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Google kennt dich besser, als du denkst
Die EU-Kommission erlaubt Google, den Werbevermittler DoubleClick zu übernehmen. Nun entsteht eine Datenbank, die ihresgleichen sucht.Von Kai Biermann und Götz Hamann
http://www.zeit.de/2008/12/Google
@1.Bei Proxies wär ich allgemein vorsichtig, wer kann denn schon sicher sagen, dass die Daten, die über den Proxy laufen, nicht von irgendwem mitgeschnitten werden?Verschlüsselung funktioniert ja nur dann, wenn die aufzurufende Seite das unterstützt.
Es ist seltsam:Jeder nutzt den Gratisdienst von google (und das sind nun mal die besten Abieter), aber wer das Ganze und wie bezahlt, darüber will Keiner etwas wissen.Statt dessen werden Werbeblocker empfohlen.Verlassen die Gratisabzocker sich darauf, dass die Masse der Nutzer so viele Kleinbeträge verursachen, dass eine Einziehung von Gebühren den Aufwand nicht lohnt? Wahrscheinlich, aber wie lange noch?Google arbeitet an neuen Werbekonzepten, na und?Mit dem Schrott, der mir täglich (bis zum genervten Finden des Kreuzes+Schließen) die Sicht versperrt, macht man mich persönlich nur sauer (keine Ahnung, wer sich durch solche Dinger zum Kauf beeinflussen lässt, aber irgendwer tut es offenbar...).Ein intelligenteres Anbieten (wie bei amazon) wäre mir lieber - ob ich kaufe (oder nicht) ist dann ja meine Entscheidung - immer noch.Mir persönlich ist es egal, ob mein Nutzerprofil gespeichert wird, obwohl ich ganz sicher aktiv gegen den mainstream denke und schreibe.Da vertraue ich vollkommen auf die Empathie der Menschen, die bei google hinter dem ganzen Apparat stehen - bislang haben die mir nur sehr Positives geliefert - was wäre mein Leben ohne googlesuche (und googleearth ist einfach super!).??Wenn diese Maschine woanders stände (z.B. in islamisch verseuchten Faschogebieten wie dem Nahen Osten) wäre ich skeptischer, aber es ist ja umgekehrt:wenn DIE Angebote machen würden, dann würde von dort auch nicht das kommen, was ich brauche. Nämlich: WIRKLICH gute Infos.Und meinetwegen auch demnächst: WIRKLICH gute Werbung.
Am interessantesten finde ich eigentlich, welches Script das hübsche Firefox-Plugin "NoScript" (nur zu empfehlen!) blockt, wenn ich diesen Artikel lesen möchte: nämlich das von Doubleclick.net.
Kommt Leute...Cookies sind keine Programme, Cookies sind letzendlich temporäre Datenspeicher die von anderen Servern ausgewertet werden können!!Grundsätzlich ist das doch super, dann bekomm ich genau die Werbung die ich möchte. Was interessiert mich eine Heizdecke wenn ich doch mehr auf Computer steh. Also es kann ja nur besser werden.Und eins ist klar, ohne Werbung gehts nicht weil umsonst arbeitet doch auch keiner!!Hört endlich auf über Google und Werbung und Cookies herzuziehen. Wer es nicht mag kündigt am besten den Internetzugang....
Zum Satz:"... und sendet ein kleines Hilfsprogramm dorthin, Cookie genannt..." Cookies sind keine Programme, sondern zunächst mal "dumme" Textdateien. Diese werden dann tatsächlich evtl. von Programmen analysiert, wenn man dem Browser gestattet, sämtliche Cookies ewig aufzubewahren. Diese Programme arbeiten aber serverseitig, also bei Double-Click, Google etc. Jede Firewall würde solche Programme ausfiltern, kämen sie über's Netz nach Hause...--
OptiMahner
Stimmt, Cookies sind keine Programme, die hinterlistig darauf warten, dass sie endlich ihre Daten an Doubleclick senden können. Sondern schlicht und ergreifend Dateien oder Datenbankeinträge, die durch Websites gespeichert und auch wieder ausgelesen werden können.
Es ist eigentlich ganz einfach: wer sich davor schützen will, sollte die Cookies entweder deaktivieren oder sie regelmäßig löschen. Javascript wird für immer bessere - d.h. nützliche Funktionen genutzt - dies abzuschalten, schmälert meines Erachtens das Surfvergnügen.
Also: nicht paranoid werden, sondern mit gesundem Menschenverstand und Vorsicht an die Sache gehen.
Ups, da war Mr. Bloedsinn schneller als ich ;-)--
OptiMahner
@ Zeit98789: Leider kann man mit einigen Ihrer Vorschläge moderne Internetseiten so gut wie gar nicht mehr nutzen. Alleine durchs ausschalten von Cookies fallen schonmal viele populäre Seiten, welche die Session-Daten ihrer Nutzer in Cookies speichern (StudiVZ, viele Online-Foren) raus. Das geht ja grad noch so; aber JavaScript ausschalten ist mittlerweile absoluter Blödsinn.So gut wie jede moderne Internetseite nutzt mittlerweile Javascript, um z.B. mit sogenannten AJAX-Requests bestimmte Bereiche einer Website dynamisch neu zu laden. Das sogenannte Web 2.0 funktioniert ohne JavaScript nicht. Kein Wunder, dass > 99% der Internet-Nutzer JavaScript aktiviert haben, zumindest wenn ich den Statistiken auf meinen Webseiten Glauben schenken darf (Untersuchungsbasis sind jeweils die letzten 1000 Besucher).
Editieren Sie die folgende Datei:C:\WINDOWS\system32\drivers\etc\hostsund fuegen die hier folgenden Zeilen ein:(gelöscht. Auch humoresk anmutender Handspam muss weichen, da den Benutzern sonst ein Scroll-Trauma droht. Die Redaktion/jk)Lesen Sie alles ueber "Cookies" und lerner, wie Sie Ihren Internet Explorer richtig einstellen.
Schade, dass die ZEIT schon länger nicht so *richtig* kritisch über die Verwendung der Nutzerdaten bei den VZs berichtet.
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