Moralische Panik

Amokläufe produzieren schnelle, aber falsche Antworten.Von Josef Joffe

http://www.zeit.de/2009/13/Zeitgeist-13

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Leser-Kommentare

21.03.2009 um 15.38 Uhr
yato
1. psychatrie und soziologie lässt sich nic

selbstbid und weltbild hängen zusammen wie atomkern und hülle.
wie innen so aussen.

attack brachte heute eine gefakte "zeit"-zeitungs-ausgabe heraus mit nur schönen meldungen. eine davon hiess: die welt verhandelt alles neu unter dem affenbrotbaum (oder so ähnlich)

unser vom affen vergangenheitsgeprägtes system ist schuld und nicht ein einzelner

wir sind zu weit mehr als 50 % unvernünftige tiere und so lange wir zu bekloppt (sorry) sind ein gewaltreies system zu entwickeln bekommen wir diese tritte in den allerwertesten

amokläufe sind da noch eine kleinigkeit zu dem was uns noch erwartet wenn wir weiter so machen,:
hier lauern immer mehr staaten mit atomwaffen, dort bricht durch egozentrik im system das welt-finanzsystem zusammen und in einigen jahren oder jahrzehnten kommt der ganz grosse knall, da zeigt die umwelt unserer spezies die schwarze karte

homo sapiens du warst zu dumm für diese welt weil du nicht rechtzeitig eine abwrackprämie für deine vergangenheit bereitgestellt hast und dir deshalb die zukunft nicht leisten kannst (wie matthias riechling im abgestürzten kabarett-gipfel sagte)

;-)

21.03.2009 um 15.45 Uhr
blurred
2. Verlogene Politik

Zitat: Das FBI: »Der leichte Zugang ist der bedeutsamste Risikofaktor.

Und ?

Erinnert sich noch jemand, dass unser Alles-überwachen-Innenminister Schäuble noch 2007 das Waffengesetz aufweichen wollte, damit schon jüngere Menschen an Waffen kommen können?

http://www.tagesschau.de/...

Aber nein. In Deutschland sind natürlich die sog. "Killerspiele" schuld.

21.03.2009 um 16.32 Uhr
Krizzz
3. Das Dilemma der Psychologie

Die Behauptung es sei Aufgabe der Psychiatire Ursachen zu suchen ist nicht haltbar!
Die Seele des Menschen ist kein alleingestelltes Merkmal. Sie konstituiert sich zu einem wesentlichen Teil auch aus der Umwelt des Menschen. Ohne einen interdisziplinären Ansatz werden keine hinreichende Erklärungen gefunden werden können.
Die Psychiatrie bedient sich einem mechanischen Paradigma der Funktionsweise der menschlichen Psyche. Sie versteht sich in einem Spannungsfeld von Medizin und Naturwissenschaften. Dies ist zurecht vielfach kritisiert worden. Es gibt umfangreiche Untersuchnungen, in denen gezeigt werden konnte, dass zum Beispiel die Diagnose von Schizophrenie ein Moralisches Urteil ist, getarnt hinter dem Stigma der Geisteskrankheit. ( Hierzu: Thomas S. Szasz; Erving Goffman; Michel Foucault; Thomas J. Scheff etc.) David L. Rosenhan führte mit seinen Studenten ein Experiment durch. Psychisch vollkommen gesunde Menschen spielten verschiedenen Psychiatern Symptome von Schizophrenie vor. Daraufhin wurden alle in unterschiedliche Psychiatiren eingewiesen. In keinem einzigen Fall wurde erkannt, dass die "Patienten" psychisch gesund sind. ( Sehr schöner Text: David L. Rosenhan. Gesund in kranker Umgebung. Kölner Zeitschriften zur Kriminologie und Kriminalpolitik 2002 )
Ein weiteres Beispiel ist die in den 50er und 60er Jahren tausendfach durchgeführte Lobotomie, bei denen man Menschen Nervenstränge im Gehirn durchgeschnitten hat!!!! Die Folge: Die glücklichen unter ihnen hatten nur leichte Funktionsstörungen, konnten nicht mehr richtig sprechen und hatten keine Gefühle mehr; die anderen lebten wie die Schwester von John F. Kennedy als sogenanntes "Gemüse" weiter, andere starben einfach.
"Es ist das Dilemma der Psychologie, dass sie sich als Naturwissenschaft mit einem Gegenstand befasst, der Geschichte macht" E.E. Boesch
Die kritische Psychologie erkennt die umfangreichen Wechselwirkungen von Mensch und Umwelt an, aus denen sich die individuellen Eigenschaften eines jeden ergeben. Diese Wechselwirkungen vom psychologischen Selbst und gesellschaftlichen, sowie familiären und gemeinschaftlichen Verhältnissen gilt es zu analysieren. Einfache linear-kausale Ansätze innerhalb einer Disziplin werden nicht fruchtbar sein.
Die in dem Artikel vertretene Ansicht läuft Gefahr, sich in den Strickmustern von "dem Bösen", "der Geisteskrankheit" und gar dem mittelalterlichen Bild von Hexen zu verfangen und legt die Grundlage für eines Stigma: DER AMOKLÄUFER, als stereotype Characterisierung eines Phänomens.
Wollen wir jetzt als gesellschaftliche Reaktion auf den Amoklauf eine Hetzjagt einleiten und jugendliche einer präventiven psychiatrischen "Untersuchung" aussetzen? So werden gesellschaftliche Verhältnisse reproduziert.

21.03.2009 um 16.39 Uhr
gw-hh
4. Lobby der Amoklaufförderer

Wir haben es mit zwei Lobbygruppen von Industriebranchen zu tun, die milliardenschwere Umsätze generieren und über die die Politik ihre schützende Hand hält:
die der Waffenhersteller und die der Killerspiel-Produzenten.
Ihre Aktivitäten hinter den Kulissen sehen wir nicht.

Wir sehen aber - im Gegensatz zur dubiosen Rechnung, die Joffe hier anhand einer fragwürdigen FBI-Studie aufmacht, dass der überwiegende Teil der jugendlichen Amokläufer einen großen Teil der Zeit vor dem Bildschirm mit diesen Spielen verbrachte.
Während es einerseits richtig ist, dass nicht jeder Ego-Shooter zum Amokläufer wird, erhöhen diese Spiele ganz offensichtlich die Gewaltbereitschaft.
Sie wirken als Training, sie beseitigen die Tötungshemmungen, das ist bekannt.
Das nicht jeder Ego-Shooter nun im "real live" zur Waffe greift, wird verursacht durch die bestehende gesellschaftliche Sanktionierung, die Einschränkungen des Zugangs zu Waffen und natürlich dadurch, dass in aller Regel das "real live" durch einen solchen Event beendet wird.

Wenn diese genannten Umstände wegfallen / als Argument unwirksam werden (aufgrund besonderer Lebensumstände / psychischer Verfasstheiten des Täters), dann steht das Tor zum blutigen Massaker ziemlich weit offen.
Eine Eliminierung der Killerspiele, Gewaltvideos usw. würde sicher nicht diese tragischen Vorkommnisse komplett ausschalten können, aber ihre Häufigkeit ganz erheblich reduzieren, davon ist auszugehen.
Als "Kollateralschäden" blieben dabei auf der Strecke die erwähnten Milliardenumsätze der produzierenden Industrie sowie der "Fun" / das Suchtpotenzial der Nutzer.

Diesen Preis möchte man bisher nicht bezahlen, nur dafür, dass ein paar mehr Schulkinder, Lehrer usw. überleben.

Die Frage ist einfach: hält die Gesellschaft diesen Stimulus an brutalster Gewalt, der Angst, die sie verbreitet, der Adrenalinstöße, der Abgründe, die sie im öffentlichen Bewusstsein installiert, für sinnvoll und angebracht oder für abstoßend / abschreckend, um zu den nötigen Massnahmen zur Ausschaltung zu greifen.

In den Medien und in der Politik hat natürlich der Schutz der Industrie, ihre lobbyistisch vertretenen Interessen Priorität. Insofern wird sich bis auf Weiteres nichts ändern.

21.03.2009 um 17.33 Uhr
5. "Während es einerseits

"Während es einerseits richtig ist, dass nicht jeder Ego-Shooter zum Amokläufer wird, erhöhen diese Spiele ganz offensichtlich die Gewaltbereitschaft."

Bitte ergänzen Sie: "erhöhen diese Spiele meiner Meinung nach die Gewaltbereitschaft".

"Sie wirken als Training, sie beseitigen die Tötungshemmungen, das ist bekannt."

Bitte ergänzen Sie: "Ich kann mir vorstellen das diese Spiele sogar als Training benutzt werden und vielleicht sogar die Tötungshemmungen reduzieren können".


"Eine Eliminierung der Killerspiele, Gewaltvideos usw. würde sicher nicht diese tragischen Vorkommnisse komplett ausschalten können, aber ihre Häufigkeit ganz erheblich reduzieren, davon ist auszugehen."

Bitte ergänzen Sie: "aber nach meiner Meinung können dadurch diese tragischen Vorkommnisse eventuell erheblich reduziert werden"

* * * * *

Es tut mir leid, aber ich finde Ihr Beitrag ist leider ein Paradebeispiel für subjektive Meinungen die als objektives, allgemeingültiges und faktenunterlegtes Wissen dargestellt werden.

Selbstverständlich hat jeder Mensch das Recht auf eine eigene, subjektive Meinung. Aber dann sollte man dies auch so kenntlich machen.

Sie machen es sich zu einfach: irgendwelche Theorien und unbewiesene Fakten auf den Tisch zu knallen, gespickt mit Satzanhängseln die diese als "dem Anschein nach wissenschaftlich bestätigte Fakten" darstellen - also ich kann Ihnen nur sagen das ich bei Egoshootern weniger Aggressionen empfinde als beim lesen solcher Beiträge.

BiT

21.03.2009 um 17.42 Uhr
6. Verantwortung der Eltern

radikale Mitte

Die Gewaltbereitschaft eines Teils der Jugend begründet sich mit dem Versagen der Eltern,die ihren Kindern nicht mehr in die Seele schauen können.Statt dessen werden die Kinder,von denen,die es sich leisten können zu Psychologen oder Psychiater gebracht und wenn die Angelegenheit für Kinder und Eltern unangenehm wird,wird die Behandlung nicht fortgesetzt.
Die Kinder,deren Eltern sich dies nicht leisten können,landen meist in die Kriminalität,weil sich diese Eltern kein Geld für Waffen haben.
Im Falle von Emmendingen gehört ein Vater,der in seinem Haus Waffen
und Munition hortet und dazu noch seinen Sohn zu Schiessübungen
mitnimmt und schiessen lässt,in Psychiatrische Behandlung und auch wegen Beihilfe vor Gericht.
Es zeugt von Gleichgültigkeit der Eltern,wenn diese nicht wissen,welche
Spiele ihre Kinder an PCs spielen.
Natürlich darf man die Schuld der Gesellschaft nicht außer acht lassen,
die Politiker wählen,die zwar schärfere Gesetze auf den Weg bringen,aber sich nicht um deren Vollzug kümmern,die Politiker zulässt die die den Zielen der Waffenlobbyisten den Vorrang vor öffentlicher Sicherheit geben.

21.03.2009 um 17.45 Uhr
Krizzz
7. Naja, die Diskussion um

Naja,

die Diskussion um sogenannte "Killerspiele" als Auslöser der Tat macht mich wiederum recht aggressiv. Das ist schlicht eine Scheinkorrelation, mehr nicht!
Siehe hierzu meinen Kommentar dazu:

55. Waffen, nicht Killerspiele!

In der gegenwärtigen Diskussion um ein Verbot von sogenannten "Killerspielen" sollte folgendes ganz klar unterschieden werden: Wenn die populäre Behauptung zuträfe, dass Killerspiele eine Ursache für Amokläufe seien, dann müsste es viel mehr solcher Taten geben. Schaut man, ob ein jugendlicher Amokläufer derartige Computerspiele gespielt hat, wäre es fast verwunderlich er hätte es nicht getan. Insofern war Tim K ein ganz normaler jugendlicher. Betrachtet…
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In der gegenwärtigen Diskussion um ein Verbot von sogenannten "Killerspielen" sollte folgendes ganz klar unterschieden werden: Wenn die populäre Behauptung zuträfe, dass Killerspiele eine Ursache für Amokläufe seien, dann müsste es viel mehr solcher Taten geben.
Schaut man, ob ein jugendlicher Amokläufer derartige Computerspiele gespielt hat, wäre es fast verwunderlich er hätte es nicht getan. Insofern war Tim K ein ganz normaler jugendlicher.
Betrachtet man jedoch umgekehrt, wie viele jugendliche Killerspiele spielen und danach Amok laufen, wird man keinen signifikanten Zusammenhang finden!
Die eigentlichen Ursachen für solche Taten werden verschleiert. Die Politik bedient sich hier einfacher populistischer Maßnahmen für ein Phänomen, das weitaus komplexer ist.
Es bleibt die starke Vermutung: Je größer der Aufschrei in der Gesellschaft, desto mehr Nachahmer wird es geben. Ob diese Amokläufe ein Phänomen sozialer Exklusion darstellen? Bisweilen waren alle Amokläufer eher Außenseiter.
Doch: Ohne eine Waffe könnte niemand ein derartiges destruktuves Potential ausleben!

21.03.2009 um 18.28 Uhr
8. Subjektivität = Objektivität?

"dass der überwiegende Teil der jugendlichen Amokläufer einen großen Teil der Zeit vor dem Bildschirm mit diesen Spielen verbrachte."

wie der überwiegende Teil ALLER (männlichen) Jugendlichen seit ungf. 10 Jahren. Könnte ganz eventuell, aber nur vielleicht, die Korrelation erklären... (sic...)

"erhöhen diese Spiele ganz offensichtlich die Gewaltbereitschaft."

Fakt: Aggressionserhöhung ist nachgewiesen während und für einige Minuten nach dem Spielen. Beides vergleichbar hoch wie nach dem Sehen von Gewaltszenen in normalen Kinofilmen.

"Sie wirken als Training, sie beseitigen die Tötungshemmungen, das ist bekannt."

Diese beiden Behauptungen sind nicht bekannt. Es handelt sich um Ihre persönliche an den Haaren herbeigezogene und unbelegte Meinung. Es gibt keine Studie, keine Untersuchung, die das in irgendeiner Weise belegt.

"Eine Eliminierung der Killerspiele, Gewaltvideos usw. würde sicher nicht diese tragischen Vorkommnisse komplett ausschalten können, aber ihre Häufigkeit ganz erheblich reduzieren, davon ist auszugehen."

1. "Eliminierung" von "Killerspielen" ist unmöglich. Selbst wenn die BRD diese Spiele verbietet, sind sie im Netz z.B. durch Tauschbörsen immer zu erhalten. Den Zugang zu diesen Tauschbörsen und anderen Internetquellen könnte man nur durch extreme Internetzensurmaßnahmen kappen, die in einem freiheitlichen Land undenkbar wären.

2. Eliminierung von "Gewaltvideos"? Was verstehen Sie darunter? Die letzten James Bond Filme waren sehr brutal. Dabei handelt es sich inzwischen um ganz normale mainstream-Filme. Wahrscheinlichkeit eines Verbotes = 0.

3. Daher -> selbst wenn Ihre Meinung (der ich widerspreche), dass ein Verbot die Frequenz solcher Taten reduzieren könnte, richtig wäre, wäre ein Verbot de facto ohne Wirkung. Aus beiden Gründen (unbewiesen, ohne Wirkung) sollte es also unterbleiben, da es nur normale Nutzer kriminalisieren würde.

21.03.2009 um 20.02 Uhr
9. "dass der überwiegende Teil

"dass der überwiegende Teil der jugendlichen Amokläufer einen großen Teil der Zeit vor dem Bildschirm mit diesen Spielen verbrachte." wie der überwiegende Teil ALLER (männlichen) Jugendlichen seit ungf. 10 Jahren.

Sehe ich auch so.

Offensichtlich wird -aufgrund der im Artikel schön dargestellten Hilflosigkeit gegenüber Amokläufen- mit den Gesetzen der Wahrscheinlichkeit Schindluder getrieben...
Wenn fast alle Gewalttäter "Killerspiele" gespielt haben, müsste man im nächsten Schritt erst einmal das Verhältnis bilden zwischen diesen Personen und allen Spielern. Da es sich laut Kommentar 4 um einen Milliardenmarkt handelt, müsste der Anteil der Amokläufer doch verschwindend gering sein - mit Werten im player-per-million-Bereich wird aber keiner gerne argumentieren, wenn's um Gesetzesschnellschüsse geht.
Mit den realen Waffen sieht es vielleicht etwas anders aus - wobei ich auch hier den "Millarden"-markt nicht sehe, den die Industrie in Deutschland (!) mit Privatkunden macht...ich schätze, die wahre Goldgrube für Firmen wie Heckler und Koch ist doch der Export und der Ausrüstervertrag mit dem Bund...? Aber der spontan mögliche Zugang zu einem Mordgerät macht natürlich Taten möglich, die mit einem Küchenmesser nicht möglich wären.

21.03.2009 um 23.13 Uhr
WDK
10. Neurotik des Handlungszwangs

Dieses mal fast kaum ein “Draufhauen” auf Joseph Joppe, obwohl er sich in seinem sehr guten Beitrag auf amerikanische Studien beruft ? Im Gegenteil, sehr gute Kommentare bis jetzt !

All die eindimensionalen Erklärungs- und damit verbundenen Lösungsversuche (bis hin zu nur die Gesellschaft hat schuld und die Täter sind eigentlich die Opfer) greifen viel zu kurz, um das relativ neue Phänomen von jungen Amokläufer zu erklären, die sich immer wieder “ihre” Schulen aussuchen, um recht wahllos zu töten und dann den Selbmord mit ihrer Waffe suchen.

Die Erkenntnis, dass der Zugang zu Schusswaffen und deren Munition alle Schul-Amokläufer verbindet ist in meinen Augen rendundant. Mit dieser Lokik sollte die relative Häufigkeit dieser Amoktaten in den USA heute viel höher sein als in Nordeuropa, denn Zugang von jungen Menschen zu registrierten Waffen in ihrem Elternhaus ist in den USA ungleich viel leichter als in Nordeuropa. Und warum ist dieses Amoklauf-Phänomen bis jetzt nicht in den Südeuropäischen Ländern aufgetaucht ?

Was ich fast schmerzlich vermisse ist eine Analyse von Mordraten mit Schusswaffen und Selbstmordraten in der Altersgruppe der Schul-Amoktäter in den Ländern dieser Welt, und wie diese Raten aussehen im Vergleich zu den Amokläufern, die den Drang haben, erst massenhaft zu töten, bevor sie Selbstmord begehen.

Bis da hin sind Verbote von z.B. Videogames und Schusswaffenbesitz doch nur hilfloser Aktivismus, ohne Interesse am Verstehen.

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