UN warnen vor weltweiter Hungersnot

Das Welternährungsprogramm sieht 100 Millionen Menschen bedroht. Jetzt sei Hilfe wie nach dem Tsunami von 2004 nötig. Doch schon müssen erste Schulspeisungen aus Geldmangel eingestellt werden

http://www.zeit.de/online/2008/17/hunger-warnung-un
Zeige nur empfohlene KommentareZu den neuesten Kommentaren
Seite 1 von 2
Leser-Kommentare
  1. 1. Weltweites Problem

    Amerika und Europa wähnen sich in einer trügerischen Sicherheit, vielen ist es doch total egal was in der dritten Welt so passiert. Viel zu viele Kinder, Despoten Korruption und so weiter. Mag sein, ist aber viel zu einseitig gedacht.Und ob das Ganze nur die dritte Welt betrifft ist noch lange nicht sicher.Gestern las ich einen großen Artikel in der `New York Sun´. Es geht darum, daß das Undenkbare eingetreten ist. Nahrungsmittelrationierung im Brotkorb der Welt, in bestimmten Neu Englandstaaten und an der Westküste der USA. Große Händler bemerken daß die Nachfrage nach bestimmten Grundnahrungsmitteln das Angebot übertrifft. Die Folge, es konnten nur bestimmte Mengen an den Endverbraucher verkauft werden, dann war nichts mehr da.Vielleicht ist dies nur ein kurzfristiges und lokales Problem, wer weiss.

  2. 2. Wieder ein Problem der Verteilung und de

    Nach allem was wir momentan wissen liegt das Problem der Nahrungsmittelknappheit nicht ausschließlich am Mangel der Ressourcen und den uns noch nicht ganz bekannten Auswirkungen des Klimawandels sondern auch an einer Fehlverteilung des Tatsächlichen Angebots. Die Regale in Deutschland sind übervoll von Nahrungsmitteln, werden sogar teilweise als Lieferant für Wärmeenergie verschwendet oder einfach im Müll entsorgt. Das darf in einer zivilisierten Gesellschaft nicht geschehen und spiegelt dessen verantwortungslosigkeit!Die Lösung liegt vielleicht in der Utopie einer souveränen Weltorganisation, die Lebensmittel verteilt, überwacht und Fehlverhalten bei der Verteilung sanktioniert. Darüber hinaus müsste sie Wissenschaftliche Neuerungen auf dem Gebiet der Anbau- und Gentechnik auch für Entwicklungsländer zugänglich machen.

  3. 3. Kommt überhaupt nicht in Frage!

    Die internationale Staatengemeinschaft müsse auf diese Krise genauso reagieren wie auf den Tsunami von 2004, forderte WFP-Exekutivdirektorin Josette Sheeran am Dienstag in London.
    Werte gnädige Frau! Sie vergessen, wohl, dass der Tsunami ein Naturereignis war, dieser Genozid jedoch von ... ja ... nun ... Menschen wohl nicht ... *geistesblitz* ... natürlichen Personen vorbereitet wird!
    Nach den schweren Überflutungen rund um den Indischen Ozean habe die Weltgemeinschaft insgesamt zwölf Milliarden Dollar an Hilfe zur Verfügung gestellt. "Wir brauchen wieder eine solche Großzügigkeit", sagte Sheeran.
    Soso. 12 Milliarden sollen wir sammeln. Und den Spekulanten schenken. Und nächstes Jahr dann wohl wieder? Weils so gut geklappt hat? Nix is!
     

  4. 4. Hausgemachte Probleme

    die sich verschärfen, wenn man den Empfehlungen diverser Kritiker am Welthandel folgte.Es werden auch heute noch in ausreichendem Maße Nahrungsmittel produziert. Das Problem ist nicht so sehr die Produktion, als die Verteilung. Wenn Staaten anfangen sich gegen andere Märkte abzuschotten verschärfen sie das Problem noch, da ein Überangebot in einem Land, die Knappheit in einem anderen Land nicht mehr ausgleichen könnte.Aber es geht nicht nur um die Produktion, sondern auch um die Verluste, welche die Ernte heute oftmals erleidet, nicht auf dem Feld, sondern in den Lägern. 15% der Ernte in Indien fallen alljährlich den Ratten zum Opfer. In den Entwicklungsländern gesellen sich zu derart Ernteausfällen auch noch höchst ineffiziente Anbaumethoden, Verluste auf dem Feld durch Schädlinge, brachliegende Flächen etc. Die steigenden Preise zeigen diese Missstände letztlich doch nur auf.

  5. 5. Hungersnot in 3.Welt.

    Die Berichte ueber Hungersnoete in der 3.Welt ueberschlagen sich in Forderungen dass mehr fuer diese Laender gespendet wird.Dabei ist selbst das aermste Land in Afrika bis an die Zaehne bewaffnet.Beste Beispiel ist Zimbawe das gerade von China Waffen in Millionenhoehe gekauft hat waehrend die Bevoelkerung kaum Nahrungsmittel hat. Es gibt andere Beispiele um diese skandaloesen Zustaenden zu bezeugen. In den meisten Laendern in der 3.Welt sind die korrupten Regierungen das groesste Hindernis um den Menschen,die dort leben ein besseres Leben zu geben.Gerade Afrika ,der Kontinent der mit vielen Bodenschaetzen gesegneten ist haben die Menschen am wenig davon und die Entwicklunghilfe ist auch meistens verschwendet mit teueren Karossen fuer die Politiker und aufwendigem Lifestyle.

  6. 6. Wie lange noch...

    ... bis Soylent Green?Mancher mag das als Galgenhumor sehen. Die Geschichte weiss anderes zu berichten.

  7. 7. Wieso helfen ?

    Ich verstehe nicht, wieso es meine moralische Verantwortung ist, wildfremden Menschen auf anderen Kontinenten Geschenke zu machen, die deren Misère nur kurzzeitig lindern, mittelfristig deren eigene Übeltäter stärken und langfristig die Schlinge sogar enger ziehen und die Not vergrößern !

  8. 8. Jeder EUR an SpendenGeld

    Jeder EUR an SpendenGeld wird zu 90 % von den HilfsOrganisationen "verbraucht". Vielleicht auch mehr, jedenfalls gelten diese 90 % u.a. für die Kirche, die das Geld auch sonst immer schon lieber gehortet hat als den Armen die Lage davon zu verbessern.Wozu auch: Wenn es den Leuten nicht schlecht genug geht und sie keine Hilfe benötigen, haben sie auch weniger Bedarf am Kirchen-Busines, und der Rubel rollt dann dort nicht so schön !! So die Sicht der Klerikalen.Und ob wohl die anderen Hunger-Profiteure ein Interesse am Beheben der Ursachen haben? Oder ob sie nicht vielleicht nächstes Jahr auch wieder die schönen SpendenGelder verwalten wollen ???Da könnte man ebenso gut den Fuchs auf den Hühnerstall aufpassen lassen !!!Und wie sind die 12 Mrd zustande gekommen(?): Falls der neuerliche PreisAnstieg zu 100 % diese Summe ausmachen sollte, hiesse es doch, den Spekulanten an WallStreet usw. ihre fetten Gewinne zu bezahlen ! Denn so ist der PreisAnstieg zustande gekommen:=> Angst vor WertPapierKrise (derzeit eine Mega-Blase !)=> Angst vor Bankenkrise=> das einzige, was man in den letzten Monaten mit Gewinnaussicht (d.h. "billig") kaufen konnte, sind Waren wie Reis, Getreide, Orangensaft, Zucker usw. gewesen.Daher der  PreisAnstieg, auf den jetzt die Bankster usw. schon sabbernd schauen, und den sie auch dringend nötig hätten, so marode und schwach wie die Banken usw. gerade sind.Im Grunde sollen hier die guten Menschen einer vermeintlichen "Elite" ihre Maseratis und Schlösser in Frankreich usw. bezahlen/erhalten helfen !!!Die Chinesen haben damit eher weniger zu tun, auch wenn das von manchen gelegentlich behauptet worden ist.

  9. 9. Fleisch-Lobby?

    Kein Wort davon, dass viel mehr Menschen satt würden, wenn weniger Fleisch produziert würde? Die Fleischproduktion ist geradezu eine Verschwendung von Grundnahrungsmitteln. Ein Kilogramm Rindfleisch entspricht laut www.vegetarisch-leben.ch zehn Kilogramm Getreide oder Sojabohnen.

  10. 10. Wieso helfen? - Weil wir uns eine Erde t

    1. Ist die Hilfe in Notfällen eine Pflicht - man nennt es sonst unterlassene Hilfeleistung. Ich sehe nicht ein, wieso diese Regel nur auf den deutschen Rechtsraum begrenzt sein soll - es ist eine soziale Verantwortung!2. Dient es ihrem Eiggennutz wenn Sie den Menschen helfen ihre Nahrungsmittelprobleme zu lösen:    a) wir leben auf eine Welt - die Nahrungsmittelkrise würde globale (negative)     Effekte nach sich ziehen - z.B. eine neue Völkerwanderung? Es dauert nicht land, dann kommen die Flüchtlinge zu uns nach Europa. Es kann doch nicht das Ziel sein, Afrika zu entvölkern und die Bevökerung weiter zu erhöhen - vor allem wenn wir die Arbeitslosenquoten anschauen bei Menschen ohne Schulabschluss.    b) Abholzung der Regenwälder, Umweltverschmutzungen usw. betreffen uns alle global!    c) Schaffen Sie Absatzmärkte für neue ProdukteAber: Ziel kann es auch nicht sein die " 3. Welt " einfach zu subventionieren und ohne Bedingungen Lebensmittel und Medikamente zu verschenken. Hilfe alleine reicht nicht - es muss Geld in die Ausbildung der Menschen investiert werden - es gibt bekannte Zusammenhänge wie: Bildung - höhere Alphabetisierung - stärkere Demokratisierung - größere Stabilität, wirtschaftliche Leistungsfähigkeit und geringere Kinderzahlen. Außerdem: das Bevökerungswachstum schwächt sich weltweit (bis auf 1-2 "kleinere" Staaten) ab und die Bevölkerungsanzahl wird 2050 voraussichtlich seinen Höhepunkt erreichen. Eine moralisch und logisch richtige Politik für uns alle wäre die Hilfe beim Aufbau von funktioierenden Zivilbürokratischen Strukturen und der Abbau von Handelshemnissen und die "Faire" und "Gleichberechtigte" Behandlung von allen Ländern. Die alten, korrupten Eliten mit einem gießkannen Geldregen aus der Entwicklungshilfe zu finanzieren (welche in Waffen und Statussymbole investiert werden) hilft niemandem.Humanitäre Hilfe ohne Hilfe zur Selsthilfe - hilft nur kurzfristig und kann das Problem selbst mittel - bis langfristig vergrößern.Die heimische Wirtschaft durch subventionierte Agrarprodukte zu zerstören und mit unfairen Handelshemnissen zu belegen, ist ungerecht und falsch und schadet uns mittel bis langfrisitg.Den Raubtierkapitalisten von Agrarfirmen wie Pestizid, Dünger, genmanipulierten Saatgut das "profitable" Nahrungsmittel - Feld zu überlassen schadet uns allen - oder glaubt einer das die Eigenkapitalrendite proportional mit dem Gemeinnutzen steigt?Gentechnik ist doch keine Universallösung - wer garantiert das diese Pflanzen nicht zum Boomerang werden? Denkt bitte alle einmal an andere ökologische Eingriffe in die Natur die unkontrollierbare Folgen hatten - z.B. die AGGA-Kröten in Australien. Oder die "Killerbinen" in Amerika. Wir haben doch noch keine Ahnung was die Langezitfolgen von Gentechnik sind - oder wer will seine eigenen Kinder mit dem Zeug füttern? 

Leser-Kommentare
Bitte melden Sie sich an, um zu kommentieren
Anzeige
Service