Haben Sie Verständnis für Clements Parteiaustritt?

Ja, die SPD hat ihn in den vergangenen Monaten respektlos behandelt.
48% (1227 Stimmen)
Nein, Clements Schritt zeigt nur, dass ihm persönliche Eitelkeit wichtiger als die Partei ist.
52% (1307 Stimmen)
Total votes: 2534
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Leser-Kommentare
  1. 41. Ewiggestrige

    Meinen sie damit die halbgaren Epigonen von Adam Smith? Ja, da haben sie Recht, aber wir haben doch 2008!
    Das neoliberale Projekt kostet jetzt die Steuerzahler, und das sind nicht die Steuerhinterzieher, und den von den Neoliberalen so oft geschmähten Staat sehr sehr viel Geld.
    Das fehlt den Schulen, Altenheimen, Infrastrukturen und Gemeinwesen..... Es reicht also jetzt! Wir wollen nicht länger für den Club der gierigen Nimmersatts anschaffen gehn.
    Die sollen - Empfehlung an Clement & Co. - Immobilien bei ihres Gleichen auf auf den Cayman Islands, oder mit Koch im Schmugglernest Liechtenstein beziehen.

  2. 42. Clement tritt aus der SPD aus

    Wolfgang Clement hat der SPD eine wahren Bärendienst erwiesen. Wohl aus einer Mischung von Sturheit und verletzter Eitelkeit konnte er den Schiedsspruch nicht ertragen, der, absehbar, ihm doch nur eine Brücke bauen sollte und die Parteilinke zumindest in weiten Teilen zufriedengestellt hätte. Dabei braucht die SPD auch Leute wie ihn, der die Partei eher aus Sicht der Wirtschaft begleitet, genauso wie sie auch eine Andrea Nahles braucht. Die Kunst diese Spannung auszuhalten und mit ihr zu leben, die aber gegenseitige Toleranz und Respekt voraussetzt, geht leider mehr und mehr verloren. Nicht nur in der SPD ist eine immer stärker werdende Aufsplitterung zu erkennen, eine für unser Land sehr bedenkliche Entwicklung.
    TT

  3. 43. WC ist doch einfach nur ein U-Boot

    und sein Austritt war schon seit Jahren geplant. Jetzt, wo er im Auftrag seiner Brotherren aus der Wirtschaft genug Subversion betrieben hat, durfte er diesen Schritt auch offiziell ausführen.

    • 26.11.2008 um 15.48 Uhr
    • hagego
    44. Gemeinsame Heimat rechts der SPD-Mitte

    @ Viscount

    Verstehe ich es richtig, geehrter Viscount, Ihre Frage ist rein 'rhetorischer Art'?

    Mit 'sein Anwalt' meine ich in der Tat zuerst einmal Schilys Beistand als Rechtsanwalt. Und dann sind beide - wenn man so will - wohl auch eher 'rechte' Gesinnungsgenossen (aus der Perspektive der SPD-Mitte), deren Chancen, sich zu treffen, im rechten Spektrum der SPD sehr viel größer sind... als auf der (ideologischen) Seite Rudolf Dresslers oder auch Andrea Nahles.

    ;-)

  4. 45. SPD als stärkste Partei

    Hallo hagego, offensichtlich auch ein Katzenliebhaber, also, wenn ich Ihren Einwand richtig verstanden habe, ist alles nur so passiert, weil die SPD nicht stärkste Partei wurde. Das kann ich nicht verstehen, denn wenn es (ohne Clement) so gekommen wäre, dass die SPD einen geringen Vorsprung vor der CDU gehabt hätte, dann wäre die Situation keine andere gewesen, es hätte mit den Grünen nicht gereicht und alles wäre so verlaufen wie geschehen, denn die Andersdenkenden haben ihr Gewissen nicht deswegen entdeckt, weil die CDU hauchdünn vorne war, sondern wegen der letztlich angestrebten Zusammenarbeit mit den PDS-Linken. Die SPD als "stärkste" Partei hätte überhaupt nichts am Geschehen geändert, mit einer Ausnahme, eine Koalition mit den Grünen allein hätte gereicht, aber das wäre auch ohne Wolfgang Clement sicher nicht passiert !
    Also Katzenjammer in jedem Fall
    Miau Markus70

  5. 46. spd als stärkste partei in hessen?

    Lieber herr markus,

    selbst ein kater sollte wissen, dass mit einem, wenn auch nur hauchdünnen vorsprung der spd, herr koch hessische und hässliche geschichte geworden wäre. Und dann wäre jetzt in hessen eine funktionierende große Koalition an der macht.

    Es hätte alles verändert, nicht war?

    Und herr clement?
    Selbst in meinem, nicht gerade großen, "akademischen" bekannten- und verwandtenkreis waren viele, sehr viele, froh,
    dass ihnen vom "energieexperten" eine ausrede geliefert wurde,
    um doch noch die cdu zu wählen zu können:

    Standartantwort: Wir sind natürlich gegen soetwas wie roland koch,
    aber wenn selbst ein spd-mensch wie der clement vor der ypsilanti warnt..................

    Es ging, glaube ich mich zu erinnern, um weniger als dreitausend stimmen.

    Herzliche Grüße
    GP
    Wissen ist Macht und Bildung daher überflüssig.

    • 01.12.2008 um 14.48 Uhr
    • hagego
    47. SPD-Stimmenvorsprung in Hessen hätte MP

    Geehrter Gerd Paul,

    Sie haben mit Ihrer Darlegung völlig Recht. Ich brauche das nicht nochmals mit meinen Worten zu wiederholen.

    Hätte die hessische SPD ihren knappen Stimmenvorsprung behalten - es hätte "alles" geändert: Roland Koch wäre auf gar keinen Fall Ministerpräsident geblieben!

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