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Wieder Tote bei Anschlag auf die Bundeswehr in Afghanistan

Von Thomas Brockmann

Auf die Bundeswehr in Afhganistan ist erneut ein Bombenanschlag verübt worden. Nach Informationen afghanischer Behörden kamen bei diesem Anschlag fünf Kinder und zwei Bundeswehrsoldaten ums Leben.
Wie lange wird es noch dauern, bis Bundesverteidigungsminister Jung die deutschen Soldaten aus Afghanistan abzieht? Müssen noch mehr Menschen diesem "Wahnsinn" geopfert werden? Langsam wird es schwierig, den Angehörgen der Opfer den Sinn und Zweck dieser Mission zu Erklären. Schon viel zu lange fungieren deutsche Soldaten als so genannte "Schutztruppe". Aber was hat die Bundeswehr bisher wirklich in diesem Land erreicht? Täglich werden Menschen getötet und in regelmäßigen Abständen trifft es auch deutsche Soldaten. Unter "Schutz" versteht man normalerweise etwas anderes. Ist die Bundeswehr für ihren Einsatz schlecht ausgerüstet oder mit der Situation in Afghanistan einfach nur überfordert? Fragen, die sich eigentlich Bundesverteidigungsminister Jung stellen sollte, stattdessen wird vom Bundestag ohne weitere Überprüfung die Verlängerung des Afghanistaneinsatzes beschlossen. Vielleicht wäre es vor solchen Beschlüssen sinnvoll, die in Afganistan stationierten Soldaten selbst zu befragen, ob sie weiterhin ihr Leben für andere riskieren wollen.

[Anm.: Einen Artikel und eine Diskussion zu diesem Thema finden Sie auch hier. /Die Redaktion pt.]

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