Warum wir einen neuen Feminismus brauchen

Frauen und Männer sind nicht gleichberechtigt. Deshalb ist wieder mehr Feminismus notwendig. Es geht um eine Haltung, bei der sogar Männer mitmachen können. Ein PlädoyerVon Meredith Haaf

http://www.zeit.de/campus/2008/02/feminismus-haaf
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Leser-Kommentare

06.03.2008 um 14.55 Uhr
marxo
1. Das Problem ist sowohl

Das Problem ist sowohl ökonomisch wie organisatorisch bedingt. Zum einen begreifen sich Frauen verständlicherweise nicht als Interessensteilhaber, die sich dann organisieren würden und gleichen Lohn erstreiten. Zum Anderen ist es faktisch so, dass wenn Frauen ebensoviel als Männer verdienen insgesamt eine Nivellierung des Lohnniveaus stattfindet. D.h. im seltenen Fall, dass ein Mann arbeiten geht und Gehalt für die ganze Familie nach Hause bringt, würde sich die Lage der ganzen Familie verschlechtern, während eine alleinstehende Frau etwas mehr, als sie allein zur Reproduktion benötigen dürfte erhält. Das ist zur Zeit im umgekehrten Extrem der Fall bei alleinerziehenden arbeitenden Frauen, insofern steht einer Umkehrung dessen durch gleichen Lohn für gleiche Arbeit argumentatorisch überhaupt nichts entgegen. Historisch geht der Lohn jedoch aus den Berechnungen der Reproduktion der klassischen Kleinfamilie hervor. Da diese nicht mehr allein Gültigkeitsanspruch hat, müssten zur Aufrechterhaltung der Integrität des Gerechtigkeitsanspruchs auch diversifizierte Lohnmodelle geschaffen werden. Und am besten noch Marx studiert, um sich beim Chef nicht übervorteilen zu lassen. http://myblog.de/nichtide...

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