätte dienen können. Das heisst, es handelte sich von Seiten der Kosovo-Regierung und des dortigen Polizei- und Strafrechtsapparates um eine Provokation an die Adresse der deutschen Bundesregierung.
Diese Provokation ist in ihrem Schema durchaus der Verhaltensweise krimineller Organisaitonen zuzuordnen. Man eröffnet irgend einen Nebenkriegsschauplatz, um das, worum es eigentlich geht, zu camouflieren.

Die schnelle Inauguration eines Staates namens Kosovo entgegen völkerrechtlicher Prinzipien, nämlich der Respektierung von Staatsgrenzen, von Staaten und deren Souveränität, den gewisse Mitgliedstaaten der EU (auch Deutschland) wegen angeblicher Dringlichkeit auf Kosten rechtlicher Ansprüche von Serbien in Szene gesetzt haben, ist ein Produkt der Machenschaften von Personen mit kriminellem Hintergrund. Die UCK war und ist keineswegs frei vom Verdacht, mit terroristischen Mitteln auch kriminelle Verhaltensweisen in die Politik einzuführen, welche Kosovo bereits seit Jahren beherrschten. Es sind durchaus mafiöse Strukturen, welche diplomatische Aktivitäten der USA, eines Teils der EU und so weiter durch die Anerkennung von Kososvo als Staat gefördert haben. Pikant daran ist, dass diese Verwicklungen - auch und gerade, was deren personelle Seite betrifft - allgemein bekannt gewesen sind. Nun wird man sie nicht mehr los.

Kosovo ist ohne die totale Alimentierung durch die EU (und die USA) schlicht nicht lebensfähig. Heute die Frage zu stellen, ob dieser Umstand bei der raschen Bildung eines Staates berücksichtigt worden ist, ist nicht müssig. Da man sie vor einem Jahr nicht beantwortet hat, muss man sich jetzt dsaran machen, endlich genauer hinzuschauen und sich von eingegerbten Feindbildern gegenüber Serbien lösen. Jedenfalls ist in Serbien ein Prozess der Erfüllung rechtsstaatlicher Normen in Gang gesetzt, der sich auf zahlreiche Wahlergebnissen in diesem Jahr stützen kann. Im Kosovo ist solcherlei überhaupt nicht in Sicht.

Die Provokation der undurchsichtigen kosovarischen Politik und deren Polizei und Staatsanwaltschaft gibt einen guten Grund, sich auch im Kanzleramt und im Aussenministerium vorurteilslos an die Arbei zu machen.