Wenn er seinen „Ornat“ abgelegt hatte, merkte man nicht, dass er Priester war. Im Gegenteil, er spielte gelegentlich die Rolle des gelassenen Erfolgsmenschen, der trotzdem bescheiden blieb. Dabei hatte er gute Manieren und das fiel auf.
Gut, seine Freundlichkeit durchzogen gelegentlich zeremonielle Schwaden, die an Weihrauch erinnerten, wenn man dann gewusst hätte, dass er Priester war. Aber vielleicht lag das auch nur daran, weil Johannes Teetrinker war und „seinen“ Tee nur nach bestimmten Regeln aufgoß. Erst dann konnte er mit seiner Arbeit als „Gesprächstherapeut“ beginnen:[weiter…]