«Armut ist gewachsen»

Der Politologe Klaus Schroeder hat Kollegen vorgeworfen, die Armut in Deutschland zu überzeichnen. Nun widersprechen Ökonomen: Sie sehen die soziale Balance in GefahrVon Jan Göbel, Markus M. Grabka und Gert G. Wagner

http://www.zeit.de/online/2008/06/schroeder-erwiderung
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Leser-Kommentare
  1. 9. Wenigstens seid ihr endlich ehrlich! 90°

    Ich schätze Ehrlichkeit, selbst wenn ihre Aussage negativ ist!Ehrlichkeit führt zur Einsicht und Einsicht zur Tat! Dieser Artikel liegt wenigstens näher an der Wahrheit. Auch wenn sich hinter scheinbaren Wahrheiten immer noch höhere Wahrheiten verbergen. Somit stellt sich auch die Frage, ob DIE Wahrheit absolut für einen Menschen überhaupt erfahrbar ist. Dennoch kann man sich diesem Verständniss der Wahrheit ein ganz großes Stück nähern. Ich frage mich, wie die Zeit-Redaktion, solch einem empathielosen Menschen, wie dem Herrn Klaus Schroeder überhaupt einen Artikel widmen konnte.Armut ist nicht nur eine wirtschaftliche und politische Frage, sondern auch ein gesellschaftliche und soziale. Wie dumm und einfältig muss ein Mensch sein, der nicht alle Sichtweisen und Gesichtspunkte in ein solch komplexen Sachverhalt mit einbeziehen kann. Klaus Schroeder ist einer der vielen Beispiele der geistig verkrüppelten Spezialisten, die unsere Wirtschaft in der heutigen Zeit heran gezüchtet hat, der nicht mehr im Stande ist über seinen eigenen Teller-Rand hinaus zu gehen. Was ist mit unseren Idealen? Was ist mit unseren Menschenrechten? Was ist mit unserer Menschenwürde, die nach Artikel 26 der Human Rights of the UN jedem Menschen von Geburt an als Recht zusteht!Ist die Rennaissance der Menschheit schon vorbei oder hat sie gerade erst begonnen? Fragen auf die uns Klaus Schroeder wohl nie eine Antwort geben könnte, weil Menschen für ihn einfach nur Nummern und Zahlen sind und in prozentualen Angaben auf seinem binär kalkulierendem Computer in Super-VGA Farben oder wahrscheinlicher auch nur in Schwarz und Weiß dargestellt werden.Wenn ich solche Menschen reden höre, fängt mein Blut in den Adern zu kochen an!Ich brauche nicht viel Geld zum überleben und ich will auch nicht reich sein. Ich brauche keine Ferraris und schöne Häuser von Star-Architekten an der Côte d'Azur. Aber, wenn Menschen aus unserer Gesellschaft, die Entwicklungs-Länder ausbeuten, ihnen das Öl, Gold und all ihr Geld in Form von aufgezwungenen Krediten wegnehmen und dann noch leugnen es würde Armut geben, dann dreh ich durch!Ich weiß, es ging um Deutschland und nicht um die Welt, aber auch hier gibt es Menschen, die hungern! Da ist es doch scheißegal, wie viel Prozent das sind.Heutzutage müßte es keinen mehr geben, der überhaupt noch hungern müsste![den Rest habe ich entfernt, bitte diskutieren Sie sachlich zum Thema/ Redaktion; svb]

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