Unbehagen gegenüber dem Islam
Es ist offenkundig, dass mit der Minarettinitiative ein in der Bevölkerung stark verbreitetes Unbehagen gegenüber dem Islam zum Ausdruck gebracht wird. Dieses Unbehagen als Fremdenfeindlichkeit bzw. Rechtsextremismus abzutun, greift mit Sicherheit zu kurz. Dass sich der Islam mit den Menschenrechten, wie sie in der UNO-Deklaration von 1948 festgehalten wurden, schwertut, ist bekannt, zumal 35 muslimische Staaten die Kairoer Erklärung von 1990 unterzeichnet haben, wonach die erwähnten Menschenrechte nur insofern anerkannt würden, als sie mit der Scharia in Einklang zu bringen seien. Soweit dies nicht der Fall sei, habe die Scharia Vorrang. Bekanntlich erkennt die Scharia z.B. die Religionsfreiheit nur in sehr eingeschränktem Umfang an. Und die Rechtsgleichheit von Mann und Frau wird ebenfalls nicht gewährleistet. Die Scharia stellt nun aber nicht einfach jederzeit abänderbares Recht dar. Vielmehr basiert sie auf dem Koran und der kanonisierten Überlieferung von Worten und Taten Mohammeds (Sunna). Der Koran gilt als im wortwörtlichen Sinne geoffenbartes Gotteswort, das ewig gültig ist und daher keiner historisch-kritischen Interpretation unterzogen werden darf. Deshalb fällt es gläubigen Muslimen auch schwer, sich mit der Verfassungswirklichkeit und deren Anforderungen in den westlichen Demokratien abzufinden.Die erwähnten muslimischen Staaten rechtfertigten ihre Haltung denn auch mit dem Argument, bei der UNO-Menschenrechtserklärung handle es sich um jüdisch-christliches Konstrukt, welches der islamischen Tradition ungenügend Rechnung trage. Dass viele Bürger im Westen angesichts der wachsenden islamischen Bevölkerung, deren Sprecher immer lautstärker Sonderrechte einfordern und die sich kaum in die Mehrheitsgesellschaft einfügt, langfristig den Verlust ihrer Rechte und ihrer kulturellen Identität befürchten, ist nur allzu verständlich.
Sehr gute Analyse! 100% einverstanden! Endlich jemand, der über Islam gut informiert ist und die Fakten klar und sachlich darstellen kann ohne polemisch zu werden. Es ist nur zu hoffen, dass möglichst viele Ihren Text lesen.
Wo ist denn die?
Juden und Heiden hinaus ! so duldet der christliche Schwärmer.
Christ und Heide verflucht ! murmelt ein jüdischer Bart.
Mit den Christen an Spies und mit den Juden ins Feuer !
Singet ein türkisches Kind Christen und Juden zum Spott.
welcher ist der klügste ? Entscheide !
Aber sind diese Narren in deinem Palast, Gottheit, so geh ich vorbei.
J.W. Goethe
Falls Sie an einer vertieften Analyse der Problematik interessiert sind, empfehle ich Ihnen die Lektüre der Dissertation des Islamwissenschaftlers Lukas Wick mit dem Titel "Islam und Verfassungswirklichkeit", erschienen im Ergon Verlag, Würzburg, 2009. Umfassend mit der muslimischen Immigration und der damit verursachten Probleme in Westeuropa befasst sich der Publizist Christopher Caldwell in dessen Buch "Reflections on the revolution in Europe". Dieses Werk ist allerdings bisher nur auf Englisch erhältlich.
Zu "Türkenthreads" wollte ich eigentlich nichts mehr beitragen, nachdem im heutigen mal wieder der Muselmanne finster dräuend den krummen Säbel über Europa schwingt. Aber es ist einfach so ein trauriger Anlass:
Hiermit verkünde ich: ein neuer Nagel wurde heute in den Sarg des Abendlandes getrieben. Denn wie ein guter Freund mit marokkanischem Background (ein neuer Nagel für die Deutsche Sprache)mir heute am Telefon stolz berichtete:
ES IST EIN KOPFTUCHMÄDCHEN! Sie ist kerngesund, die Mutter ist wohlauf und vermutlich bald wieder zur biologischen Kriegführung zu gebrauchen (die Musels halt), cm habe ich vergessen aber mit fast vier Kilo kann die Kleine sich schon fast selbst den Sprengstoffgürtel umschnallen.
[Ja ich weiss das ist vermeidbar sarkastisch und polemisch, aber machen wir uns durch wegkürzen nicht vor, dass es nicht genug Menschen gibt, die tatsächlich so denken. Danke, outis]
Und den Eltern:
Wir habens ja gleich gewusst!
Sie werden schon sehen, was Sie davon haben!
Schade, dass Sie diesen sehr sachlichen Kommentar mit Ihrem etwas deplazierten Beitrag verunzieren!
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War es Ihnen das wert?
KVWUPP hat das beim Judentum und den fortlaufenden Diskussionen über die Auslegung der Schriften auf die Todesstrafe mal so (nicht wortwörtlich) geschrieben:
"Klar steht die Todesstrafe im Tanach, nur wurde die im Laufe der Jahrhunderte/tausende so weit verklausuliert, daß sie faktisch nicht mehr angewendet werden kann."
(Ist jetzt mein Resümee, aber vom Sinn her hauts hin!)
Da es ja beim Islam ebenfalls fortlaufende Diskussionen über die Auslegung der Schriften geht, denke ich, genau dasselbe müssen die auch machen.
Und dann klappt das auch mit der Vereinbarkeit mit den UN-Menschenrechten, ohne die "Offenbarungen Allahs" widerlegen zu müssen.
Abgesehen davon, daß, wo Rahab als "Hardcore-Feministin" öfters mal drauf hingewiesen hat, die Geschichte mit der Hierarchie "erst Mann-dann Frau" auch nicht in Stein gemeißelt ist und es auch gläubige Muslima gibt, welche das total anders sehen.
Dem Kopftuchmädchen des Kumpels von Outis sei zu wünschen, daß sie irgendwann mal das darunter befindliche Organ=Hirn benutzt ;).
Im zweiten Absatz, ej@Maschinenmenschen, so ne zeitlich begrenzte Editierfunktion wär ja wo ein Komprodingensbummens!!!
Hallo Hugo_P, des könnt scho gesei, dass in 10 Jahren der Muezzin und der Mullah mehr Unbehagen vor Europa hat als Europa mit ihm.
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