Heine als "allejorische Fijur, so ne Art Joethe"

Wer an Heinrich Heine denkt, denkt an Düsseldorf, an Norddeutschland, Italien und - natürlich - Paris. Es ist relativ wenig bekannt, daß Heine sich mehr als ein halbes Jahr in München aufhielt.

Der Verleger Cotta hatte ihm 1827 angeboten, die Redaktion der "Neuen allgemeinen politischen Annalen" zu übernehmen, die in München erscheinen sollten. Wichtiger für Heine aber war der Umstand, daß ihm mehr als nur vage Hoffnungen gemacht wurden, er könnte in München eine Stelle als Außerordentlicher Professur für Literatur bekommen.[weiter…]

Gegnerliebe und Feindesdienst, Das Jahrhundert der Freundschaft

Gegnerliebe und Feindesdienst, Das Jahrhundert der Freundschaft

Eine kleine Ergänzung zu Adam Soboczynskis Artikel „Die Außenseiter“ (DIE ZEIT, 13.08.2009 Nr. 34 ) und „»Die waren schon dicke miteinander«“ ( DIE ZEIT, 13.08.2009 Nr. 34), einem Interview der ZEIT mit Rüdiger Safranski, anlässlich des Erscheinens seiner neuen Monografie „Goethe und Schiller. Geschichte einer Freundschaft“[weiter…]

Eine glückliche Liebe zur Sommerzeit - Für C. F. Christiane Goethe

Ich lade Sie ein, mit mir auf eine ZEITreise zu gehen.[weiter…]

Zur Philosophie des Unbewussten

Zur Philosophie des Unbewussten

Als einst an der Zeiten Grenze,
in der Jugend Trunkenheit,
Adam sich im ersten Lenze
seines Weibes hat gefreut –
ob er wohl die Ahnung hatte
in der Liebe Flitterjahr,
dass er, ach, der einz´ge Gatte
ohne Schwiegermutter war?

Als Ulyss mit Wind und Wogen
einst gekämpft hat heldenstark –
ob ihm wohl durchs Hirn geflogen
welches Leid die Zukunft barg?
Als der Held herumgelungert
auf dem Meer, vom Sturm gehetzt,
ahnt´ er nicht, dass August Bungert
einstmals ihn in Töne setzt.

Als einst Goethe unverdrossen[weiter…]

Goethe im Urwald!

Das Martius-Staden Institut in Brasilien veranstaltet ein Symposium zur Literatur deutschsprachiger Einwanderer in Brasilien.

Auf dem Plakat steht ein Gedicht von Hilda Siri (1918 - 2007)

Ihr lieben Bras-Teutonen
habt ihr schon überdacht,
was wohl ein Wolfgang Goethe
im Urwald hätt verbracht?
Wer spräche heute von dem Genie
wär er geboren in Ijuí.
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Zum 30. Deutschen Kunsthistorikertag 2009: Kunstbetrieb, Markt & Kanon („Stil“) – EVOLUTIONISIERUNG der Kunstgeschichte?

Dass der Kunstmarkt „KANON“bildend wirke – und zwar nicht nur im positiven, sondern viel eher noch im negativen Sinn – wurde in MARBURG anlässlich des 30. Deutschen Kunsthistorikertages diskutiert. Dies war eines der Themen der vom 25.-29. März 2009 stattgefundenen Veranstaltung des Verbandes Deutscher Kunsthistoriker e.V. Organisiert vom Kunstgeschichtlichen Institut der Universität Marburg unter der Schirmherrschaft des Ministerpräsidenten des Landes Hessen.[weiter…]

Anna Amalia, die Buchautorin

Anna Amalia, die Buchautorin.

„Bekenntnisse einer schönen Seele“, so heißt ein 1806 erschienenes Buch. Als Schriftstellerin genannt ist Friederike Helene Unger. Sie ist die Ehefrau des Berliner Verlegers Johann Friedrich Gottlieb Unger.[weiter…]

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